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Moviemans Kommentar zur DVD: Bild und Ton sind hochwertig, die Extras ebenso. Die teilweise fehlende Untertitelung derselben ist für manche Kunden aber sicherlich ein Wermutstropfen.
Bild: Das Bild ist im Großen und Ganzen schön geworden. Ein paar Kleinigkeiten gibt es aber dennoch zu monieren. So fällt auf, dass die Farben zu oft ins Rötliche abtauchen. Das zeigt sich dann eklatant bei Hauttönen, die sehr unnatürlich wirken (00:09:50). Der Kontrast ist an sich gut, nur hin und wieder neigt er ins Extrem, etwa, wenn bei 00:26:48 die Haare der Protagonisten nicht mehr vom schwarzen Background zu unterscheiden sind oder hin und wieder weiße Flächen richtiggehend blühen. Das sind aber nur seltene Fälle, die den ansonsten guten Eindruck kaum mindern. Die Kompression ist gut, die Schärfe ebenso. In den Hintergründen könnten die Details noch etwas ausgefeilter sein, aber dennoch, hier ist man zufrieden. Die Vorlage sieht natürlich nagelneu aus.
Ton: Der Sound gefällt. Die deutsche DTS-Spur ist etwas feiner gearbeitet als der 5.1-Sound und wartet mit mehr Nuancen auf. Die Lautsprecher kriegen an allen Ecken und Enden was zu tun, so dass ein herrliches Gefühl für Räumlichkeit erzeugt wird. Ob nun die Bewohner von Pleasant Valley singen und tanzen oder die Mordgeräusche wirken, hier wird akustisch richtig draufgelegt. Die Dialoge sind sauber und gut zu verstehen, die Synchronisation ist gut geworden. Der deutsche Sound ist etwas klarer als das US-Original, was sich vor allem bei der Sprachverständlichkeit zeigt, die bei der englischen Spur nicht immer ganz gegeben ist, da sie teilweise etwas zu leise ausfällt.
Extras: Die Extras sind wirklich reichhaltig und würden auch eine 8 oder 9 in der Bewertung zulassen, allerdings ist das Fehlen von deutschen Untertiteln ein echtes Manko. Lediglich das gut 40 Minuten lange Making Of ist untertitelt. Hier erfährt man einiges über die Entstehung des Films, darunter auch die Gestaltung der teilweise doch recht drastischen Effekte. Die beiden Audiokommentare von Tim Sullivan, Robert Englund, Chris Kobin und Chris Tuffin warten mit viel Information auf. Die Featurette zum Casting stellt sich als eher lahmer Screen-Test heraus. Es gibt insgesamt 37 Minuten an entfallenen und erweiterten Szenen und Outtakes. Einige hiervon sind wirklich interessant. So gibt es einen alternativen Anfang, in dem man anstelle von Peter Stormare Regisseur John Landis den drei Protagonisten den Kopf waschen darf. Und auch David Friedman, Produzent des Originalfilms, ist hier zu sehen. Dazu gibt es etwas mehr Gore. Aber auch hier fehlt die Untertitelung, was durchaus schade ist, kann schließlich nicht jeder einwandfreies Englisch, um einem Film zu folgen. Hier erwartet man mehr von einer Firma, die DVD-technisch natürlich auch auf den Sammlermarkt schielt. --movieman.de
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