'"2001 Maniacs" ist ein sicherlich kurzweiliger und wenig inspirierender Film. Aber auf seine konsequente, comichaft-brutale, eindimensionale und ungewollt-auch-gewollt-dämliche Art hat er Potenzial ein Genreklassiker zu werden. O.K. die Effekte sind nicht wirklich gut, die Texte sind dämlich, aber das alles hat Stil, ist witzig, bitterböse, satirisch und einige der brachialen Morde haben Klasse (und sind wirklich brachial, falls es nicht rübergekommen sein sollte). Zudem ist der Film bis zum Schluss konsequent und kompromisslos. All das macht den Film äußerst unterhaltsam. Am Besten genießt man den Film mit Freunden, definitiv mit hochprozentigen Alkohol (ihr wisst schon The South will rise...), mit Chips, und zudem Gehirn abschalten und einige geniale Todesarten betrachten. Ein Film der Spaß macht, auf Realismus schei**t, auf seine Weise satirisch und lustig ist und einfach nur old school ist. Und nicht zu vergessen good ol' Robert, der zwar nicht so überzeugend (hüstel) wie in Nightmare ist, aber sichtlich Freude an seiner Rolle hat. Guter Film für einen "braindead"-Abend.