Tatu, eine in Deutschland noch äußerst unbekannte Band bringen mit "200km/h in the wrong lane" ihr erstes internationalen Album auf den Markt. Der Titelsong "All the thinks she say" ist sehr sehr erfolgreich in Ländern wie Italien oder Spanien auf Top-Chart Positionen gestartet.
Zur Musik, die Band stellt sich als rußisches Äquivalent zu Pop-meets-Prodigy vor und überraschen mit einem neuen und frischen Sound. Vielseitigkeit ist hierbei das Schlagwort. Tatu kommen richtig rockig in Songs wie "All the Thinks she say" und "How soon is now" rüber, während andere Tracks wie "30 Minutes" oder "Stars" ihre Balladen-Stärke aufzeigen und stark in die Popmusik abdriften. Und selbst Dance/Trance Nummern finden sich auf dem Album mit "Not gonna get us" und "Clowns".
In all ihren Songs sind Tatu nie oberflächig und werden in Tracks wie "Show me love" äußerst persönlich. Der rote Faden, der sich als Hauptthema durchzieht ist die gleichgeschlechtliche Liebe der beiden Protagonisten Lena Katina (18) und Yulia Volkova (17) aus Moskau.
Sicherlich ist zu kritisieren, dass eigentlich kein Original auf diesem Album zu finden. Alle Songs wurden aus den eigenen rußischen Liedern einfach ins Englische übersetzt, zum Vergleich finden sich auch 2 ihrer Original-Versionen auf dem Album plus ein Musik-Video, welches 2001 eines der am meist gespielten im TV war. Das Album wurde außerdem zum besten rußischen Album 2001 gekürt.