20 Jahre haben die Jungs, nein eigentlich Gary Meskil, nun mit Pro-Pain auf dem Buckel.
Eine unfassbar lange Zeit für einen solchen Act.
Gemeinsam mit Bands wie Biohazard haben die Jungs damals den Metal in den Hardcore gebracht und mit "Foul Taste Of Freedom" einen Genremeilenstein erschaffen.
Später gab es derbe Oberbretter ("The Truth Hurts" - von dem Album hier "Make War Not Love" ohne der Kellerproudktion von damals) sowie ein Album dass eines der riffgewaltigsten aller Zeiten ist ("Pro Pain").
Im weiteren Verlauf der Karriere wurde der Sound immer offener und durchaus etwas softer.
Auf Konzerten der Jungs ist davon nichts zu merken, hier gibts weiterhin die ultimative Vollbedienung.
Da es bereits 2 Best Of's gibt, ist dieses 20 Jahr Feier durchaus nachvollziehbar :
4 neue Tracks, die allesamt gutklassig sind, aber definitiv Material ist, dass es nicht auf die letzten beiden Longplayer geschafft hat - ist noch metallischer als das Zeug, nicht immer singt Gary ("Hands In The Jar")
4 (von denen "Shine" am geilsten kracht !) mit gemischter Besetzung (mit Rhythmusgott Rob Moschetti !) aufgenommene Klassiker (man merkt wie Gary's Gesang sich verändert hat, klingt rauher,härter als bei den Originalaufnahmen,die Produktion tönt fetter als damals) und ein rohes (gibts ja gar nicht anders) Konzert aus Brünn runden dieses Stück Crossover/Hardcore/Metalcore Geschichte ab.
Man kann nur hoffen dass es auch noch eine 30 Jahre Feier aus dem Hause Pro-Pain gibt !
Für Einsteiger in die Pro-Pain Welt eignet sich das Debüt, oder das selbstbetitelte Album besser, Fans und Freunde können blind bestellen.