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20.000 Meilen unter dem Meer [Blu-ray]

Michael Caine , Patrick Dempsey , Rod Hardy    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Caine, Patrick Dempsey, Mia Sara, Bryan Brown
  • Regisseur(e): Rod Hardy
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (DTS-HD 2.0), Englisch (DTS-HD 2.0)
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Schröder Media HandelsgmbH & Co KG
  • Erscheinungstermin: 1. September 2011
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 173 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B005CKGALG
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.247 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Verfilmungen von Jules Vernes vielleicht bekanntester Geschichte gibt es zahlreiche. Keine kann an den Disney-Film von 1954 heranreichen, aber die 1997 entstandene Fernsehvariante mit Michael Caine hat durchaus eigenen Charme. Obwohl drei Stunden lang, kommt keinerlei Langeweile auf. Stattdessen wird man als Zuschauer von einem erstklassigen Ensemble unterhalten. Hinzu kommen hohe Schauwerte und ausladende Sets, was vor allem die Nautilus betrifft. Einzig störend ist die wie aus der Konserve wirkende Musik von Mark Snow. Fazit: Gut gemachte Literaturverfilmung

Moviemans Kommentar zur DVD: Eine gute Verfilmung in passabler Qualität.

Bild: Beinahe zehn Jahre Alter sind bei einer Fernsehproduktion schon eine Menge. Und so sieht auch "20.000 Meilen unter dem Meer nicht mehr ganz taufrisch auf. Die Farben sind adäquat, aber nicht besonders bestechend. Rauschen ist teilweise enorm stark vorhanden (Teil 1: 00:26:05). Der Kontrast könnte deutlich besser ausgeprägt sein. Teilweise erkennt man gar nichts mehr (Gesichter bei Teil 1: 00:18:51), bei anderen Szenen hat man "schwebende" Köpfe (Michael Caine bei Teil 1: 00:38:30). Die Schärfe ist teilweise groben Schwankungen unterworfen (besonders schlecht: Teil 1, 00:27:12). Immerhin, die Kompression ist ganz gut, was wohl auch der hohen Bitrate zu verdanken ist.

Ton: Aus vier Tonspuren kann man hier wählen, so richtig prickelnd sind sie aber allesamt nicht. Am besten kommen die deutschen Spuren davon, da die Dialoge hier frischer wirken und mit mehr Verve daherkommen. Im Englischen wirken sie oftmals etwas arg dumpf. Effekte gibt es ein paar, aber nicht gerade ein Feuerwerk desselbigen. Räumlichkeit wird jedoch geschaffen, auch wenn diese eher geringer Natur ist. Das Geschehen spielt sich sehr frontal ab, lediglich die (eher lahme) Musik von Mark Snow ist allumfassend angespielt.

Extras: Bonusmaterial gibt es gar keines. --movieman.de

VideoMarkt

Im Jahre 1886 macht ein Seeungeheuer die Weltmeere unsicher. Der Meeresbiologe Prof. Pierre Arronax begibt sich an Bord eines Walfangschiffes, um das Tier zu studieren. Als das Schiff tatsächlich von dem Ungeheuer angegriffen wird, wird Arronax zusammen mit dem Harpunier Ned Land über Bord gespült. Zu ihrer Überraschung handelt es sich bei dem Monster um kein Tier, sondern um das Unterseeboot "Nautilus" des geheimnisvollen Kapitäns Nemo. Während Ned Land alles daran setzt, von Bord zu fliehen, ist Arronax immer mehr von der Person Nemos fasziniert.

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Es ist ein seltsames Ding mit Jules Verne... man feiert ihn zwar als Pionier des SF-Genres, phantasievollen Erzähler und zeitlosen Klassiker, doch treibt man die Verehrung nicht so weit, eines seiner Bücher mal anständig zu verfilmen.
Über die fast schon rührend schlechten Effekte könnte man bei bei einer in die Jahre gekommenen Fernsehproduktion ja noch hinwegsehen, hätte man den Vorteil der gegenüber einer Kinofassung sehr viel längeren Laufzeit dazu genutzt, Nemos komplexen Charakter zu entwickeln. Stattdessen ist er einfach nur ein psychopathischer Irrer, der mit der Vorlage außer dem Namen so gut wie nichts gemein hat... und das gilt eigentlich für alle Charaktere.
Aronnax benimmt sich keine Minute lang wie ein Wissenschaftler und interessiert sich keine Sekunde lang für die Möglichkeiten, die die Nautilus zur Unterwasserforschung eröffnet. Sein Diener Conseil wurde politisch korrekt zugunsten eines schwarzamerikanischen Ex-Sklaven gestrichen, der allerdings keine Rolle hat, außer wie am Fließband Platitüden über die Freiheit zu dreschen. Ned Land ist nichts als ein destruktiver Haudrauf, der sich eher wie als Tier denn als Mensch gebärdet. Ähnliches musste auch der Kapitän der "Abraham Lincoln" (unnötigerweise zum Admiral befördert und umbenannt) über sich ergehen lassen.
Und von den völlig unnötigerweise dazuerfundenen Personen muss man gar nicht erst anfangen, wie Aronnax' superschurkischem Vater oder Nemos Tochter (!).
Die schauspielerischen Leistungen sind unter aller Kanone. So schwachsinnig, wie die Rollen zum Teil geschrieben sind, kann man dafür die Darsteller aber nur bedingt verantwortlich machen.

Fazit: Wer ihn nicht gesehen hat, kann sich keinen Begriff davon machen, wie schlecht dieser Film ist - und sollte es auch nicht.

Man halte sich stattdessen unbedingt an die Disney-Verfilmung von 1954. Die nimmt sich zwar auch einige künstlerische Freiheiten, rückt aber das zentrale Element - Nemo und seinen Konflikt - ins rechte Licht und zeichnet überhaupt sehr überzeugende Charaktere.
Außerdem gibt's tolle Unterwasserwelten, eine gleichzeitig schöne wie bedrohliche "Nautilus" (der Kahn aus der 97er Fassung ist zum Lachen), Trickaufnahmen, die die 40 Jahre jüngere Konkurrenz jämmerlich alt aussehen lassen, eine hervorragende Besetzung... und zum Schluss kommt alles zu einer befriedigenden Auflösung.

Damit ist er in wirklich allen Belangen haushoch überlegen und wirft die Frage auf, wer die Idee zu dieser grausamen Neuverfilmung gehabt hat, die die Welt nicht braucht.
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Von Simenses
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Jules Verne ist ein Stoff, an den sich das ganz große Kino wohl nicht so richtig rantraut. Oder wie ist es zu erklären, warum es sowenig Remakes diesbezüglich gibt? Grade die Geschichte um Kpt.Nemo läßt sehr viel Raum zur Eigeninterpretation. Angefangen von dem Stummfilm der 20er Jahre, gefolgt von der Hollywood Auführung der 50er mit Kirk Douglas, die ich persönlich sehr kitschig und teilweise echt lächerlich finde. Dann tauchte die Nautilus in den 60er Jahren in den eigenwilligen Filmen "Das gestohlene Luftschiff" und "Die Erfindung des Verderbens" des tschechischen Regisseurs Karel Zeman auf. Zwar nur in einer Nebenrolle, aber immerhin. Die beste Umsetzung gelang 1973 mit dem erschienenen Titel "Die geheimnisvolle Insel" mit Omar Sharif. Sicher spielt hier die Nautilus und Kpt.Nemo auch wieder eher eine untergeordnete Rolle, was dieser Figur des Kpt.Nemo aber eher etwas geheimnisvolles und sagenumwogenes verleiht. Eines Tages sah ich dann diese Verfilmung mit Michael Caine. Also aus dem Sessel hat mich der Film auch nicht grade gerissen, musste es aber auch nicht, wenn man bedenkt, das es sich um eine Fernsehproduktion handelt. Mein Fazit: Für den veregneten Sonntag Nachmittag genau das Richtige. Ein bischen Unterhaltung ohne großen Tiefgang...ab auf die Coach und mal abschalten. Mir sind übringens keine großen Mängel auf der DVD aufgefallen. Das mag daran liegen, das ich es einfach nicht schaffe 173 Minuten die nötige Konzentration aufzubringen, um wie ein Geier den Film nach fehlerhaften Frames abzusuchen. Kleiner Spaß am Rande...nee die DVD ist OK.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kärntnerin TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Die Geschichte von "20.000 Meilen unter dem Meer" ist seit dem Walt-Disney-Klassiker (1954) richtig bekannt. Und man hätte gut daran getan, es dabei zu belassen und die Geschichte nicht neu zu verfilmen. Denn was dabei herauskam, ist mehr als enttäuschend: Das U-Boot "Nautilus" sieht aus wie eine High-Tech-"Enterprise" der Meere (innen allerdings mehr wie ein glanzvolles Herrenhaus des vergangenen Jahrhunderts), die Darsteller sind farblos und ihre Leistungen nicht wirklich bemerkenswert. Einzig Michael Caine überzeugt als eingebildeter, Menschen hassender Kapitän Nemo. Die "Nautilus" selbst scheint innen zehnmal so groß zu sein wie die Außenaufnahmen zu suggerieren versuchen und erinnert an Raumschiff Enterprise. Die Spezialeffekte sind nicht sonderlich berauschend.
Auch wenn die Filmautoren versuchten, sozialkritische Elemente einzubringen (wie ein übermächtiger, erfolgreicher Film-Vater des Prof. Arronax oder die Apartheids-Politik der vergangenen Jahrhunderte), so könnte das zwar durchaus näher am Buch-Original sein als der 1954er-Film - ist aber überflüssig. Denn der nahezu drei Stunden lange Film zieht sich auch so schon streckenweise!
Ein paar Sequenzen scheinen dem Disney-Original "nachgedreht" (so z.B. der Angriff des Riesen-Kraken), scheinen aber in puncto Spannung regelrecht altbacken, wenn nicht sogar plump. Wer Action sucht, wird hier nicht fündig; und wer wenigstens ein bisschen Humor erwartet, wird gar total enttäuscht. Im Vergleich zum Film aus 1954 scheint dieser Streifen über lange Abschnitte viel zu düster, dunkel und beklemmend.
Fazit: Die Walt-Disney-Version wurde nicht zu Unrecht mit zwei Oscars prämiert. Wer einen zwar alten, aber gut gemachten Film mit hervorragenden Darstellern sucht, sollte zur 1954er-Version greifen.
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