2/DSA - Die Geheimnisvolle Burg
 
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2/DSA - Die Geheimnisvolle Burg

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2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

 
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ich möchte es an dieser Stelle auch für die Fortsetzung wieder kurz machen, da alles andere verschwendete Zeite wäre, ebenso wie sich dieses Hörspiel anzutun. Die wenigen guten bis sehr guten Bewertungen sind mir auch hier ein absolutes Rätsel.

Ich war ein großer Fan der ursprünglichen 7 Hörspiele aus der Welt von DSA und so blickte ich dieser neuen Reihe mit viel Freude entgegen. Inzwischen bin ich seit mehr als 20 Jahren P&P-Rollenspieler, so daß ich im Bereich Fantasy schon so einiges erlebt habe und auch für neues immer zu haben bin. Aber was hier veröffentlicht wurde, verdient einfach nur den Namen: Schund!

Die Geschichte ist wieder absolut albern und wird auf einem Niveau für unter 10jährige erzählt. Haben sich die ursprünglichen Hörspiele noch durch eine interessante und komplexe Geschichte ausgezeichnet, in deren Rahmen eine Reihe ebenso interessanter und komplexer Charaktere erschaffen wurde, so läßt sich diese hier in einem einzigen Satz zusammenfassen. Eine Reihe eindimensionaler und stereotyper Charaktere stolpert weitgehend sinnfrei durch eine ebenso sinnfreie Handlung. Die Sprecher wirken nicht motiviert und können nicht überzeugen. Die Nebenhandlungen, sofern man sie bei einer so unzureichenden Haupthandlung überhaupt so nennen kann, sind nur oberflächliche Ideen, die ohne Erklärung beginnen und dann ohne Erklärung oder Ende wieder verlaufen. Das "Abenteuer" an sich überschreitet, ebenso wie die Protagonisten selber, deutlich die Grenze zum Lächerlichen und endet für den Zuhörer mit einem Fragezeichen im Gesicht, denn was oder warum da nun gerade geschehen ist, bleibt unklar.

Eigentlich 0 Sterne für dieses Machwerk, das mit DSA genau genommen nichts mehr zu tun hat und diese so nicht einmal im Ansatz zum Leben zu erwecken vermag.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das ist nicht Aventurien 4. November 2008
Format:Audio CD
Mit großer Vorfreude hörte ich mir gestern sämtliche neue Hörspiele zum Rollenspiel DSA an. Da ich großer Fan der Hörbücher bin ( z.b. Jahr des Greifen, Greifenopfer, Scharlatan ) hatte ich Hoffnung, hiermit viel Freude zu haben.

Das war ein Irrglaube.

DSA Spieler, die gerne auch mal DSA-Romane lesen kennen sich in der Regel ganz gut in Aventurien aus. Vor allem das tägliche Leben der aventurischen Lebewesen ist durch zahlreiche Romane und Regionalerweiterungen gut beschrieben worden.
Hört man sich nun dieses Hörspiel an, beschleicht einen schnell das Gefühl, dass hier sämtliche Merkmale der DSA Welt zum Ausverkauf stehen. Hier wird nur so mit Schwarzmagiern, Hexen, Ogern und Ungeheuern um sich geworfen. Sämtliche Charaktere sind ohne jegliche Tiefe dargestellt und bieten meist nur Raum für die klischeehafte Anhäufung von stereotypen Verhaltensformen.
So sind in diesem Hörspiel genau fünf wichtige Personen.

Person 1: der Dorftrottel, der intuitiv Magie nutzt. Er hat immer Angst, weiß sich nie selbst zu helfen und ist offensichtlich auf den Kopf gefallen. Intuitive Magie ist ein guter Ansatz aber in Kombination mit einem solchen Hohlschädel wohl kaum nachzuvollziehen.

Person 2: Der Streuner, dem nur die Dukaten wichtig sind. Das Wohl und Leid von anderen ist ihm egal, für ihn zählt was er an Gold herausschlagen kann. Dafür hat er aber ein großes Mundwerk. Damit die Figur auch besonders glaubwürdig *hust* rüberkommt, wird einfach immer wieder der Gott Phex angerufen. Sehr eindimensional.

Person 3: Der Söldner, der für ein paar Silberlinge in den Kampf zieht. Nicht besonders klug, nicht besonders witzig, meist recht schnell zu reizen und eigentlich komplett überflüssig. Er hat nichts zu erzählen und ist ein wandelndes Klischee.

Person 4: Die Hexe, die sich mit ihrem Seelentier unterhält und ansonsten eigtl gar keine Bösen Absichten hat. Sie zieht mit dem Söldner umher und versucht unentdeckt zu bleiben. Dabei tarnt sie sich als Krämerin. Schön und gut, aber hier wird völlig außer Acht gelassen, dass auch Hexen in Aventurien nicht "hauptberuflich Hexen" sind. In der Regel sind es Frauen, die ganz normal einem Handwerk oder einer Tätigkeit nachgehen, wie andere auch.

Person 5: Der böse Schwarzmagier, der gerne Dämonen beschwört. Wer kennt ihn nicht. Den bösen Magier, der Bestien aus den Niederhöllen herauszieht um sie auf Dere wandeln zu lassen. Eigtl dient er in diesem Hörspiel nur als Pappfigur, denn wirklich erscheinen will er nie. Stattdessen ist er gerade unterwegs und nur sein Schloss, seine Kreaturen und seine Magie sind von Belang. Das ganze ergibt weder Sinn, noch wird es zum Ende aufgeklärt.

Die Handlung ist extrem wirr und hat kein sinnvolles Ende - im Gegenteil, man geht davon aus, dass das ja wohl kaum ernsthaft so enden soll, aber offensichtlich doch. Wieso macht der böse böse Schwarzmagier das überhaupt alles? Was ist mit den anderen verschwundenen passiert? Kommt die Hexe noch an die Bücher, die sie haben möchte?
All diese Fragen bleiben unbeantwortet und so lässt sich in sämtlichem Treiben kaum eine Motivation erkennen.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass echte Rollenspieler an diesem Etwas gefallen finden. Jemand, der allerdings keine Ahnung hat, was DSA wirklich ist, könnte durchaus kurzweilig unterhalten werden.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bianca Wenzel TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Jost Bochsen ist neu im Dorfe Sichelbronn, doch er kann dort nicht recht heimisch werden, zu groß sind die Ängste der Nachbarn Fremden gegenüber. Eines Abends im Wirtshaus stößt er auf Gerrick Treublatt, die zwei unterhalten sich über die geheimnisumwobene Burg oberhalb des Dorfes, womit sich Gerrick keine Freunde macht und aus dem Gasthaus geworden wird. Dies macht ihn jedoch nur noch neugieriger. Jost will um jeden Preis ein anerkanntes Mitglied der Dorfgemeinschaft werden und so macht er sich gemeinsam mit Gerrick zur Burg auf, wo der Burgherr Dämonen beschwören und riesige Schätze besitzen soll, an denen Gerrick sehr interessiert ist. Auch eine Hexe ist auf dem Weg zur Burg...wer wird zuerst sein Ziel erreichen?

Die Hörspielreihe "Das schwarze Auge" bietet keine aufeinander aufbauenden Geschichten, sondern einzelne Abenteuer mit jeweils anderen Settings und Charakteren, so braucht es anfangs ein wenig Zeit, sich in die neue Geschichte einzufinden. Doch schnell schließt man die liebevoll gestalteten Hauptfiguren in sein Herz und wagt sich mit ihnen nach Aventurien.

Ein neues Abenteuer aus der Reihe "Das schwarze Auge" und wieder legt Lausch ein solides Hörspiel vor. Die Musik samt Effekten passen zum Thema und zur Geschichte, wirken jedoch teils zu fröhlich. Die Sprecher passen sich ihren Rollen an und leben diese, Konradin Kunze gibt den etwas naiven Jost Bochsen, Martin Wolf verleiht dem Dieb Gerrick eine leicht hintertriebene Stimme und auch der Erzähler macht seinen Job prima.
Die Geschichte bietet einen guten Spannungsbogen, wirkt aber etwas unausgegoren, da die an sich düstere Atmosphäre wird nicht immer mit der richtigen Musik verdeutlicht wird, was ein wenig schade ist. Hintergrundgeräusche und Effekte sind ansonsten aber durchweg stimmig. Jost und Gerrick stolpern in ein Abenteuer der besonderen Art und bringen aufgrund ihrer Eigenarten auch etwas Witz in die Geschichte.
Insgesamt ist diese Folge jedoch etwas schwächer als der Vorgänger "Das Tor in die Vergangenheit", macht aber viel Spaß und unterhält gut. Lausch kann es aber eigentlich besser...

"Die geheimnisvolle Burg" ist ein schönes Fantasyabenteuer, das Kinder und Jugendliche an das Thema Fantasy und "Das schwarze Auge" heranbringt und bietet so eine zauberhaft-fantastische Unterhaltung.
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