In diesem rundum gelungenen Werk geht es um vier smarte junge Frauen, die einen brutalen und äußerst gewitzten Serienkiller stellen wollen, der erst kürzlich getraute Ehepaare ermordet. Ihre Spur führt sie zu einem Krimiautor, der genau das in seinem Buch beschreibt, wie die Morde tatsächlich passieren...! Geschickt legt Patterson falsche Spuren und lässt den Leser bis zum total überraschenden und vor allem verstörenden Ende schmoren, bis er offenbart, wer die Fäden in der Hand hielt. „Ich wäre verrückt, wenn ich genau nach der Vorlage meines Buches morden würde, sodass die Spur direkt zu mir führt!", sagte mal Sharon Stone zu Michael Douglas in „Basic Instinct". In „1st to die" verhält es sich genau so: Ist der Autor der Killer, der seine Fiktion im Buch realisiert, oder gibt es einen Copykiller?! So schafft Patterson ein spannendes Rätselraten, dem der Leser sich nicht entziehen kann. Die Romanfiguren wirken allesamt dreidimensional und authentisch. Insgesamt ist das Buch ein wahrer Seitenwälzer, den man gerne in einem Rutsch liest.