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1Q84: Roman
 
 
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1Q84: Roman [Gebundene Ausgabe]

Haruki Murakami , Ursula Gräfe
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  • Gebundene Ausgabe: 1021 Seiten
  • Verlag: Dumont Buchverlag; Auflage: 5 (9. Dezember 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832195874
  • ISBN-13: 978-3832195878
  • Originaltitel: 1Q84
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,2 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (62 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 4.067 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Haruki Murakami
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Aomame ist knapp 30, Geschäftsfrau und auf dem Weg zu einem wichtigen Termin. Zu Beginn von Haruki Murakamis Roman 1Q84 sitzt sie in einem Taxi auf der Tokioter Stadtautobahn im Stau. Im Radio läuft eine Sinfonie, die ihr merkwürdiger Weise bekannt vorkommt, und merkwürdig ist auch der Rat, den der nicht minder merkwürdige Taxifahrer ihr mit auf den Weg gibt: Um nicht zu spät zu kommen, solle sie doch einfach aussteigen und verbotenerweise über eine Wendeltreppe die Hochstraße verlassen. Aomame folgt dem Rat – und findet sich plötzlich in einem Paralleluniversum wieder, in dem sie brutale Männer mordet und in dem zwei Monde am Himmel stehen. Aus 1984 ist das Jahr 1Q84 geworden.

Tengo, 30, ist die zweite Hauptfigur in Murakamis Roman. Er ist Mathematiklehrer und ein erfolgloser Schriftsteller, der plötzlich den Auftrag erhält, das Buch einer jungen Autorin mit dem seltsamen Titel Die Puppe aus Luft literarisch so zu manipulieren, dass es einen Literaturpreis erhält. Im Buch ist von rätselhaften Wesen (den „Little People“) die Rede, die es wirklich zu geben scheint – und die mit einer gewalttätigen Sekte zu tun haben, deren Führer wiederum Aomame töten will.

Vieles hängt zusammen in Murakamis 1Q84 - schon allein deshalb, weil Aomame und Tengo jeweils die große Liebe des anderen waren, bevor sie sich aus den Augen verloren haben. Und vieles driftet immer wieder auseinander. Aber das stört den Leser kaum. Denn eigentlich ist 1Q84 vor allem eins: ein echter Murakami, verstörend, brillant komponiert und trotz seiner über tausend Seiten über weite Strecken absolut faszinierend zu lesen.

1Q84 versammelt die ersten beiden Teile einer Trilogie, die mit dem Wunsch des einstigen Liebespaares endet, sich wiederzufinden. Wer das Buch gelesen hat, wird den dritten Teil kaum erwarten können. -- Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Sämtliche Register des Erzählens (...) Murakami ist in formaler Hinsicht zweifelos einer der gewieftesten Erzähler, den wir haben und 1Q84 diesbezüglich sein Meisterwerk. Wie hier Topoi und Strukturen aus Literatur, Religion und Musik vermischt werden, wie die Perspektiven gewechselt, die Zeiten miteinander verschliffen werden, das hat man noch nie gelesen." - FAZ

"Murakami galt dieses Jahr als einer der Kandidaten für den Nobelpreis. Es ist schade, dass er ihn nicht bekommen hat (...) "Murakami weiß seine Geheimnisse zu bewahren. Aber es sind, kraft seiner tiefen Humanität, Geheimnisse für die ganze Welt." - SZ

"Eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die einander fehlen (...)die beiden könnten zu Romeo und Julia unseres Jahrtausends werden (…)Nicht nur in quantitativer Hinsicht ein Opus Maximum". - Die (literarische) Welt

"Murakami ist einer der wenigen Großschriftsteller, die über die Liebe noch so schreiben, als könne sie einen erlösen." - WAMS

„Ein Hochgenuss.“ - COSMOPOLITAN

"Ein großes, freundlich protzendes Feuerwerk der Einfälle." - STERN

„Gewalt und Liebe: ein komplexes Werk" - KULTURSPIEGEL

„Ein ebenso verstörendes wie großartiges Buch, das federleicht in Abgründe führt.“ - NEON

"So suggestiv wie in seinem neuen Roman 1Q84 hat Haruki Murakami lange nicht mehr geschrieben. [...] Tengo und Aomame heißen sie, die Helden Haruki Murakamis [...], und sie sind der schöne Trost für Menschen mit vorübergehender bis anhaltender Orientierungsschwäche. [...] Es wäre zu schön gewesen, wenn Haruki Murakami den Nobelpreis bekommen hätte." - TAZ

"Die ersten Kritiken gab es vorab von den mehr oder weniger lieben Kollegen. Denn Seite für Seite durften sich deutsche Autoren den neuen Murakami vorknöpfen und das beträchtliche Epos noch vor der Veröffentlichung in Deutschland auszugsweise via Internet begutachten. [...] Der Umfang des Romans, sein Titel, der Werbegag und der japanische Verkaufserfolg - das alles sind Eigentümlichkeiten, die zu diesem Buch passen. Denn der neue Roman des Nobelpreiskandidaten Haruki Murakami ist das vielleicht merkwürdigste Buch dieses Jahres, eine Mischung aus Fantasy und Krimi, es ist absurd und spannend, ein schillerndes Abbild vom Chaos unserer Welt. [...] Dieses Buch ist ungeheuerlich, unvergleichlich [...]." - RHEINISCHE POST

„Dass die Lektüre von Murakami-Texten Spaß macht, unterhält und – wie es japanische Leser häufig behaupten – sogar entspannt oder therapiert, sei hiermit bestätigt.“ - NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

„Fantastisch!“ - EMOTION

„Ein Märchen aus unserer Zeit, balanciert scharf zwischen Kitsch und Kälte und trifft den magischen Ton wohliger Traurigkeit, der süchtig macht.“ - DIE ZEIT

„1Q84 ist großartig in seiner Dramaturgie und Komposition. Wie ein langer Sommertag, der mit einer zarten Morgenröte beginnt, den erwachenden Vögeln, deren Gesang wie eine Verheißung klingt, und der doch bereits zu Beginn von einer dunklen Ahnung begleitet wird und an dessen Ende ein vernichtendes Unwetter heraufzieht.“ - NDR

„Ein Mix aus „Lost“, „Twin Peaks“ und „Alice im Wunderland“ – und ein Feuerwerk an Einfällen.“ - MYSELF

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Dunkel und enigmatisch ist der neue Murakami, 2. August 2011
Rezension bezieht sich auf: 1Q84: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dunkel und enigmatisch ist der neue Murakami, anspielungsreich und voller Querverweise. In Japan hat das Buch sämtliche Verkaufsrekorde gebrochen, über zwei Millionen Exemplare wurden aus dem Stand verkauft. Es ist ein verschachteltes, mehr als tausend Seiten starkes Buch, das auf verschiedenen Ebenen funktioniert.

Da ist die souveräne Martial-Arts-Kämpferin Aomame, die im Auftrag einer alten Dame Männer tötet, die Frauen missbraucht haben. Aomame gerät auf dem Weg zu einem Mord vom Jahr 1984 ins Paralleljahr 1Q84. Da ist Tengo, mit dem die liebesunfähige Aomame gemeinsam zur Schule ging und mit dem sie einen Moment der reinen Liebe teilte. Tengo ist Miterschaffer der Parallelwelt 1Q84, er schreibt mit der Tochter eines Sektenführers an einem Roman im Roman: "Das leere Gespinst" heißt er, auf die Luftkokons der Little Pople anspielend. "Ich frage mich ständig, ob die Welt, in der ich mich jetzt gerade befinde, die wirkliche Welt ist", sagte Haruki Murakami einmal.

1Q84 ist das Werk, dass Murakami selbst als sein "größtes Buch" bezeichnet. In ihm finden sich alle Motivstränge, derer sich Murakami in seinen Romanen der vergangenen dreißig Jahre bedient hat: die Parallelwelten, Halluzinationen und persönlichen Apokalypsen. Vor allem aber die Zweiteilung, unter der der moderne Mensch leidet: Mann und Frau, Beziehung und Sex, Wunsch und Realität. Und die Überwindung dieser Widersprüche durch die heilende Kraft der Liebe.

Ein ebenso verstörendes wie großartiges Buch, das federleicht in Abgründe führt.

Den einzigen Abzug in der Wertung gebe ich für die Länge des Buches. Die insgesamt über 1.000 Seiten ziehen sich an manchen Stellen doch ganz schön. Hätte man gewiss auch kürzer fassen können ohne dass dem Buch etwas gefehlt hätte.
Ist allerdings nur meine subjektive Meinung. Wen die Länge des Buches nicht stört, kann meine Rezension daher ruhigen Gewissens als eine 5-Sterne-Wertung ansehen.

Wer Murakami mag, wird dieses Buch lieben.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Aomame sucht Tengo sucht Aomame, 5. März 2011
Rezension bezieht sich auf: 1Q84: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Nicht ich bin verrückt, sondern die Welt ist es", stellt Aomame bei Betrachtung des zweiten Mondes, der sich in ihre Welt, ihre Zeit gestellt hat, fest. Das ist quasi auch das Fazit des Romans, vermutlich fast aller Romane Murakamis. Deren Helden sehen sich mit phantastischen und nicht sehr angenehmen Entwicklungen konfrontiert und müssen sich mit ihnen arrangieren. Am Ende von "1Q84", zumindest dieser Ausgabe, wird nicht ganz klar inwieweit das gelungen ist.

Es ist mir auch nicht ganz klar, inwieweit der Roman selbst als gelungen zu betrachten ist. Die Geschichte kommt zunächst langsam, nach meinem Geschmack doch zu langsam, voran, windet sich etwas gezwungen um immer dieselben Probleme, immer die gleichen Konstellationen finden statt, um dann ab der Hälfte des Bandes zu einem düsteren und durchaus spannenden Fantastik-Thriller anzuziehen und in ein etwas unbefriedigendes nebulöses Ende zu münden, das wohl als Bereitschaft für eine Fortsetzung dient. Schließlich sind ja längst noch nicht alle Geheimnisse der Geschichte enträtselt und die beiden Helden, "in welcher Form auch immer" sie nunmehr existieren mögen, haben sich noch immer nicht gefunden.

Ich weiß nicht, ob ich das wirklich wissen will. Ich bin kein großer Fan von Geschichten, in denen die Protagonisten ein weltentscheidendes Schicksal in sich tragen und ihre Begegnung und Vereinigung unglaublich wirkungsmächtig ist, sodass der Moment immer wieder hinauszuzögern ist. Ich mag auch nicht mehr die Konstruktion sehen, bei der ein Autor reale Ergebnisse seiner eigenen Geschichte erlebt. Wer damit keine Probleme hat, der wird hier bei Murakami in seiner so ungewöhnlichen Art zu erzählen mehr als anständig bedient. Ich selbst hatte, spätestens als Aomame mit dem 'Leader' zusammentrifft und dieser ihr dann alles so darbietet, was er weiß und was er sagen darf, eher das Gefühl bei Akte X zu sein als einen würdigen Schüler Kafkas anzutreffen. Und doch, obwohl ich mit der Geschichte ziemlich fremdelte, war ich gebannt von der Konsequenz und Intensität, mit der Murakami sie durchzog. Während ich bei den ersten fünfhundert Seiten manchmal überlegte, ob das Weiterlesen lohnte, konnte ich danach nicht mehr davon ablassen, war dann aber auch froh, als es vorbei war.

Murakami hat natürlich bemerkenswerte literarische Qualitäten. Seine Figuren sind immer einfühlsam und gewissenhaft konstruiert, die Art wie sie ihre Leben regeln, ihre Vorstellungen begründen, lösen beim Lesen immer Sympathie und Anteilnahme aus. Sie haben Charakter, kommen daher plausibel und plastisch bei mir an, ihre Skurillität ist niemals prätentiös und nur bei Murakami wirkt es glaubhaft, wenn ein Bodyguard Chechov zitiert. Überhaupt setzt er das Heranziehen von westlicher Kultur erstaunlich erfolgreich als Mittel ein, seine Geschichten mit noch mehr Bedeutung zu unterfüttern, auch wenn der Bezug zu Orwells "1984" dann doch etwas zu Trickreiches hat. Besonders stark sind seine Dialoge; es ist fast immer ein Vergnügen, wenn Tengo mit der wortkargen Fukaeri um ein paar Erkenntnisse ringt oder sich die verblümten Drohungen des fiesen und undurchdringlichen Ushikawa anhört, und Tengos Mentor Komatsu ist immer für einen exzellent sarkastischen Wortwechsel zu haben.

Bei dem deskriptiven Voranbringen der Geschichte bin ich mir nicht so sicher. Ich empfand zunächst das Hin- und Herschalten zwischen Tengo und Aomame als zu starr durchgehalten. Die recht kurzgehaltenen und in zu viele Abschnitte unterteilten Kapitel störten oftmals meinen Lesefluss, mein Gefühl für den Rhythmus. Irritierend empfand ich die Lakonik, mit der Murakami Aomame die Veränderung ihrer Welt entdecken lässt; da schien mir der Autor es sich zu leicht zu machen. Die Qualität der Metaphern und Analogien schwankte erheblich; viele waren ausgezeichnet, andere schienen etwas plump und weit hergeholt. Ärgerlich fand ich die thematischen Wiederholungen und Redundanzen. Immer wieder wird Tengos Vergangenheit angesprochen, immer aufs Neue die Kindheitsbegegnung mit Aomame durchgekaut (ein sowieso recht kitschiges Thema); Tengo reist gen Ende gleich zweimal zu seinem Vater und ungefähr zwischen den Seiten 200 und 450 lässt Murakami keine Gelegenheit aus uns über diversen Kanälen mitzuteilen, dass sich die radikalen Akebono von den liberalen Vorreiten abgespalten haben und letztere nach dem Schusswechsel der Radikalen mit der Polizei zu einer religiösen Sekte mutierten...

Trotz dieser Kritik will ich dieses Werk zu den guten Romanen zählen, weil er doch eine spektakuläre Wiederbegegnung mit einem sympathischen und unglaublich erfindungsreichen Schriftsteller ermöglichte, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann, wenn sein Name mit dem Nobelpreis in Verbindung gebracht wird.
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45 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen 2 Monde und 6 Sterne für Murakami!, 27. Dezember 2010
Von 
Manfred Küper "Manf" (Kranenburg, Niederrhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 1Q84: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nichts ahnend, mich mal auf etwas neues einlassend (Japan ist weit weg), unvorbereitet trifft mich dieses Buch. 4 Tage und zum Teil auch Nächte habe ich einen neuen Autor für mich entdeckt und muss zu meiner Schande eingestehen, dass es sich da wohl um eine Bildungslücke handelte. Murakamis neues Werk hat mich gefesselt wie kaum ein Buch zuvor. Grandios!

Auf eine Inhaltsangabe kann ich getrost verzichten, davon gibt es hier bereits genug. Aber meine Eindrücke möchte ich doch schildern.

Was ist das für ein Buch? 2 faszinierende Biografien, 2 Menschen, die nichts miteinander zu tun zu haben scheinen und deren Geschichten sich unmerklich ineinander verweben. Ein Buch im Buch, das eine große Rolle spielt. Eine lang angelegte, großartige Erzählung. Viele kleine Erzählungen. Ein Roman, ein bischen Irving, eine Portion King, ganz viel Paul Auster, Märchen, Fantasy, Sience-Fiction, Prosa, Übersinnliches und allzu Menschliches, in keine Schublade passend. Aber dieses Buch ist wohl vor allem eins: Murakami.

Die einfache, schnörkellose Sprache ist aus meiner Sicht eher Pluspunkt als Manko (Mir liegt Lenz näher als Jelinek oder Müller).

Ein ganz besonderes Buch. So dermaßen in den Bann ziehend, dass ich mich nach Beendigung der Lektüre durch einen Blick nach draußen vergewissern musste, dass am Himmel nur ein einziger Mond steht.

Eine späte Entdeckung, aber nicht zu spät. Und noch ganz viele ungelesene Murakami-Bücher liegen vor mir!
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