...begrüßt Treach sein Publikum direkt auf dem Albumcover. Aber hier erwartet einen keineswegs düsterer Horror-Core. Zwar kommt bei vielen Tracks auch Kellerloch-Atmosphäre auf, aber bekannt wurde diese Scheibe durch den Partykracher "Hip Hop Hooray". Mit diesem Rezept, Hardcore Rap + Partymusik, waren Naughty by Nature schon mit ihrem Debüt erfolgreich.
Auch neben dem bekanntesten Track hat diese Scheibe noch einiges zu bieten (was mir sogar besser gefällt). Direkt auf dem Titeltrack überzeugt Treach wieder mit einem der wohl geschicktesten Flows der HipHop-Geschichte. Auch Vinnie präsentiert sich z.B. in "It's on" mit scharfer Zunge, steht aber nachwievor im Schatten seines Kollegen. Kay Gee sorgt wieder für eine mehr als nur gute Produktion. Die Platte ist fast noch jazziger und funkiger als der Vorgänger, ohne dabei zu weich zu klingen (dafür sorgen düster brummelnde Stücke wie "The Hood comes first" und "Cruddy Clique"). Besonders gut gefällt auch die Kollaboration mit Heavy D auf "Ready for dem". Und auch wenn es einige Tracks gibt die ich weniger gern höre, kann ich keinen einzigen als richitg schlecht bezeichnen. Selbst die "Shot outs" haben einen anständigen Beat - was für eine Verschwendung ^^.
Naughty by Nature schafften das fast unmögliche und knüpften nahtlos an ihr Debüt an. Das nachfolgende "Poverty's Paradise" konnte den großen Erfolg nicht wiederholen, war aber auch kein Flop. Wer nur die beiden ersten Scheiben kennt, sollte der dritten vielleicht doch mal eine Chance geben.