Wuchtiger Hardcore regiert auf diesem Album, auch wenn das Intro von "Coffee Break" und das Bob Marley-Cover "Redemption Song" vollkommen akustisch und dementsprechend ruhig vorgetragen werden. Ansonsten erlebt man eine besondere Interpretation von Led Zeppelins "Tangerine" und eine großartige Aufnahme von "How It Would Be". Hiermit beweisen Life Of Agony sowohl den Umgang mit ihnen nicht unbedingt vertrauten Musikformen, alsauch mit dem von ihnen geliebten Hardcore. Sie bleiben ihrer eigenen Linie treu, diese Abschweifungen in die akustische und poppige Richtung erweitern nur die Bandbreite ihres musikalischen Könnens. Auf diesem Best-Of-Album ist die Mischung der Songs hervorragend gelungen, einige Demos, die zwar etwas rauh klingen, die den Wert der produzierten Musik aber nicht schmälern, Neuversionen von "alten" Meisterstücken sind zu hören und ich bin der Meinung, daß es sogar noch die älteren Alben wie "Ugly" oder "River Runs Red" Übertrifft. Jeder Fan von LOA sollte sich dieses Klangerlebnis auf keinen Fall entgehen lassen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)