Pressestimmen
"Der Sammelband '1984.exe' folgt einer richtigen Einsicht: Der akademische Diskurs und die Praxis, das Nachdenken über Technologien des Überwachens und das Handeln mit, in und gegen sie geschahen lange Zeit unabhängig voneinander. Erst über einen Austausch von in Praxis gewonnener Erfahrung und fundierter Reflexion können jedoch das Was und Warum des gegenwärtigen Trends zur Überwachungsgesellschaft transparent gemacht werden - und damit auch deren soziale wie politische Folgen." Dietmar Kammerer, taz, 13.03.2008 "[D]er Band [leistet]einenwichtigen Beitrag, den Zusammenhang von gesellschaftlicher Entwicklung und technischen Überwachungsmöglichkeiten aufzuklären." Haidy Damm, Neues Deutschland, 14.3.2008 "Man bekommt es mit einer Vielzahl detaillierter Sachinformationen [...], mit elaborierten soziologischen Theorien und abstrakten Reflexionen alltäglicher Sachverhalte zu tun, wieso also sollte sich eine Leserschaft über den Kreis des Fachpublikums hinaus mit der Lektüre eines solchen Buches beschäftigen? Sie wäre gut beraten, dies eher heute als gestern getan zu haben, da es bei der Durchdringung der individuellen Lebenswelt durch mikroelektronische Produktionsweisen und Kontrolltechniken immer um das Ganze der Vergesellschaftung des Menschen, den Spannungsbogen zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, geht." www.schattenblick.de, 28.03.2008 "Das Buch ist jeder/jedem zu empfehlen und setzt kein technisches Hintergrundwissen voraus (schon eher Interesse an der philosophischen Auseinandersetzung). Es liefert gute Sachargumente und Standpunkte für die aktuelle Überwachungsdiskussion." kung foo, unique, 3 (2008) "'1984.exe' bietet eine komplexe und brisante, aber gelungene Einführung in das Thema Überwachung." Anika Kehrer, Linux-Magazin, 5 (2008) "Das Buch ist jeder/jedem zu empfehlen und setzt kein technisches Hintergrundwissen voraus (schon eher Interesse an der philosophischen Auseinandersetzung). Es liefert gute Sachargumente und Standpunkte für die aktuelle Überwachungsdiskussion." Unique - Magazin der ÖH Universität Wien, 3 (2008)
Kurzbeschreibung
Dieser Band widmet sich der umfassenden Analyse des Phänomens der technisierten Überwachung sowie einer perspektivisch-kontextuellen Einordnung der mit dem Thema befassten Disziplinen. Neben der Darstellung des Wechselspiels von Technik und Politik werden die betroffenen Werte und Gefahren grundlegend erörtert.Dabei entfaltet ein interdisziplinärer Zusammenschnitt namhafter Beiträger aus Informatik, Politik, Philosophie, Soziologie, Jura, Geschichte und Literaturwissenschaft erstmals die gesamte Problemlandschaft in einem Band. Verständlich und fundiert, ein- und weiterführend wird so das noch zu wenig diskutierte Thema verortbar und transparent für die wissenschaftliche Arbeit, aber auch für Politiker, Techniker, Aktivisten und interessierte Laien.
Über den Autor
Sandro Gaycken (M.A.) forscht als Technik- und Wissenschaftsphilosoph am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung an der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte sind Methodologie und Epistemologie der Technik, Technikethik und allgemeine Technikphilosophie.