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John Hurt ist auf jeden Fall die Idealbesetzung für den Protagonisten des traurigen Stoffes nach der gleichnamigen George Orwell-Utopie. Die Trostlosigkeit des Romanes findet sich auch in der beklemmend stimmungsvollen Film-Version von Michael Radford. Die Darstellung der gnadenlosen Menschenverachtung in einer desindividualisierten Welt verliert in der englischen Version allerdings wegen der völlig unpassenden Musik von den Eurythmics, die zum Glück in der deutschen Fassung nicht übernommen, sondern gegen stimmungstragende symphonische Musik ausgetauscht wurde. Fazit: Harte Kost, aber: sehenswert
Moviemans Kommentar zur DVD: Sehr gesunder Monoton und ein grundsolides Bild und endlich wieder einmal den Trailer zu Film.
Bild: Die anamorphe Abtastung kann sich sehen lassen, Die permanente Düsternis des Filmes führt kaum zu Bildfehlern, denn die Optik zeigt sich auf allen Ebenen recht souverän. Bei beständiger Schärfe (00.05.50, Fahrt durch Büro) mit guter Detailabildung (00.38.38, Totale, Versammlung) und gesundem Kontrast entwickelt das Bild eine ordentliche Tiefe bei geringen Rauschwerten. Die Farben sind gut gesättigt und formtreu. Sehr solide.
Ton: Der Monoton ist stabil und rauschfrei. Er verzaubert nicht gerade, liefert aber in seinen Format-Grenzen das Bestmögliche. Klare Musik bei gesundem Volumen und nur minimale Überlagerungen zwischen Dialog und Musik oder Kulisse (00:26.31). Die Stimmen sind klar verständlich und weisen ein rundes Volumen auf.
Extras: Hat unser Wehklagen am Ende genutzt? MGM liefert hier endlich wieder einmal den Trailer zu einem Klassiker. Danke sehr. --movieman.de
VideoMarkt
Nach dem Atomkrieg ist die Welt dreigeteilt. Ozeanien wird von einer Partei regiert, die als "Großer Bruder" absolute Kontrolle über die Bewohner ausübt. Winston Smith arbeitet im Ministerium für Wahrheit, wo er damit beschäftigt ist, Zeitungsartikel aus der Vergangenheit den Wünschen der Partei entsprechend umzuschreiben. Sein monotones Leben ändert sich, als er beginnt, sich kritische Gedanken über seine Arbeit zu machen, und in der Kollegin Julia eine Gleichgesinnte findet. Doch obwohl sich Winston und Julia bemühen, ihre Affäre geheim zu halten, bleibt der Regelverstoß dem Ministerium für Liebe nicht lange verborgen.
Video.de
Gelungene Verfilmung des gleichnamigen Romanklassikers von George Orwell, dessen 1948 entstandene Vision vom totalitären Überwachungsstaat nachhaltigen Einfluss ausübte. Michael Radford ("Der Postmann") setzte den Film der Vorlage entsprechend düster in Szene, wobei auch die Ausstattung trotz "moderner" Elemente (Überwachungsbildschirme etc.) Architektur und Geist der Nachkriegsjahre betont. William Hurt überzeugt als scheiternder Auflehner, doch der eigentliche Star ist Richard Burton, der als folternder Parteigenosse seinen letzten Leinwandauftritt hat.
Blickpunkt: Film
Verfilmung des Romans von George Orwell, in der die Vision eines totalitären Überwachungsstaates entworfen wird.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Beeindruckende Verfilmung des Romanklassikers von George Orwell mit John Hurt und Richard Burton.
Kurzbeschreibung
Die Welt von 1984 ist aufgeteilt zwischen drei Supermächten, die sich unablässig bekriegen und ihre Bürger total überwachen. Winston Smith versucht sich der allgegenwärtigen Kontrolle durch die Partei und deren Führer, den Großen Bruder, zu entziehen. Doch der zaghafte Versuch, mit Hilfe eines Tagebuchs seine Individualität zu entdecken und sich und seiner Freundin Julia ein Stückchen Privatleben zu erobern, schlägt grausam fehl. O'Brien, ein zynisch-perfider Offizier der Gedankenpolizei, unterzieht Winston einer Gehirnwäsche, die sich seiner schlimmsten Ängste bedient. Wird Winston am Ende wieder ein gefügiger, gläubiger Anhänger des Großen Bruders sein?
Produktbeschreibungen
Die Welt von 1984 ist aufgeteilt zwischen drei Supermächten, die sich unablässig bekriegen und ihre Bürger einer totalen Überwachung unterwerfen. Winston Smith John Hurt versucht sich der allgegenwärtigen Kontrolle durch die Partei und deren Führer, den Großen Bruder, zu entziehen. Doch der zaghafte Versuch, mit Hilfe eines Tagebuchs seine Individualität zu entdecken und sich und seiner Freundin Julia Suzanna Hamilton ein Stückchen Privatleben zu erobern, schlägt grausam fehl. O'Brien, ein zynisch-perfider Offizier der Gedankenpolizei - Weltstar Richard Burton in seiner letzten Rolle - unterzieht Winston einer Gehirnwäsche, die sich seiner schlimmsten Ängste bedient. Wird Winston am Ende wieder ein gefügiger, gläubiger Anhänger des Großen Bruders sein?