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1984: in der Übersetzung von Michael Walter Taschenbuch – 1. Juni 1994


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1984: in der Übersetzung von Michael Walter + Schöne Neue Welt: Ein Roman der Zukunft (Fischer Klassik) + Farm der Tiere. Ein Märchen
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Juni 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548234100
  • ISBN-13: 978-3548234106
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2,7 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (198 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 653 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Die utopische Fabel "Farm der Tiere" und der Roman "1984", eine Schreckensutopie über das Leben in einer totalitären Gesellschaft, sind zwei der meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts. Sie stammen von dem Briten Eric Arthur Blair alias George Orwell, geboren am 25. Januar 1903 in Indien. Bereits in seinem Romandebüt "Erledigt in Paris und London" zeigt sich der Autor politisch motiviert; kritisch beschäftigt er sich darin mit dem Leben von Obdachlosen, zu denen er als junger Mann selbst zeitweise gehört hatte. Er kämpfte 1936 im Spanischen Bürgerkrieg, in dem er schwer verletzt wurde. "Animal Farm" erschien 1945, ein Jahr darauf "1984". George Orwell starb am 21. Januar 1950 in London an Tuberkulose. Sechs Wochen vor seinem Tod heiratete Orwell seine langjährige Freundin Sonia Brownell.

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

1984
OT Nineteen Eighty-Four OA 1949 DE 1950Form Roman Epoche Moderne
Mit seiner Anti-Utopie 1984 zeichnet George Orwell mit analytischer Schärfe das Schreckensbild eines totalitären Überwachungs-Staates. Orwell bringt in dem Werk, das zu den Klassikern der modernen Weltliteratur zählt, soziale und politische Gefahren globalen Ausmaßes als Zeitkritik wirkungsvoll zum Ausdruck.
Inhalt: Der Zukunftsroman 1984 beschreibt einen totalitären Staat, in dem die Menschenrechte rigoros eingeschränkt werden. Die Welt beherrschen drei Supermächte: Ozeanien, Eurasien und Ostasien, die permanent Krieg um ein paar nicht fest zugeteilte Gebiete führen. Auf britischem Boden hält die Elite des Staates die Bevölkerung in ständiger Angst. An der Spitze dieses totalitären Staats-Systems steht ein fiktiver Führer, der »Große Bruder«.
Der Staat besteht aus einer dreischichtigen Gesellschaft, der Inneren und der Äußeren Partei, sowie der Masse der Proles. Für die Aufrechterhaltung der Macht sind vier Ministerien verantwortlich. Ein Kontrollmedium stellen die sog. Televisioren dar, Fernseher mit eingebauter Kamera, die nicht abgeschaltet werden können. Hiermit wird einerseits Parteipropaganda, andererseits eine totale Überwachung ermöglicht.
Die Umgangssprache im gesamten Staat ist Englisch, diese soll aber zunehmend durch eine Neusprache, »Neusprech«, eine Erfindung der regierenden Partei, ersetzt werden. Diese neue »bereinigte« Sprache hat den Zweck, Wörter, die der Partei schaden könnten, wie z. B. Freiheit oder Gleichheit, zu eliminieren und somit die Bürger des Staats leichter lenkbar zu machen.
Winston Smith, die Hauptperson, ist in London damit beschäftigt, im Wahrheitsministerium Zeitungsberichte zu fälschen, um so falsche Prognosen der Partei zu korrigieren oder von der Partei aus politischen Gründen getötete Personen aus der Geschichte zu streichen. Obwohl Smith für die Partei arbeitet, ist er in seinem Inneren ein Gegner des Systems und versucht mit der legendären Brüderschaft, einer Untergrundbewegung in Verbindung zu treten.
Eines Tages verliebt sich Smith in Julia, ebenfalls ein Mitglied der Äußeren Partei. Da laut Parteistatut jedoch Sexualität nur zur Fortpflanzung dient, beginnt ein ständiges Versteckspiel. Durch einen Mittelsmann, O´Brien, meint Smith in Kontakt mit der Brüderschaft treten zu können. Dieser verrät ihn jedoch an die Partei, was zur Verhaftung der Liebenden führt. Smith wird nun mit den grausamen Mitteln und Methoden der Partei in seinem Innersten zerstört und einer erbarmungslosen Gehirnmanipulation sowie Umstrukturierung unterzogen. Er wird ein leeres Gefäß, das mit der Liebe zum »Großen Bruder« aufgefüllt wird. Nach der Umschulung der einstmals Liebenden empfinden sie nun nichts mehr füreinander.
Wirkung: Mit 1984 schuf Orwell eine zeitlose Parabel, die auch heute noch eine allgemeingültige Metapher für totalitäre Gesellschaftsverhältnisse darstellt. Die Auseinandersetzung mit der Anti-Utopie erreichte einen Höhepunkt im »Orwell-Jahr« 1984, was in zahlreichen Bearbeitungen des Stoffs, ob in neuen Ausgaben, Rezensionen oder Verfilmungen (Brazil, 1985, Regie: Terry Gilliam) zum Ausdruck kam. V. R.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George Orwell, geboren 1903 in Motihari, Indien, verdingte sich zunächst bei der indischen Polizei in Birma. Er gab den Dienst aber 1927 aus Protest gegen die britischen Kolonialherren auf. Danach lebte er in London und Paris, und schlug sich als Tellerwäscher, Vagabund und Lehrer durchs Leben. Er schriebe zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte. Orwell starb 1950.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

103 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 11. Juli 2005
Format: Taschenbuch
"Big Brother is watching you" ist nicht erst seit der Big Brother-Show ein weltberühmtes Schlagwort. Es stammt aus diesem Klassiker. Dieses düstere Zukunftsszenario stammt aus dem Jahr 1948 - George Orwell hat damals die Jahreszahlen einfach umgedreht und über 1984 geschrieben. Faszinierend ist, dass wir heute als Leser prüfen können, inwieweit sich seine Visionen bewahrheitet haben. Dabei geht es nicht um technische Entwicklungen à la Jules Verne - davon ist die Welt weit entfernt - sondern George Orwell beschäftigt sich ausschließlich mit der Entwicklung der Gesellschaft - dargestellt am Alltagsleben und später dem Widerstand seines Protagonisten Winston Smith.
Diese Zukunft sieht wie gesagt düster aus - Politik und Partei sind übermächtig, es herrscht eine totale Kontrolle und Überwachung der Menschen. Krieg ist alltäglich und wird inzwischen aus Selbstzweck geführt. Kritische Menschen werden gezielt ausgelöscht ("vaporisiert"). Am einfachsten leben diejenigen, die die Lügen der Partei kritiklos hinnehmen. Der Großteil der Bevölkerung, die Proles, nimmt die Kontrollen allerdings nur begrenzt war, da der breiten Masse ein gewisser Rahmen aus Klatsch, Sportprogramm und Lügen vorgegeben ist, in dem sie sich bewegen darf und innerhalb dessen sie sich relativ "frei" fühlt.
Besonders bitter ist, wie exakt Orwell insbesondere den Zustand der späteren kommunistischen und diktatorischen Systeme vorausgesehen hat, z.B. der DDR mit ihrer Propaganda, Planwirtschaft und Stasi-Überwachung.
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49 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von LucyM. TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 29. Oktober 2009
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Während mir das Verhalten der Tiere in der Parabel Farm der Tiere von George Orwell noch lustig vorkam, verschwand meine Heiterkeit bei dieser Lektüre komplett.
George Orwell hat mit diesem Zukunftsroman eine ziemlich düstere Welt geschaffen.
Diese Welt ist aufgeteilt zwischen drei Supermächten: Ozeanien, Eurasien und Ostasien, die sich ständig untereinander im Krieg befinden.
Die Ordnung des totalitären Staates Ozeanien besteht aus Arbeit und Unterdrückung. Persönliche Meinungen und Eigentum sind verboten, jeglicher Freiheitsdrang wird gewaltsam ausgetrieben.
Die Struktur Ozeaniens ist auf einer Ideologie aufgebaut, die auf der Veränderlichkeit der Vergangenheit beruht. Die ganze Historie vor der Revolution ist ein Palimpsest, das genau so oft umgeschrieben und neu beschriftet wird, wie man es braucht. In der dermaßen kontrollierten Welt von 1984 wurde die Vergangenheit getilgt, die Tilgung wurde vergessen, die Lüge wurde zur Wahrheit.
Außer der Erinnerung derer, die die Revolution miterlebt haben, existiert keine schriftliche Aufzeichnung oder eine mündliche Überlieferung, die eine andere Konstellation erwähnt als die gegenwärtig aktuelle. Eine geschichtliche Entwicklung dieser ganzen Epoche nachzuspüren ist unmöglich. Man weiß nicht mehr, wie viel von der Vergangenheit, die mittlerweile schon als Legende bezeichnet wird, stimmt und wie viel davon erfunden ist.
Den gesamten Regierungsapparat Ozeaniens bilden vier Ministerien. Ich erwähne hier nur eines: Das Ministerium für Liebe, das Gesetz und Ordnung aufrechterhält. Diese neue Ordnung bestimmt über die Liebe der Hauptprotagonisten Julia und Winston.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von ReneS am 25. November 2010
Format: Taschenbuch
Ich wollte es schon immer mal lesen, das berühmte Buch 1984 von George Orwell. Das Buch, das den Ausspruch Big Brother is watching you! "erfunden" hat. Das Buch, dass ein düsteres Bild von unserer Zukunft entwirft und das überraschend aktuell ist.

Orwell zeigt uns eine düstere Welt, die aus drei globalen Systemen besteht, die sich immer im Krieg miteinander befinden. Der Titelheld lebt in London, das zu Ozeanien gehört (ehemals ungefähr Nordamerika und Grossbritannien). Er arbeitet für ein Ministerium, dass die Vergangenheit den Geschehnissen der Gegenwart anpasst. Soll heissen, wenn jemand in Ungnade gefallen ist und "verschwindet", dann wird er aus allen Erinnerungen getilgt.

Es herrscht die Partei. Propaganda und Gleichschaltung sind normal. Freie Gedanken sind unterdrückt und jeder wird immer überwacht. Auch Liebe und Sex sind geregelt.

Unser Titelheld verliebt sich, kann das System nicht mehr leiden, nicht mehr verstehen, er hasst es und will es bekämpfen. Mehr will ich nicht verraten, denn sonst sind Spannung und Atmosphäre dahin.

1984 habe ich verschlungen. Orwell zeichnet ein erschreckend detailliertes Bild eines totalitären Systems und erklärt, warum Menschen sich nicht dagegen auflehnen, warum Menschen es lieben und warum es so ist, wie es ist.

Orwell erzeugt beim Leser mehr Fragen als er Antworten gibt. Keine Fragen über das Buch, sondern Fragen über die eigene Gesellschaft in der man lebt. Man fragt sich unwillkürlich, wie frei man ist, was man erträgt und wo die Grenze zu Orwell's Welt 1984 liegt.

Fazit: Pflichtlesefutter für jeden, der nicht blind durch den Tag geht, der sich für die aktuellen Geschehnisse in der Welt interessiert und der auch nicht vor düsteren Gedanken zurückschreckt. Das englische Original ist glaube ich besser als die deutsche Übersetzung.
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