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1984: in der Übersetzung von Michael Walter [Taschenbuch]

George Orwell , Michael Walter
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (177 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Juni 1994 3548234100 978-3548234106
Orwells Roman über die Zerstörung des Menschen durch eine perfekte Staatsmaschinerie ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Sein literarischer Erfolg verdankt sich einem beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem auch der Leser von heute sich nicht entziehen kann.

Wird oft zusammen gekauft

1984: in der Übersetzung von Michael Walter + Farm der Tiere. Ein Märchen + Schöne neue Welt: Ein Roman der Zukunft (Fischer Taschenbibliothek)
Preis für alle drei: EUR 29,85

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (1. Juni 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548234100
  • ISBN-13: 978-3548234106
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (177 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 442 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

1984
OT Nineteen Eighty-Four OA 1949 DE 1950Form Roman Epoche Moderne
Mit seiner Anti-Utopie 1984 zeichnet George Orwell mit analytischer Schärfe das Schreckensbild eines totalitären Überwachungs-Staates. Orwell bringt in dem Werk, das zu den Klassikern der modernen Weltliteratur zählt, soziale und politische Gefahren globalen Ausmaßes als Zeitkritik wirkungsvoll zum Ausdruck.
Inhalt: Der Zukunftsroman 1984 beschreibt einen totalitären Staat, in dem die Menschenrechte rigoros eingeschränkt werden. Die Welt beherrschen drei Supermächte: Ozeanien, Eurasien und Ostasien, die permanent Krieg um ein paar nicht fest zugeteilte Gebiete führen. Auf britischem Boden hält die Elite des Staates die Bevölkerung in ständiger Angst. An der Spitze dieses totalitären Staats-Systems steht ein fiktiver Führer, der »Große Bruder«.
Der Staat besteht aus einer dreischichtigen Gesellschaft, der Inneren und der Äußeren Partei, sowie der Masse der Proles. Für die Aufrechterhaltung der Macht sind vier Ministerien verantwortlich. Ein Kontrollmedium stellen die sog. Televisioren dar, Fernseher mit eingebauter Kamera, die nicht abgeschaltet werden können. Hiermit wird einerseits Parteipropaganda, andererseits eine totale Überwachung ermöglicht.
Die Umgangssprache im gesamten Staat ist Englisch, diese soll aber zunehmend durch eine Neusprache, »Neusprech«, eine Erfindung der regierenden Partei, ersetzt werden. Diese neue »bereinigte« Sprache hat den Zweck, Wörter, die der Partei schaden könnten, wie z. B. Freiheit oder Gleichheit, zu eliminieren und somit die Bürger des Staats leichter lenkbar zu machen.
Winston Smith, die Hauptperson, ist in London damit beschäftigt, im Wahrheitsministerium Zeitungsberichte zu fälschen, um so falsche Prognosen der Partei zu korrigieren oder von der Partei aus politischen Gründen getötete Personen aus der Geschichte zu streichen. Obwohl Smith für die Partei arbeitet, ist er in seinem Inneren ein Gegner des Systems und versucht mit der legendären Brüderschaft, einer Untergrundbewegung in Verbindung zu treten.
Eines Tages verliebt sich Smith in Julia, ebenfalls ein Mitglied der Äußeren Partei. Da laut Parteistatut jedoch Sexualität nur zur Fortpflanzung dient, beginnt ein ständiges Versteckspiel. Durch einen Mittelsmann, O´Brien, meint Smith in Kontakt mit der Brüderschaft treten zu können. Dieser verrät ihn jedoch an die Partei, was zur Verhaftung der Liebenden führt. Smith wird nun mit den grausamen Mitteln und Methoden der Partei in seinem Innersten zerstört und einer erbarmungslosen Gehirnmanipulation sowie Umstrukturierung unterzogen. Er wird ein leeres Gefäß, das mit der Liebe zum »Großen Bruder« aufgefüllt wird. Nach der Umschulung der einstmals Liebenden empfinden sie nun nichts mehr füreinander.
Wirkung: Mit 1984 schuf Orwell eine zeitlose Parabel, die auch heute noch eine allgemeingültige Metapher für totalitäre Gesellschaftsverhältnisse darstellt. Die Auseinandersetzung mit der Anti-Utopie erreichte einen Höhepunkt im »Orwell-Jahr« 1984, was in zahlreichen Bearbeitungen des Stoffs, ob in neuen Ausgaben, Rezensionen oder Verfilmungen (Brazil, 1985, Regie: Terry Gilliam) zum Ausdruck kam. V. R.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George Orwell, geboren 1903 in Motihari, Indien, verdingte sich zunächst bei der indischen Polizei in Birma. Er gab den Dienst aber 1927 aus Protest gegen die britischen Kolonialherren auf. Danach lebte er in London und Paris, und schlug sich als Tellerwäscher, Vagabund und Lehrer durchs Leben. Er schriebe zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte. Orwell starb 1950.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
80 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen (Leider) einer der besten SciFi's aller Zeiten 11. Juli 2005
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
"Big Brother is watching you" ist nicht erst seit der Big Brother-Show ein weltberühmtes Schlagwort. Es stammt aus diesem Klassiker. Dieses düstere Zukunftsszenario stammt aus dem Jahr 1948 - George Orwell hat damals die Jahreszahlen einfach umgedreht und über 1984 geschrieben. Faszinierend ist, dass wir heute als Leser prüfen können, inwieweit sich seine Visionen bewahrheitet haben. Dabei geht es nicht um technische Entwicklungen à la Jules Verne - davon ist die Welt weit entfernt - sondern George Orwell beschäftigt sich ausschließlich mit der Entwicklung der Gesellschaft - dargestellt am Alltagsleben und später dem Widerstand seines Protagonisten Winston Smith.
Diese Zukunft sieht wie gesagt düster aus - Politik und Partei sind übermächtig, es herrscht eine totale Kontrolle und Überwachung der Menschen. Krieg ist alltäglich und wird inzwischen aus Selbstzweck geführt. Kritische Menschen werden gezielt ausgelöscht ("vaporisiert"). Am einfachsten leben diejenigen, die die Lügen der Partei kritiklos hinnehmen. Der Großteil der Bevölkerung, die Proles, nimmt die Kontrollen allerdings nur begrenzt war, da der breiten Masse ein gewisser Rahmen aus Klatsch, Sportprogramm und Lügen vorgegeben ist, in dem sie sich bewegen darf und innerhalb dessen sie sich relativ "frei" fühlt.
Besonders bitter ist, wie exakt Orwell insbesondere den Zustand der späteren kommunistischen und diktatorischen Systeme vorausgesehen hat, z.B. der DDR mit ihrer Propaganda, Planwirtschaft und Stasi-Überwachung.
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45 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schockierende Realitätsnähe in einer Zukunftswelt 29. Oktober 2009
Von Lucy M. TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Während mir das Verhalten der Tiere in der Parabel Farm der Tiere von George Orwell noch lustig vorkam, verschwand meine Heiterkeit bei dieser Lektüre komplett.
George Orwell hat mit diesem Zukunftsroman eine ziemlich düstere Welt geschaffen.
Diese Welt ist aufgeteilt zwischen drei Supermächten: Ozeanien, Eurasien und Ostasien, die sich ständig untereinander im Krieg befinden.
Die Ordnung des totalitären Staates Ozeanien besteht aus Arbeit und Unterdrückung. Persönliche Meinungen und Eigentum sind verboten, jeglicher Freiheitsdrang wird gewaltsam ausgetrieben.
Die Struktur Ozeaniens ist auf einer Ideologie aufgebaut, die auf der Veränderlichkeit der Vergangenheit beruht. Die ganze Historie vor der Revolution ist ein Palimpsest, das genau so oft umgeschrieben und neu beschriftet wird, wie man es braucht. In der dermaßen kontrollierten Welt von 1984 wurde die Vergangenheit getilgt, die Tilgung wurde vergessen, die Lüge wurde zur Wahrheit.
Außer der Erinnerung derer, die die Revolution miterlebt haben, existiert keine schriftliche Aufzeichnung oder eine mündliche Überlieferung, die eine andere Konstellation erwähnt als die gegenwärtig aktuelle. Eine geschichtliche Entwicklung dieser ganzen Epoche nachzuspüren ist unmöglich. Man weiß nicht mehr, wie viel von der Vergangenheit, die mittlerweile schon als Legende bezeichnet wird, stimmt und wie viel davon erfunden ist.
Den gesamten Regierungsapparat Ozeaniens bilden vier Ministerien. Ich erwähne hier nur eines: Das Ministerium für Liebe, das Gesetz und Ordnung aufrechterhält. Diese neue Ordnung bestimmt über die Liebe der Hauptprotagonisten Julia und Winston.
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Zukunft ist ein Stiefel im Gesicht eines Menschen 16. Februar 2011
Format:Taschenbuch
Dieses Buch beschreibt eine Gesellschaft in der jegliche Privatsphäre abgeschafft wurde und die sich in einem permanenten Kriegszustand befindet. Es gibt keine Freundschaft, Liebe und Zuvesicht mehr unter den Menschen. Die Ehepartner mißtrauen sich und die Kinder werden von der allmächtigen Partei angehalten ihre Eltern beim Aussprechen verbotener Gedanken anzuzeigen. In jeder Wohnung ist ein Überwachungsgerät installiert, das jede Regung des Bewohners überwacht. Wird man von der Gedankenpolizei verhaftet, wird man solange gequält bis man die Herrschaft der Partei akzeptiert, sich ihr aus freien Stücken unterwirft und ihren Anführer liebt. Danach wird man erschossen. Dieses Buch könnte bei manchem Brechreiz ob des beschriebenen staatlichen Terrors auslösen. Am nächsten sind Stalin, Mao und PolPot dieser negativen Utopie gekommen. Der kommunistische Terror verschlang 100 Mio Menschenleben, was leider, und das ist die Gefahr, zuwenig im Bewußtsein der Menschen verankert ist. Es gab nunmal weitaus schlimmere Regimes, als das von 1933-1945 in Deutschland herrschende, worauf unsere Poltikerkaste so gern herumreitet. Als Warnung allen totalitären Tendenzen zu widerstehen und keinen -ismen und Ideologien auf den Leim zu gehen ist dieses Buch hervorragend geeignet. Es ist auch eine Warnung jeglichen Sprech- und Denkverboten Einhalt zu gebieten, zumal es in der Bundesrepublik solche Bestrebungen gibt und diese per Gericht auch durchgesetzt werden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Innteressantes Buch in gutem Zustand
Es ist ein spannendes Buch im guten Zustand. Nur die Seiten sind etwas gelb/ bräunlich, was allerdings überhaupt nicht stört und sogar das feeling besser... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von yasemin ünver veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Philosophisch
Viel zitiert - aus heutiger Sicht nun etwas langatmig, aber erschreckend genug, weil immer realistischer mit heutiger Technik.... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Tagen von statomino veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bezug auf die Gegenwart ist mehr als beängstigend.
Der Bezug des Buches 1984 auf die Gegenwart ist tatsächlich erschreckend. Daß das Buch 1948 geschrieben wurde und George Orwell vom Geheimdienst überwacht wurde,... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Tagen von Mikesta veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 2013
Das Jahr nach der NSA-Affäre ist ein guter Zeitpunkt, mal wieder über 1984 nachzudenken. Lange Zeit bis 1989 waren die politischen Systeme des Ostblocks ein guter... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Tagen von Werner Lange-Altos veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein muss
Ich kam echt ins grübeln (wie bei Farm der Tiere), so etwas müssten die Kinder in weiterführenden Schulen mal lesen, da beschäftigt man sich wirklich mit... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Tagen von Keira veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS
Erschreckend und sooo wahr ....im Jahre 2014!!
Ein Muss für alle Skeptiker / SkeptikerInnen zwischen 15 und 99 Jahren !
Vor 1 Monat von Sarah Helena veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Dystopie
Ich habe mir das Buch vor einigen jahren mal gelesen und fand es verstöhrend und fesselnd, es war abschreckend und ziemlich genial. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Tobi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die NSA erweckt das Buch zu neuem Leben
Zuallererst dachte ich, so ein alter Schinken, was soll der mir schon groß erzählen. Aber George Orwell's Horrorvision eines möglichen Überwachungsstaates... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Sven Eric Pietsch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch
Sehr spannend und in unserem Zeitalter der zunehmenden Überwachung wieder aktueller geworden.
Der Film ist nach dem Buch nicht zu empfehlen.
Vor 2 Monaten von Martin Gol veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen jo
war ein gift. die person hat es bis heute nicht gelesen. sehr schade um nicht zu sagen bedauerlich.
man kann sich auch täuschen
Vor 3 Monaten von michael fahrenholz veröffentlicht
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