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1984: in der Übersetzung von Kurt Wagenseil Taschenbuch – 2007


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Taschenbuch, 2007
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548225624
  • ISBN-13: 978-3548225623
  • Größe und/oder Gewicht: 12,1 x 2,5 x 19,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 228.039 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

George Orwell, geboren 1903 in Motihari, Indien, verdingte sich zunächst bei der indischen Polizei in Birma. Er gab den Dienst aber 1927 aus Protest gegen die britischen Kolonialherren auf. Danach lebte er in London und Paris, und schlug sich als Tellerwäscher, Vagabund und Lehrer durchs Leben. Er schriebe zahlreiche Romane, Erzählungen, Essays und Gedichte. Orwell starb 1950.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Lange am 31. Mai 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Lese 1984 von Orwell" haben sie gesagt...

"Hat was mit Facebook und den Ausblick auf unsere Welt zu tun" haben sie gesagt...

...und ich bin hart aufgeschlagen in diesem Meisterwerk.

Leider war ich sehr unvorbereitet und habe nicht diese extreme Düsternis und Hoffnungslosigkeit erwartet die Orwell beschreibt.
Das Buch hat mich regelrecht in eine Depression und tagelanges Grübeln gezogen.

Man(n) kann sehr gut nachvollziehen wie die Welt hier funktioniert. Die Gedanken, Hoffnungen, Wünsche und Ängste von Winston gehen einem sehr nahe.
Kann das auch bei uns passieren? Passiert dies alles auch bei uns.

Die schockierende Antwort ist leider -> ja.

Pressezensur- und Überwachung in der Türkei ist mir gleich eingefallen. Willkür in vielen Ländern in der Welt wenn es um die Staatsmacht geht.

Das Buch fesselt einen und lässt keinen mehr los. Auch lange danach nicht mehr.

Das Buch ist ein Weckruf, eine Warnung und die Aufforderung sich zu wehren.

Es macht aber auch klar, dass man allein kaum etwas erreichen kann.

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von asdf am 5. März 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
viele der in 1984 geschilderten überwachungsmethoden sind heute schon realität, zwar ist die umsetzung nicht aus dem roman übernommen aber eine gewisse ungenauigkeit darf man wohl im bereich science fiction erlauben. auch die idee des neusprech welche in der heutigen zeit in abgeänderter form anwendung findet ( 2006 gab es in europa ca. 500 >terror<anschläge) gibt dem buch einen durchaus aktuellen charakter.

die umsetzung der geschichte ist gut gelungen, man sollte sich nach jedem kapitel auch überlegen welchen bezug es zur realität gibt bzw. wie manche der von "der partei" gewünschten effekte in der heutigen zeit erzielt werden (interessant ist in diesem zusammenhang evtl auch michael crichtons "state of fear").
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gargamel am 2. August 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Georg Orwell - 1984
Obwohl als Kind im Sozialismus aufgewachsen, hatte ich doch Anfangs einige Probleme dieses Buch zu lesen. Allein die vorangegangenen Kritiken hatten mich jedoch neugierig gemacht und hielten mich weiter bei Leselaune. Nach kurzer Zeit konnte ich mich dann sogar teilweise zwischen den Zeilen wieder finden. Ich durchlitt mit dem Hauptakteur die Ängste, Widersprüche und Hoffnungen bis zum Moment seiner Inhaftierung durch die Gedankenpolizei. Von diesem Augenblick an weigert sich dann allerdings mein Hirn und ich wurde wieder der einfache Leser. Zu realitätsnahe, zu nach vollziehbar und zu erschreckend wurde nun die körperliche und gedankliche Welt eines Individuums beschrieben, welches in die Fänge der Gedankenpolizei gerät.
Fazit:
Es ist eine Buch, welches uns zuerst ganz sanft an die Hand nimmt um uns in eine Welt zu führen, welche für den Autor beim Schreiben im Jahre 1948 wohl eher eine Fiktion war. Fast fühlen wir uns geborgen um dann mit einer gewissen Niederträchtigkeit im Heute aufzuwachen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Toxic am 9. Juni 2010
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Als ich das Buch durchgelesen hatte war ich defintiv schon ein wenig geschockt. Dieses Werk strahlt eine ganz eigene Art von Horror aus da es eben eine durchaus realistische Alternative zeigt wie unsere Welt heute auch aussehen könnte.

Es handelt sich meiner Meinung nach nicht so sehr um einen SciFi-Roman, sondern eher um eine Verarbeitung von politischen Spielarten welche zu allen Zeiten dazu angewendet wurden und werden um die Massen sowohl zu unterdrücken, als auch zu manipulieren. Der wesentliche Punkt dabei besteht darin, das wer diese politischen Spielarten durchschaut von ihnen nicht mehr beeinflusst wird, eben ganz so wie es auch dem Hauptdarsteller im Buch wiederfährt.

Und genau aus diesem Grund kann ich das Buch nur weiterempfehlen, die eigendliche Story ist dabei eher langweilig, die Impfung welche man durch das Buch erhält reicht jedoch ein Leben lang.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario Pf. HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 19. Juni 2005
Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist ein oft zitierter Klassiker, auf den selbst in politischen Debatten des Öfteren angespielt wird. 1984 beschäftigt sich vor allem mit politischen Themen, wie Diktatur, persönlichen Freiheiten, Nationalsozialismus, geschichtlicher Manipulation, dem Einfluss des Staates auf Medien, Zensur, ständige Überwachung und Eingriffen in die Privatsphäre. Selbst in der heutigen Zeit haben diese Themen noch eine hohe Aktualität und vor allem die Diskussionen über Datenschutz und justizlich genehmigte Überwachung greifen auf den so genannten „gläsernen Menschen" zurück.
Im Mittelpunkt von 1984 steht das Mitglied der inneren Partei Winston, ein Mann Mitte dreißig. Es ist eine düstere Welt in die uns George Orwell hier entführt. Eine Welt ohne große Hoffnungen, die Welt des großen Bruders, von dem es keine Beweise gibt, dass er wirklich existiert. Winston führt ein Leben in der ständigen Gewissheit selbst bei der geringsten kritischen Äußerung sofort bestraft zu werden. Keiner ahnt wie weit Winston bereit ist zu gehen, sofern sich ihm die Möglichkeit bietet. Es beginnt ganz unscheinbar mit einem Tagebuch und endet schließlich in einem der schlimmsten Verbrechen, die ein Mensch in der Welt des großen Bruders begehen kann, einem Gedankenverbrechen. Auf dem Weg dorthin begegnet er einem Mädchen namens Julia, welches er zunächst für seine schlimmste Feindin hält. Doch eine zufällige Begegnung bringt die beiden näher zusammen und lässt sie schließlich sogar ein paar werden, doch das Glück der beiden wehrt nicht lange, denn auch das ist ein Verbrechen.
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