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Musik

Bild des Albums von Sophie Hunger

Fotos

Abbildung von Sophie Hunger

Biografie

“Sie hat etwas, was die Leute nicht begreifen”
Sophie Hungers musikalischer Werdegang liest sich wie ein modernes Märchen. Noch vor zwei Jahren war die 1983 geborene Schweizerin selbst in ihrer Heimat ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Dann veröffentlichte sie ihr in Eigenregie produziertes Debütalbum “Sketches On Sea” und verkaufte davon, ohne die ... Lesen Sie mehr im Sophie Hunger-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (30. März 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Pid
  • ASIN: B003B4SP4A
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 644.169 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

motor.de

Wenn Sophie Hunger nicht so tief im Feuilleton-Sumpf stecken würde, wäre ihr zweites Album „1983“ gute Unterhaltung. So ist es das auch. Sophie Hunger legt den Nachfolger zum hoch gehandelten schweizer Chart-Topping „Monday's Ghost“ nach und hat damit den Rucksack bis zur nächsten Bergstation geschafft. Die Bestätigung, die der Erfolg mit sich gebracht haben dürfte, hat Sophie Hunger hörbar gut getan. Nach den Folk-Pop-Zerbrechlichkeiten der vorigen Alben präsentiert sie sich auf „1983“ selbstbewusst, laut und hat gemeinsam mit Stephane Briat, der bereits für Phoenix und Air die Kunst-Pop-Schrauben bis zum Anschlag gedreht hat, jedem Lied ein eigenes, reduziertes Gewand verpasst. Sparen wir uns die Diskurse und versuchen es mit nüchternen Zahlen. Vier Sprachen, gefühlte hundert Genres und tausende etwas weniger kryptisch als gewohnt gewählte Worte benötigt Hunger, um vierzehn Songs zwischen Portishead, Weill, Waits und Cardigans zu stricken. Dementsprechend unterhaltsam und abwechslungsreich fällt Hungers neues Opus aus. „1983“ ist gute Unterhaltung, so wie es ihre Konzerte – sieht man mal von den intensiven Feulleton-Momenten ab – auch sind. Das Album bietet genug Ideen, Theatralik, Eingängigkeit und Überraschungen dafür. Das weniger auf die Protagonistin zurückgeworfene Setting tut dem Album gut. Denn so wird erst deutlich, dass Sophie Hungers Lieder auch in einem konventionellen Unterhaltungs-Kontext funktionieren können. Und trotz Pop-Rock-Barjazz-Sounddesign macht Hunger auch mit „1983“ klar, wie sie damals den Feuilletons in die Hände gefallen ist. Es ist ihre manirierte, etwas gespreizte Auffassung von Pop, die so manchen zu anhaltenden Monologen über Authentizität und Künstlichkeit inspirieren mag. Auf ihrem neuen Album meistert Hunger genau diesen Spagat allerdings vollkommen selbstverständlich, sie sollte mittlerweile auch genug Erfahrung damit haben. Lieder wie das rumpelnde Titelstück, „Leave Me With The Monkeys“ oder „Approximately Gone“ vereinen eingängigen Pop mit erheblicher Schräglage. „1983“ attestiert der Schweizerin ein ausgeprägtes Gespür für detailverliebtes Songwriting, melancholische Melodieführung und das ausreichende Maß an Verschrobenheit, um weitere kulturjournalistische Fleißpunkte zu sammeln.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von K. Ehrlich am 10. April 2010
Format: Audio CD
Natürlich wusste man nicht was Sophie Hunger nach ihrem genialen ,Monday's Ghost' nun veröffentlichen würde. Einerseits hatte man die Hoffnung, dass die neue Platte viele dieser genialen Momente der letzen Platte wiederholen könnte, andererseits war klar, oder zumindest zu erwarten, dass die junge Schweizerin eine Weiterentwicklung ihrer Musik anstrebt und somit automatisch auch etwas dieser naiven, rohen Ausdruckskraft in ihrer Musik verloren gehen könnte. Nun, es ist eine Mischung aus beiden Möglichkeiten geworden. Es gibt wieder einige dieser wunderschönen Balladen (teilweise auch wieder mit leicht-schrägen Passagen) wie z. B. ,Headlights' ,Travelogue' oder ,Leave me with the monkeys', allerdings sind die Folkpassagen mit Akustikgitarren fast gänzlich verschwunden. So freut man sich dann doch, wenn die Akustikgitarren im flotten ,Your personal religion' dann doch wieder mal ausgepackt werden. Mit dem Titelsong ,1983' und ,D'Red', zwei absoluten musikalischen Höhepunkten, gibt es dann auch wieder 2 Lieder in deutscher Sprache (wobei Letzterer in Schwizerdütsch gesungen wird). Mit ,Le vent nous portera' gibt es dann noch einen wunderschönen französischen Song. Am Schluss kommt mit ,Train people' nochmals einer dieser wunderbaren Balladen, mit Klavier und dieser einzigartigen Stimme.
Mit diesem Album hat Sophie Hunger also einige neue musikalische Wege eingeschlagen, ist dabei allerdings immer noch ihrem eigenen unverkennbaren Stil treu geblieben. Sie macht kompromisslos ihre Musik ohne auf Hitparadentauglichkeit oder musikalische Modetrends zu schielen und könnte trotzdem (oder gerade deshalb) mit dieser Platte auch wieder viele Musikbegeisterte finden.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 24. Juni 2010
Format: Audio CD
...einfach nur anders. Das ist -1983-, Sophie Hungers neues Album. Es hätte mich auch schwer gewundert, wenn die junge Schweizer Künstlerin sich auf einem eingefahrenen Gleis in Richtung musikalische Zukunft bewegen würde. Nach -Sketches on sea- und -Mondays Ghost- vermittelt -1983- wieder mal ein neues, ein wenig anderes, "Sophie-Hunger-Gefühl". Noch immer ist Sophie Hunger auf kein Genre festgelegt. Sie probiert, versucht, lässt sich gehen oder minimiert sich. Das Ergebnis sind 14 Songs, die völlig verschieden sind und doch zusammen gehören. Ein internationales Album, dass für einen Künstler aus dem deutschsprachigen Raum wirklich bemerkenswert ist.

Anspieltipps: -Citylights forever- ist so eine Art Elektropophymne. Hat ein bisschen was von Roisin Murphy, kommt funkig und poppig zugleich daher. -Le vent nou portera-, eine Coverversion des Noir Desir Songs, ist da ein völlig anderes Betätigungsfeld. Hier zeigt Sophie Hunger, dass sie sich auch im Chanson behaupten kann. -Leave me with the monkeys- sprengt die Grenzen. Lediglich die gleichbleibenden Drums geben dem Song den Rhythmus, während Sophies Gesang sich in alle Richtungen ausbreitet. -Your personal religion- könnte soundtechnisch von Joy Divison stammen. Heftige Gitarrenriffs beherrschen den starken, rocklastigen Song. Mein Lieblingsstück der neuen CD ist -Train People-. Ein schmales Klavier und eine ausdrucksstarke Stimme tragen das wunderbare Lied. Allerdings: Wenn sie dieses traumhaft schöne Stück gehört haben, legen sie anschließend mal Regina Spektors -Samson- in den Player. Da wird ihnen sicher etwas auffallen. Wobei: Sich an Regina Spektor anzulehnen, zeugt einwandfrei von gutem Geschmack!

Sophie Hunger steht auf meinem Zettel der vielversprechenden europäischen Künstler ganz weit oben. Was bisher kam, war vielfältig und gut. Was noch kommen wird? Ich bin schon jetzt gespannt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Buchleser am 16. August 2011
Format: Audio CD
Dieses Album ist so ganz anders als das Vorangegangene.Aber das macht auch den besonderen Reiz aus.In jedem Fall lohnenswert ist es, diese Band einmal live zu erleben, da Sophie Hunger und die einzelnen Bandmitglieder fantastisch harmonieren und auf der Bühne die große musikalische Bandbreite und die Persönlichkeit der Sängerin erst so richtig Eindruck macht.
Ein Album nicht so zum nebenher Hören, jeder song auf seine Art speziell und anders.Empfand die CD beim ersten Hören als etwas anstrengend, dann aber nach dem Kennenlernen so richtig gut!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Blacky am 8. Dezember 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nach einem Live Konzert von Sophie Hunger beim Dockville Festival in Hamburg, bei dem ich schon Gänsehaut bekam, habe ich die CD gekauft und bin vollends begeistert. Man kann die Gänsehautreaktion tatsächlich wiederholen. Mittlerweile habe ich die CD schon zweimal verschenkt.

Sophie Hunger ist eine wirklich tolle Musikerin. Wenn ich durch meine Plattensammlung gehe, dann würde ich es in die Kategorie Jeff Buckley einordnen.

Absolut empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hans Dirk Schellnack am 18. Oktober 2010
Format: Audio CD
Émilie Jeanne-Sophie Welti Hunger bringt ihre dritte CD auf den Markt - feinst von Stéphane Briat produziert -, und die Schweizer SInger-Songwriter-Kultur zeigt damit erneut der deutschen Szene, wie es gemacht wird. International und zugleich sehr lokal klingt das Album, große Geste und große Intimität nahtlos beieinander, Kunst und Kommerz fast bruchlos in einer WG Tür an Tür einquartiert. In Schweizer Grenzenlosigkeit zwischen Deutsch, Englisch, Französisch und Schwyzerdütsch wechselnd und ebenso flink die Genres anprobierend, flirrt «1983» zwischen trockenem Almost-Triphop, makellosem Pop, Jazz, und intensiven Kammermusik-Songs, die sie mit ihrer nie ganz sicher, immer gegen die eigenen Grenzen ankämpfenden Stimme und minimaler Instrumentierung stemmt. 1983 wirkt weniger introvertiert als «Monday's Ghost», weniger abgeklärt, sogar wütend - und ist trotzdem in der Schweiz auf Platz Eins der Charts geschossen. Da darf man gern neidisch werden, wenn Erfolg und Qualität so nahtlos zusammengehen und man schlucken muss, dass es niemand von diesem Format in Deutschland gäbe, der sich in den Umsatzzahlen so durchsetzen könnte, und dabei doch so sperrig, trotzköpfig bleibt. Denn 1983 mag beim ersten Hören ein wenig zu glatt, zu jazzy produziert erscheinen, und es ist vielleicht auch so, dass Hunger ein bisschen mehr Dreck gebrauchen könnte, die Platte entpuppt sich aber mit jedem weiteren Hören als Treibsand, in dem du als Zuhörer ganz makellos-international versinken darfst. «1983» ist schlicht, ist perfektionistisch, ist angenehm, aber nicht pflegeleicht, ist samtig, aber nicht samtpfotig.Lesen Sie weiter... ›
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