Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"Kult-Roman!", 2. März 2007
Fünf Langhaarige fallen im Sommer 1975 durchs Abitur, kaufen sich einen alten VW-Bus und fahren an die französische Atlantikküste. Und eigentlich geht es vor allem um Mädchen, Haschisch und Rockmusik. Aber Appaz hat daraus eines der besten Bücher gemacht, die ich in letzter Zeit gelesen habe!
Ich glaube, es ist extrem wichtig, Zeitgeschichte zu vermitteln. Nur wenn wir etwas über die Vergangenheit wissen, können wir die Gegenwart begreifen und haben vielleicht die Chance, etwas für eine bessere Zukunft zu tun. Gerade die Siebziger Jahre sind eine wichtige Zeit, da sich damals vieles verändert hat, was sich bis heute auswirkt. Aber bisher war es immer so, dass die Autoren, die über diese Zeit erzählten, sich als die großen Revolutionäre aufgespielt haben, so dass man fast glauben musste, damals wären alle kritisch und politisch aktiv gewesen.
Ich bin jetzt Mitte zwanzig und entdecke in dem Buch von Kurt Appaz eine Menge wieder, was auch meine Erfahrungen und mein Lebensgefühl zu Abiturzeiten war. Appaz erzählt über eine Zeit, in der ganz viel passiert ist, aber seine Protagonisten sind Leute, die damals genauso verplant waren, wie wir 30 Jahre später!
Ein tolles Bich, das bei Lesern aus der Generation meiner Eltern sicher viele Erinnerungen wecken wird, aber das vor allem auch für deren mittlerweile erwachsene Kinder eine Zeit begreifbar macht, ohne sich dabei so furchtbar wichtig zu nehmen wie sonst üblich. Außerdem kann der Autor wirklich toll erzählen. Das Buch ist unter einem Pseudonym erschienen, der Autor schreibt sonst Kinder- und Jugendbücher, aber sein Schreibstil lässt schnell erkennen, wer sich hinter "Kurt Appaz" verbirgt.
Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen und glaube, dass es schnell ein Kult-Roman werden wird. Spannend ist übrigens auch das offensichtlich "getürkte" Interview unter www.kurt-appaz.de!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
naja, 19. Juli 2008
1975: Im Jahr der Weiber
Ja, das waren auch die 70er. Und es gibt vieles, was wohl für die meisten, die damals irgendwie in der Szene waren, großen Wiedererkennungswert hat. Natürlich kiffen und trinken und doof rumhängen. Und aus der Perspektive der Jungs ist das Buch sicher stimmig und nostalgisch und zeithistorisch und all das. Aber ich hab mich nicht wirklich wiedergefunden. Ich hab gekifft und getrunken, aber auch politisch gearbeitet und Kant und son Zeugs gelesen und mir viel Gedanken über eine bessere Welt gemacht und für Emazipation gekämpft und all sowas. Das finde ich heute zwar auch halb lustig und halb peinlich, in welcher Form das damals abgelaufen ist, aber diese Seite fehlt mir schon. Aber ich bin auch kein Junge. Aber trotzdem kann man es so weglesen und dann ein bisschen dran denken "wie war das denn damals eigentlich so?????
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schon jetzt: KULT!!!, 1. März 2007
Ein tolles Buch für alle, die noch wissen wie`s war; oder wissen wollen, wie`s war. 1975 plus minus ein paar Jahre. Wir waren jung, frei, politisiert und standen gegen Alles und Alle, deren Wurzeln im braunen Irrsinn lagen: Lehrer,Eltern,Vorgesetzte.
Musik war noch Kunst. Dope noch genfrei. Die Mädels-dank Pille-allem Neuen aufgeschlossen. APPAZ bringt das glaubwürdig auf den Punkt!
Ich habe dieses Buch genossen....und mein 20-jähriger Sohn. Der fährt im Mai nach dem Abi mit dem VW-Bus nach Frankreich.
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