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1974 Deutschland. Süddeutsche Zeitung WM-Bibliothek. [Gebundene Ausgabe]

Josef Kelnberger , Ludger Schulze
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

24. November 2005
Keine Generation hat den deutschen Fußball so geprägt wie die Weltmeister von 1974. Die Helden von Bern 1954 verkörperten den Neubeginn Deutschlands. Die Helden von Rom 1990 krönten den Wiedervereinigungs-Taumel. Franz Beckenbauer und seine Gefährten aber vollzogen den Übergang von der Herberger-Ära zum Vollprofitum, und viele von ihnen sind noch heute aktiv: von Bayern-Manager Uli Hoeneß über die Großkritiker Paul Breitner und Günter Netzer bis hin zu "Lichtgestalt" Franz Beckenbauer.

Dieses Buch schildert den turbulenten Weg der Deutschen zum finalen Triumph über Johan Cruyffs überragende Niederländer. Sie hatten 1972 mit Zauberfußball die Europameisterschaft gewonnen und ein Land beflügelt, das unter Kanzler Willy Brandt mehr Demokratie wagte. Und waren am Tiefpunkt, als sie in der WM-Vorrunde der DDR 0:1 unterlagen. Jenes Tor von Jürgen Sparwasser steht für die hoffnungsvollste Ära der DDR, die im Fußball zur Weltspitze aufschloss und sich politisch zu öffnen schien.

Helmut Schöns Team steckte den Rückschlag weg, angeführt von der überragenden Bayern-Achse mit Franz Beckenbauer, Sepp Maier, Gerd Müller. Sie spielten nun pragmatischen Fußball, stellvertretend für die neue Zeit: Willy Brandt war über die Affäre um DDR-Spion Guillaume gestürzt, Helmut Schmidt führte das Land durch schwere Krisen. Zeit, sich zu erinnern: Günter Netzer porträtiert Franz Beckenbauer als stets loyalen Partner, dem er allerdings einmal fast an den Kragen gegangen wäre. Uli Hoeneß erzählt, wie die Spieler bei Bier und Wein um die WM-Prämien pokerten. Jupp Heynckes klärt auf, warum er im Finale nicht zum Einsatz kam. Und nicht zuletzt gilt es zu zeigen, was es mit diesen wilden Frisuren und Bärten der Weltmeister auf sich hat.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung; Auflage: 1., Aufl. (24. November 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 386615156X
  • ISBN-13: 978-3866151567
  • Größe und/oder Gewicht: 28,4 x 21,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 145.853 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Keine Generation hat den deutschen Fußball so geprägt wie die Weltmeister von 1974. Die Helden von Bern 1954 verkörperten den Neubeginn Deutschlands. Die Helden von Rom 1990 krönten den Wiedervereinigungs-Taumel. Franz Beckenbauer und seine Gefährten aber vollzogen den Übergang von der Herberger-Ära zum Vollprofitum, und viele von ihnen sind noch heute aktiv: von Bayern-Manager Uli Hoeneß über die Großkritiker Paul Breitner und Günter Netzer bis hin zu „Lichtgestalt“ Franz Beckenbauer.

Dieses Buch schildert den turbulenten Weg der Deutschen zum finalen Triumph über Johan Cruyffs überragende Niederländer. Sie hatten 1972 mit Zauberfußball die Europameisterschaft gewonnen und ein Land beflügelt, das unter Kanzler Willy Brandt mehr Demokratie wagte. Und waren am Tiefpunkt, als sie in der WM-Vorrunde der DDR 0:1 unterlagen. Jenes Tor von Jürgen Sparwasser steht für die hoffnungsvollste Ära der DDR, die im Fußball zur Weltspitze aufschloss und sich politisch zu öffnen schien.

Helmut Schöns Team steckte den Rückschlag weg, angeführt von der überragenden Bayern-Achse mit Franz Beckenbauer, Sepp Maier, Gerd Müller. Sie spielten nun pragmatischen Fußball, stellvertretend für die neue Zeit: Willy Brandt war über die Affäre um DDR-Spion Guillaume gestürzt, Helmut Schmidt führte das Land durch schwere Krisen. Zeit, sich zu erinnern: Günter Netzer porträtiert Franz Beckenbauer als stets loyalen Partner, dem er allerdings einmal fast an den Kragen gegangen wäre. Uli Hoeneß erzählt, wie die Spieler bei Bier und Wein um die WM-Prämien pokerten. Jupp Heynckes klärt auf, warum er im Finale nicht zum Einsatz kam. Und nicht zuletzt gilt es zu zeigen, was es mit diesen wilden Frisuren und Bärten der Weltmeister auf sich hat.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!!! 10. Januar 2006
Von Ein Kunde
Bin absoluter Fußballbuch-Fan, und die Süddeutsche hat mich nicht enttäuscht! Anspruchsvoll und unterhaltsam zugleich, ich bin begeistert und freue mich schon auf die nächsten Ausgaben. Im Gegensatz zu anderen WM-Büchern sind diese sprachlich anspruchsvoll und auch die polit. oder wirtschaftlichen Hintergründe werden beleuchtet. Toll!!
Wer sich für die Schattenseiten des Fußballs interessiert: Bill Bufords "Geil auf Gewalt" ist ein Topbuch über Hooligans, "Football Factory" ein durchgeknallter Film (ebenfalls über Hooligans) und ein absoluter Hammer ist Weine nicht, mein Schatz von Andre Pilz.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Mittelpunkt steht der Sport 24. Dezember 2005
Ein sehr gut gemachtes Buch über die WM 1974 !
Am besten hat mir gefallen, dass das Buch tatsächlich von den Spielen ausgeht (alle Spiele, alle Tore !) und es dennoch schafft, ein Bild von der damaligen Zeit, wenige Wochen nach Brandts Rücktritt, zu zeichnen. So erfährt man einiges, was man auch dann noch nicht wusste, wenn man die Aufstellung der Weltmeistermannschaft nach dem dritten Bier aufsagen kann. So z.B. dass Mario Kempes, der Torschützenkönig der WM 1978, bereits bei der WM 1974 dabei war. Oder Schwarzenbecks Lieblingssatz ("Woaßt eh, wies is").
Viele der Fotos hat man schon hundertmal gesehen: Bonhof, wie er vor zwei schwedischen Verteidigern abzieht. Müller, wie er das 2:1 gegen die Niederlande schießt. Maier und Beckenbauer mit dem Pokal. Aber viele andere Fotos kennt man eben noch nicht: Maier im strömenden Regen bei dem Spiel gegen Polen. Hoeneß, Breitner und Beckenbauer mit hängenden Köpfen nach dem Spiel gegen die DDR. Auch sehr schön: Prinz Bernhard, Walter Scheel und Helmut Schmidt beim Finale auf der Tribüne.
Die Redaktion der Süddeutschen hat die schwierige Aufgabe gelöst, mit einer zeitlichen Distanz von mehr als 30 Jahren ein interessantes Buch über ein Sportereignis zusammenzustellen.
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3.0 von 5 Sternen Solide, aber emotionsarm 10. August 2014
Verifizierter Kauf
Deutlich schwächer als seine Vorgänger, sowohl was die Güte des
Bildmaterials anbetrifft, als auch die redaktionelle Aufarbeitung der
Geschehnisse, die nur ganz wenig emotionelle Momente wiederspiegelt.

Vielleicht war diese WM für viele Fußballfans und auch die Medien weniger
spektakulär als beispielsweise 1954. Sicherlich ist dieser ständige Vergleich
nicht besonders fair, aber durchaus zutreffend, wenn ich mich an das Endspiel
1974 gegen die Niederlande erinnere, daß in Deutschland relativ dedämpfte
Reaktionen hervorrief. Politische Krisen und die Ölkrise haben damals den Fokus
der Deutschen emotionell scheinbar so stark beeinflusst, daß der WM - Titel eher
am Rande wahrgenommen wurde und zudem die Leistungen der eigenen Mannschaft eher
als durchwachsen beurteilt wurden. Die Niederlage gegen die DDR hatte seinerzeit
eine Wunde verursacht, die durch den Gewinn der WM nur mühsam geschlossen
werden konnte.
In diesem Tenor ist wohl auch die etwas unterkühlte Aufarbeitung dieser WM
zu interpretieren.
Auch verglichen mit der WM 2014 hielten sich die Emotionen deutlich in Grenzen,
auch wenn die massive Medienpräsenz gegenüber damals zu einer Mobilisierung
von Volksmassen geführt hat, die eigentlich mit dem Fußballsport sonst wenig am
Hut haben.
Aber hier geht es ja um die Güte des Buches und die ist eben eher als durchschnittlich
zu bezeichnen.
Dennoch schade, das ausgerechnet mit der WM 2006 im eigenen Lande diese ansonsten
sehr schöne, informative und preiswerte Reihe der Süddeutschen Zeitung zu Grabe
getragen wurde.
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