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1974
 
 
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1974 [Gebundene Ausgabe]

David Peace , Peter Torberg
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 383 Seiten
  • Verlag: Liebeskind; Auflage: 3., Aufl. (Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 393589029X
  • ISBN-13: 978-3935890298
  • Originaltitel: Nineteen Seventy Four
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (54 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 354.810 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

David Peace
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Vorweihnachtszeit 1974 in Yorkshire. Edward Dunford tritt seinen Traumjob an: Gerichts- und Polizeireporter bei dem Provinzblatt Evening Post. Gleich seine erste Recherche verspricht einen großen Fall. Die kleine Clare Kemplay ist spurlos verschwunden. Nachdem Dunford erfährt, dass bereits in den vorangegangen Jahren mehrere Mädchen entführt und ermordet wurden, wittert er die große Story.

Er scheint jedoch der einzige zu sein, der eine Verbindung zwischen den Morden der Jahre zwischen 1969 und 1972 und dem jüngsten Fall herstellt -- oder herstellen möchte. Polizei und Journalistenkollegen nehmen sich des Verbrechens nur zaghaft an. Umso besessener stürzt sich Dunford auf den Fall. Gegen alle Widerstände aus seiner Redaktion und von Seiten der Behörden gerät er in den Sog seiner Ermittlungen und in ein Geflecht aus Alkohol, Gewalt und Korruption. Weder der Mord an einem Kollegen noch die Warnungen von verschiedenster Seite bringen ihn davon ab, nach dem vermeintlichen Serienmörder zu suchen. Denn wenn er recht behält, hat er sich endgültig gegen seine Konkurrenten bei der Zeitung durchgesetzt, und seiner Karriere steht nichts mehr im Wege.

Er dringt immer tiefer in den Sumpf aus Desinteresse und Intrigen ein. Statt den Fall zu den Akten zu legen, steigert sich seine Hartnäckigkeit selbst dann noch, als er brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt zurückgelassen wird. Für ihn scheint es keinen Weg zurück zu geben -- bis zur letzten Konsequenz.

1974 ist der erste Teil des Red Riding Quartetts, in dem David Peace das England der siebziger und frühen achtziger Jahre beschreibt. Dies hat ihm in seiner Heimat den Ruf als einer der wichtigsten neuen Stimmen der Literatur eingebracht. Dies kann man nach Lektüre des Romans durchaus nachvollziehen. Peace nimmt Bezug auf den realen Fall des Yorkshire Rippers. Dieser Serienmörder erschütterte in den späten siebziger Jahren den Norden Englands.

1974 ist eine treffliche Chronik des Zeitgefühls. Finster, verunsichert und teilweise hysterisch ist die Stimmung in der Peace den jungen Reporter ermitteln lässt. Dunford ist kein sympathischer Held, er ist ein unreifer, letztlich egozentrischer Mensch, der seine Chance auf einen Karrieresprung wittert, und sich nachgerade unabsichtlich immer tiefer in den trostlosen Ermittlungen verliert.

Höchst erfreulich, dass man beim Liebeskind Verlag diesen im Original bereits 1999 erschienen Roman entdeckt hat, der sich beeindruckend von den üblichen Serienmörder-Thrillern abhebt. Hoffentlich kommen auch die deutschen Leser bald in den Genuss des kompletten Quartetts. --Josef K. Weinreb

Kurzbeschreibung

Mit "1974" legt David Peace eines der spektakulärsten Debüts der letzten Jahre vor. Sein atembertaubender Roman über Mord, Intrigen und Korruption im englischen Yorkshire wurde von der internationalen Presse als literarisches Ereignis gefeiert.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rabenschwarzes Zeitportrait 9. Oktober 2006
Von Jost Weiss VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Das Lesen des Buches hat mich frösteln gemacht und dennoch sonderbar kalt gelassen. Kalt gelassen deswegen, weil Peace's Charaktere seelenlos - fast zombiehaft - gezeichnet sind und frösteln gemacht ob der stetig eskalierenden Darstellung von Brutalität, Gewalt und Perversion. In kurzen, knappen Sätzen - stakkatohaft - treibt der Autor die Story voran, wobei Wesentliches oft zwischen den Zeilen steht. 1974: Der junge Gerichtsreporter Eddie Dunford wittert die Story seines Lebens, als in Yorkshire die zehnjährige Clare Kemplay zunächst vermisst und später ermordet und grausam zugerichtet aufgefunden wird. Dunford glaubt an einen Zusammenhang zwischen dem aktuellen Verbrechen und ähnlich gelagerten Vermisstenfällen in den Vorjahren. Seine elf Tage währende Recherche wird für ihn (und den Leser) zu einer albtraumartigen Reise in die Hölle. Peace's Krimi ist kein Buch, das leicht zu lesen ist. Sehr viele Namen, Orte, Plätze. Wer nicht dran bleibt, verliert schnell den Anschluß. Ich habe oft zurückgeblättert, um Namen, Orte, Plätze nachzuschlagen. Meine anfängliche Hoffnung, etwas von der Magie der 70er Jahre dargeboten zu bekommen, erfüllte sich nicht. "1974" ist sicherlich ein gutes Stück Literatur, eine rabenschwarze Gesellschaftskritik, die die Ellbogenmentalität (speziell in der damaligen Journalistenszene) anprangert. Es zählt aber nicht zu den Büchern, die ich noch einmal lesen würde.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hart 10. August 2006
Von F. Abel
Format:Taschenbuch
David Peace hat einen ungewöhnlichen Krimi geschrieben; leider nur ungewöhnlich, nicht außergewöhnlich, dazu hat der karge Stil mich dann doch zu oft aus der Handlung rausgerissen, die ganzen Andeutungen und verkürzten Sätze etc. haben zwar einen eigenen sprachlichen Reiz, aber wenn am Ende der Gesamteindruck bleibt, dass der z.T. sehr düstere und brutale Krimiplot unter dem extravaganten literarischen Stil eher leidet, weil man vielleicht die Psyche des 'Helden' aber nicht die Ermittlungen versteht, dann leidet die Spannung und dann wäre weniger mehr gewesen. Schade.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
"Red Riding Quartett" nennt David Peace seine Tetralogie, die sich um das England der 70er und frühen 80er Jahre dreht. "1974" ist deren erster Teil, der international viel Beachtung fand und von der Presse als eines der spektakulärsten Debüts der letzten Jahre gefeiert wird. Ein Krimi Noir, wie er düsterer und beklemmender kaum sein könnte. Vergleiche lassen sich höchstens zu James Ellroy ziehen. Beide Autoren ähneln sich in gewissen Zügen. Beide stricken Geschichten, die ein undurchsichtiges Geflecht von Macht und Korruption, von Gewalt und Brutalität enthalten und beide ziehen ihren düsteren, schwer durchdringbaren Plot mit einer ähnlichen Sprachgewalt und Faszination auf.

Knappster Satzbau, Einwortsätze, eingestreute Songtitel und Schlagzeilen, die nebenbei im Radio laufen und den Geist der Zeit heraufbeschwören, Zitate, die stets wiederholt werden - Peaces sprachlichen Mittel erscheinen schlicht, wirken aber umso eindringlicher. Peace webt eine dichte Atmosphäre und baut einen kontinuierlich aufstrebenden Spannungsbogen auf, der den Leser nägelkauend weiterlesen lässt.

Peace verlangt dem Leser ein hohes Maß an Konzentration ab. Gerade in den ersten Kapiteln haut Peace dem Leser die Namen um die Ohren, dass einem Hören und Sehen vergeht. Peace treibt die Geschichte in einem geradezu halsbrecherischen Erzähltempo ihrem dunklen Höhepunkt entgegen und nimmt den Leser mit auf eine düstere Achterbahnfahrt. Alles in einen Zusammenhang einzuordnen, fällt dabei nicht immer ganz leicht. Peaces Romangebilde ist halt sehr komplex.

Ganz im Zeichen dieser Komplexität steht auch Peaces Umgang mit Klischees. Es gibt keine per Definition rein Guten, so wie es keine irgendwelchen Klischees entsprechenden Bösen gibt. Auch Edward Dunford, der auf der Suche nach der Wahrheit hinter der Story ist, ist längst kein strahlender Held. Das Szenario, das Dunford durch seine Ermittlungen am Ende des Romans entblättert, ist gleichermaßen schockierend und düster. Dunford verknüpft die unterschiedlichen Handlungsebenen, zieht die richtigen Schlüsse und steht am Ende vor der grausamen Wahrheit, ohne selbst genau zu wissen, wie er damit umgehen soll. Entsprechend düster, verstörend und bluttriefend fällt das Finale aus und entsprechend düster ist auch der Abschied von Dunford.

Ian Rankin sieht David Peace als "die Zukunft des Kriminalromans". Wenn sich das bewahrheiten sollte, sieht die Zukunft des Kriminalromans in der Tat sehr gut aus. Peace weiß zu fesselnd, inszeniert einen düsteren Plot und eine beklemmende Gesellschaftsstudie. Sprachlich, wie inhaltlich ein harter, schwer verdaulicher Brocken, aber dafür einer, der garantiert im Gedächtnis haften bleibt und obendrein Lust auf die weiteren Teile des "Red Riding Quartetts" macht.

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"Nein! Nein! Nein!" oder "Peace!"
Eigentlich kann man David Peace für dieses Machwerk keinen Vorwurf machen, hat er kürzlich erst in einem Interview erklärt, dass er mit seinem Erstling "1974" sich... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Dieter Hellfeuer veröffentlicht
Duester. Beklemmend. Anders. Authentisch. Kein Zweifel, wir schreiben...
Peace definiert seine Andersartigkeit in 1. Linie durch einen Schreibstil, der Anerkennung verdient, weil er sich von dem sonst ueblichen Geschreibsel durchaus renommierter... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von faustino888 veröffentlicht
Was für ein Schrott!
Leider habe ich mich mal wieder vom Einband verleiten lassen und auf die Lobpreisungen gehört die das Buch angeblich erhalten haben soll! Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Daniel Hipp veröffentlicht
Schlecht!
Also wenn das die Zukunft der Kriminalromane sein soll, wie auf dem
Cover angegeben, dann muss ich wohl aufhören zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2010 von Dina
Ellroys Epigone
Dass sich David Peace ausgiebig aus der Mottenkiste abgedroschenster Klischees bedient, mag ich ihm gar nicht verübeln, da selbst die billigsten Klischees zuweilen den Kern... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2010 von Torsten Kaiser
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Veröffentlicht am 17. Dezember 2009 von Ingo Gllner
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Ich lege ungern ein Buch nach ein paar Seiten aus der Hand. Daher habe ich auch durch dieses Werk mehr oder weniger gelassen zu ende gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von leolina
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