Mit 1968 hat Rainald Grebe ein weiteres Mal gezeigt, dass er das Genre perfekt beherrscht.
Wie auch schon in vergangenen Alben schafft er es, die gängigen Bemerkungen zu besseren vergangen Zeiten vieler Menschen aufs Korn zu nehmen.
So lobt er die 90er Jahre, als Zeiten in denen es noch keinen Klimawandel gab, das Rauchverbot noch nicht in Sicht war und es kein Doping im Radsport gab.
Gleichzeitig schiebt er den 68ern die Schuld an allem zu!
Diese Art der Übertreibung liebe ich an Rainald Grebe.
Ich muss zugeben, häufig nicht zu wissen, ob er wirklich die Dinge, die ich aus seinen Texten höre auch tatsächlich ausdrücken wollte.
Dennoch finde ich es Klasse, dass er mir die Möglichkeit gibt sie darin zu hören.