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1968 als Mythos, Chiffre und Zäsur Gebundene Ausgabe – 10. Oktober 2000


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Produktinformation


Mehr über den Autor

Wolfgang Kraushaar, Dr. phil., studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Germanistik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und promovierte 1982 bei Iring Fetscher zu dem Thema Strukturwandel der deutschen Universität. Nach seiner Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer absolvierte er 1969/70 seinen Zivildienst in einer Psychiatrischen Klinik. Im Jahr 1972 war er Mitbegründer der Sozialistischen Hochschulinitiative, 1974/75 Vorsitzender des AStA.
Seit 1987 arbeitet er am Hamburger Institut für Sozialforschung.

Eine Gastprofessur führte ihn 2004 an die Normal University in Peking.
Den Arbeitsschwerpunkt von Wolfgang Kraushaar am Hamburger Institut für Sozialforschung bilden die Protestbewegungen in der Zeit des Kalten Krieges.

Er gilt als Chronist der 68er-Bewegung. Bereits 1977 hat er eine erste Chronologie der Studentenbewegung veröffentlicht. Seit 1992 publiziert er in jeder Ausgabe der Zeitschrift »Mittelweg 36« eine weitere Folge »Aus der Protest-Chronik«. Mit der 1996 veröffentlichten »Protest-Chronik 1949-1959« korrigierte er nachhaltig das Bild von den angeblich unpolitischen Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland.

Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen unter anderen: »Die RAF und der linke Terrorismus« (Hg.), »Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus«, »1968 als Mythos, Chiffre und Zäsur«, »Achtundsechzig - Eine Bilanz«, »Die Protestchronik 1949-1959« und »Verena Becker und der Verfassungsschutz«.


Produktbeschreibungen

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Die Generation der so genannten "68er" hat es zurzeit schwer. Nach dem erfolgreichen Marsch durch die Institutionen haben sich ihre Protagonisten in den Führungsetagen der Wirtschaft, in den Spitzen der Parteien und im Kulturbetrieb der Republik etabliert und genießen dort nicht immer ohne Selbstzufriedenheit ihre Hegemonie. Mit Häme spricht man schon von einer neuen Bourgeoisie: Vom einstigen Idealismus sei nur noch ein resignierter Hedonismus geblieben; nicht gesellschaftstheoretische Manifeste, sondern Einrichtungskataloge und Kochbücher seien nunmehr die Lieblingslektüre dieser einstigen Weltverbesserer; an die Stelle politischen Engagements sei die Pflege des eigenen Weinkellers getreten. Das sind natürlich alles Vorurteile einer unzufriedenen, mit den Folgeschäden der Wachstums- und Konsumgesellschaft belasteten Nachfolgegeneration.

Dazu gesellt sich die Ansicht konservativer Meinungsmacher, dass mit den 68ern die Gewalt in die politische Auseinandersetzung wieder eingebrochen sei, während andere ihr die Wirkung einer "Fundamentalliberalisierung" attestieren (Habermas). Was von der Bewegung bleibt, was von diesem schillernden Jahr tatsächlich auf die Gesellschaft eingewirkt hat, ist noch höchst unklar, obwohl die Historisierung längst eingesetzt hat. Umfassende Studien, die die unterschiedlichen gesellschaftspolitischen Dimensionen des Phänomens 1968 auf einer soliden empirischen Basis beleuchten, liegen bisher nicht vor. Nun hat der Politikwissenschaftler und Kenner der 68er-Geschichte Wolfgang Kraushaar einen aus diversen Vorträgen und Artikeln zusammengestellten Band zu diesem Thema vorgelegt. Er beleuchtet historische Hintergründe, den internationalen Charakter der Bewegung, einzelne Biografien und Karrieremuster sowie Aspekte der politischen Auswirkungen (RAF). Besonders bemerkenswert und für zukünftige Forschung nützlich, ist der ausführliche, kommentierte Literaturbericht.

Historische Studien ersetzen Kraushaars Artikel zwar nicht, aber sie liefern einen lesenswerten, klug, ohne apologetische Zwischentöne geschriebenen Überblick zu diesem Schlüsseljahr in der Geschichte der westlichen Nachkriegsdemokratien. --Jens Kertscher

Pressestimmen

»Kraushaar gibt seine Analyse in zwölf Kapiteln: sie sind informativ, klug und bedächtig. Dass dabei auch einige liebgewonnene Selbstbilder der Aufbruchgeneration zerlegt werden, gehört zum Prozess der Entzifferung.« (Neue Zürcher Zeitung)

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