Pressestimmen
"Hecken, der bereits mit mehreren informativen Studien zum Feld hervorgetreten ist, rekonstruiert in diesem Band das Denksystem der '68er knapp und instruktiv." Walter Delabar, www.literaturkritik.de, 5 (2008) "Wer bei der papiernen 68er-Revolte mitreden oder auch nur Bescheid wissen will, dem bietet Heckens Buch einen anregenden Einstieg." Danny Walther, Anton, 13 (2008) "Gerade durch seine Analyse teils in Vergessenheit geratener Quellen leistet der Autor einen wichtigen Beitrag zur Schließung einer Forschungslücke." Carsten Marc Pfeffer, Bochumer Stadt- und Studierenden-Zeitung, 24.06.2008 "[D]ie Lektüre des gut lesbaren Essays [ist] lohnenswert. Dies gilt insbesondere für jene, die sich in knapper Form der theoretischen Seite von '1968' nähern möchten und dabei auf eine klare Sprache, Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit Wert legen." Felix Wiegand, Perspektiven, 6 (2008) "Mit seinem essayistisch knapp gehaltenen Band trägt Thomas Hecken dazu bei, [eine] Lücke zu schließen, wobei er eine Synthese anstrebt, die durch ausgewählte Beispiele wesentliche Argumentationslinien und Entwürfe gesellschaftlicher Veränderung in einer Zusammenschau darstellt wie auch Unterschiede zwischen einzelnen Strömungen herausarbeitet. Ist dieses Konzentrat schon für sich genommen höchst lesenswert, so eröffnet eine Fülle von Quellenverweisen darüber hinaus den Zugang zu fundierten wissenschaftlichen Studien und nützlichen Anthologien, die aus der seither angestrengten Verfremdung und Verzerrung auf die ursprüngliche Widerspruchslage zurückführen." www.schattenblick.de, 14.11.2008 "Die erfreulich sachliche, mit vielen aussagestarken Zitaten untermauerte Darstellung des politischen Umbruchs von 1968 hebt sich sehr positiv ab von den dieses Jahr so häufigen Erlebnisberichten und Beurteilungen, die den Blick auf die Zeit eher verstellen als erhellen." Percy Turtur, Widerspruch, 48 (2009) "[D]er Essay [ist] eine interessante Lektüre, weil er auf breiter und vor allem internationaler Literatur einbeziehender Basis den Versuch unternimmt, die Interpretation der eher strategischen und politischen Denkweisen mit der Beschreibung einer cultural rebellion in Verbindung zu bringen [...]." Prof. Dr. Michael Th. Greven, Neue Politische Literatur, 53/2 (2008) "Der Text liest sich wie eine sozialwissenschaftliche Abhandlung in essayistischer Form. Neben bekannten finden sich darin bereits vergessene Namen von Theoretikern und Aktivisten der 68er-Generation." Tomasz G. Pszczólkowski, Studien zur Deutschkunde, 60 (2009) "Das Buch ist unterhaltsam geschrieben und bietet einen komprimierten Überblick über die Bewegung der 1968er. Es eignet sich [...] besonders für Studierende, die mit den damaligen Ereignissen noch nicht vertraut sind." Thomas Kern, Soziologische Revue, 33 (2010) Besprochen in: JahrBuch für Forschung zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 3 (2010), Bernd Florath Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 21 (2009), Kristin Wesemann
Kurzbeschreibung
Der für die Geschichte der Bundesrepublik immens bedeutsame Komplex "1968" ist in den letzten Jahren im Feuilleton und im öffentlichen Diskurs weitgehend hinter vagen Erinnerungen, spekulativen Meinungen und ideologischen Zurichtungen verschwunden - die übliche journalistische Aufzählung der bekannten spektakulären Ereignisse macht das nicht besser. 1968 ist international aber nicht nur eine Hochzeit der Aktion, sondern auch der Reden und Theorien gewesen. Darum lohnt es umso mehr, einen genauen analytischen und kritischen Blick auf die damals viel gelesenen Texte zu werfen: auf Beiträge von Jürgen Habermas, Stuart Hall, Rudi Dutschke, David Cooper, Herbert Marcuse, Susan Sontag, André Glucksmann, Tuli Kupferberg, Bernardine Dohrn sowie auf Artikel ihrer Gegenspieler Raymond Aron, Joachim Fest, Niklas Luhmann u.v.a. Dabei entsteht ein ebenso umfassendes wie detailreiches Bild der wichtigsten Grundsätze von "1968" in den Bereichen Politik, Lebensstil und Kultur.