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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pink Floyds frühe Tage, 29. Juni 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The 1967 Singles (Audio CD)
"Arnold Layne" ist für mich der beste Song von Pink Floyd überhaupt, er klingt so anders als alles weiter nach 1968 von der Gruppe. Im Musikunterricht hörten wir, daß "Arnold Layne" der allererste Single-Hit in Europa war, der mit den Hörgewohnheiten bis dato brach. Viele Hörer aus Großbritannien erinnern sich heute noch daran, als sie ihn das erste Mal im Radio hörten und sie ein seltsames Gefühl überkam. Noch vor "Strawberry Fields" von den Beatles und "Good Vibrations" von Beach Boys, die diesen Single-Status oft für sich in Anspruch nahmen. Der Song ist so bahnbrechend und einflußreich gewesen, er hat eine gute Melodie und wie man hörte, erstmals diese seltsamen frühpsychedelischen Keyboard Töne. Eine gelungene Komposition von Syd Barret. "See Emily Play" und "Scarecrow" sind ebenfalls wunderbare Songs, die den Morgenduft und Frühlings-Nebel einer bevorstehenden Ära beseelt. "Candy and the Current Bun" klingt ähnlich (für 2 Minuten-Single-Verhältnisse) seltsam und bedeutungsschwanger. Kaum zu glauben, daß diese Songs nicht auf dem Debütalbum "The Piper at the Gates of Dawn" drauf waren. Ich kann bei diesen guten Kompositionen nicht glauben, daß Syd Barret zu dieser Zeit sehr ausgeflippt gewesen sein sollte. Ein Kritiker klassischer Musik hat mal gesagt, daß die Popmusik nur 2 wirkliche Genies hervorgebracht hätte: Jimi Hendrix und Syd Barret, dessen Stern nur eine kurze Weile schien, dafür aber um so heller und bis heute unvergessen. Sein Äußeres beeinflußte auch Marc Bolan, der in seiner Karriere etwas resoluter war und länger kreativ. Syd Barret ist - wahrscheinlich weiß er das selbst nicht - eine Persönlichkeit, die im Pantheon der zweiten Hälfte der Musik des 20. Jahrhundert steht. Er änderte die Hörgewohnheiten der jungen Beat-Generation und rief eine der erfolgreichsten Gruppen ins Leben. Schade, daß ihn niemand von den Drogen bewahren konnte. Wie wäre Pink Floyd mit ihm weitergegangen?
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die frühen Pink Floyd, 8. April 2005
Rezension bezieht sich auf: The 1967 Singles (Audio CD)
- Pink Floyd 1966 / 67 mit Syd Barrett klangen anders als zu späteren Zeiten. Für Pink Floyd Sammler ist diese Zusammenstellung ein Pflichtkauf, da keine (außer Scarecrow) der Singles auf einer regulären LP erschien. "Arnold Layne" ist für mich der beste Song, den Pink Floyd je gemacht haben. Im Musikunterricht hörten wir, daß "Arnold Layne" der erste Song aus dem Radio war, der mit den Hörgewohnheiten bis dato brach. Das seltsame orientalisch anmutende Keyboard. Der Text handelt von einem Kleiderfetischisten, das Intro der ersten 2 Sekunden klingt wie der Urknall der psychedelischen Musik, "Arnold Layne" ist voll Energie und Tempowechseln. - "See Emily Play" und "Scarecrow" sind schöne Kompositionen. Emily ist eine Ode an ein Mädchen, daß regelmäßig zu Pink Floyds ersten Auftritten im Londoner UFO kam. Liebevolle wie schüchterne Worte von Syd Barrett an ein Mädchen, das er nie näher kennenlernte. - "Scarecrow" ist ein typischer frühpsychedelischer Song von 2 Minuten. Kindliche Phantasie, eine Märchenwelt und ein (noch) ungetrübter Optimismus innerhalb des psychedelischen Kaleidoskopes. Ein guter Zeitschnappschuss am Vorabend vor Ausbruch der neuen Jugend- und Hippiekultur. Die mit Erscheinen von "Seargeant Peppers" und "The Piper at the Gates of Dawn" im Mai 1967 begann. - "Candy and the Current Bun" mit seinem Echoheulen klingt recht unheimlich. - Die beiden letzten Songs sind nicht schlecht. Aber keine Hits. Ich kann bei diesen guten Kompositionen nicht glauben, daß Syd Barret schon in diesen Monatent recht ausgeflippt gewesen sein sollte. Ein Kritiker klassischer Musik hat mal gesagt, daß die Popmusik nur 2 wirkliche Genies hervorgebracht hätte: Jimi Hendrix und Syd Barret, dessen Stern nur eine kurze Weile schien, dafür aber um so heller und bis heute unvergessen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Syd Rules, 7. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The 1967 Singles (Audio CD)
1967 waren The Pink Floyd, das "The" fiel schnell unter den Tisch, das heiße Ding des Londoner Undergrounds. Diese kleine Compi, die die ersten drei Singles der Band umfasst, zeigt warum: "Arnold Layne" und "See Emily Play" zählen immer noch zum stärksten, was die Band jemals abgeliefert hat. Songs, die damals Maßstäbe setzten in Sachen psychedelischer Musik. Trotz Freakouts vor Augen, mit leichtem Instrumentarium der eingängigen Pop-Melodie entgegengeorgelt. Neben dem Piper-at-the-Gates-of-Dawn-Album ergänzt diese Sammlung das Schaffenswerk von Syd Barrett als Kopf von Pink Floyd, einer ehemals richtig guten Band. Kaum zu glauben eigentlich. Lobenswert und essentiell.
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