Kurzbeschreibung
Dolf Schnebli bekam 1955 ein Harvard-Reisestipendium zugesprochen, das es ihm ermöglichte, ein Jahr lang auf dem Landweg von Venedig nach Indien und zurück zu reisen. Mit dabei: Seine Frau Clarissa und ein VW-Käfer.
Zweck seiner Reise war, die Geschichte der Architektur, besonders des Städtebaus, an alten Städten, Ruinen und Ausgrabungen zu studieren.
In seinen kurzen Statements beschreibt er nicht nur, was er an Architektur gesehen hat, sondern auch, wen er getroffen hat: Arme Bauern, die in kärglichen Verhältnissen lebten, aber Schnebli und seine Frau herzlich willkommen hiessen und ihnen auf ihrer Reise mit Rat und Tat behilflich waren oder andere Kulturreisende, mit denen man sich über das Gesehene unterhalten konnte, Archäologen und Studenten, die ebenfalls den nahen oder fernen Osten bereisten.
Mehr als fünfzig Jahre nach dieser Reise werden erstmals die schwarz-weissen Leica-Bilder veröffentlicht, die bisher nur als Kontaktabzug in Skizzenbüchern schlummerten.
Über den Autor
Dolf Schnebli studied architecture, first at the ETH Zurich and then in the USA. He graduated from Harvard under the direction of Josep Lluis Sert, in whose office he assisted, and had an office partnership with Walter Gropius. Started his teaching activity at the night school of the Boston Architectural Association. After an intense period of travel in the US and Europe, Schnebli opened his first architectural office, which thrived on the basis of successful competitions. Following this was an office partnership with Flora Ruchat-Roncati and realisation of buildings like Scuola Svizzera Naples, Ginnasio Cantonale Locarno, building of the Aecole Polytechnique Lausanne, buildings for SwissRe, the entire refurbishment of Kunsthaus Zurich, and the University building in St. Louis, Missouri.