Video Jakob Kurzinhalt
Diese Spielberg-Produktion ist gespickt mit technischen Gags und Überraschungen - ein Film für das Zwerchfell! In dieser Spitzenpersiflage auf den Krieg wird alles, aber auch alles bissig unter die Lupe genommen: unfähige Generäle, selbstherrliche Piloten, die unerbittliche Rivalität zwischen Navy und Air Force und, und, und...
Movieman.de
"1941" ist einer der ungewöhnlichsten Filme nicht nur in Steven Spielbergs Karriere, sondern generell. Er ist eine unglaublich irre und wirre Actionkomödie mit einem riesigen Wust an Figuren, wobei die Geschichte teils auch schon mal die eine oder andere Figur vergisst und mit anderen Plotpoints weitermacht. Die zwei Stunden Film sind purer Krawall und - so paradox es klingt - visuell laut. Optisch wird der pure Overkill geboten. Man kann den Augen bei dieser Screwball-Zerstörungsorgie kaum trauen. Das Ergebnis ist ein Film, der seinerzeit die Unbill der Kritiker auf sich zog und das Publikum überforderte. In unserer heutigen, viel schnelleren Zeit könnte 1941 aber ein gänzlich neues, wohlgesonneneres Publikum finden. Denn obschon der Film keine Komödie ist, die einen Schenkelklopfer nach dem anderen bieten würde, ist sie doch so abstrus, dass man häufig schmunzelt. Schade nur, dass nach Jahren des Wartens der DVD-Veröffentlichung nun nur die Kinofassung und nicht Steven Spielbergs knapp eine halbe Stunde längerer Director's Cut vorgelegt wird. Fazit: Ein lebendig gewordener Cartoon
Moviemans Kommentar zur DVD: Die Vorlage sieht bestens aus. Die Farben sind jedoch nicht immer stimmig. Hauttöne können etwas rötlich erscheinen und manche Farbelemente fransen ein bisschen aus. Dazu kommt ein wechselhafter Rauschwert. Teils sehr unauffällig, dann aber wieder starkes Grieseln. Immerhin hält sich Letzteres in Grenzen. Der Kontrast hat Probleme mit Sonnenlicht. Hier neigt er zu starkem Überstrahlen (00:25:07). Aliasing ist bei feinen Mustern wie dem Gitternetz eines Mikrofons zu sehen. Der Ton ist passabel - im Deutschen. Es kommt bei den Dialogen jedoch zu starken Verzerrungen. Das Original ist da deutlich besser erhalten. Das Bonusmaterial hat einige Bildergalerien und Texttafeln, außerdem drei Trailer und ein paar teils tonlose entfallene Szenen zu bieten. Wirklich toll ist aber das filmlange Making Of, das für die Laserdisc entstanden ist, so dass die Partizipienten noch allesamt jünger sind. Hier wird sehr viel über die Entwicklung des Skripts, das Casting und die Dreharbeiten berichtet. So erzählt Steven Spielberg u.a., dass er John Wayne als General Stillwell haben wollte. Und Bob Zemeckis berichtet, wie das von ihm favorisierte Ende aussieht. --movieman.de
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1941, kurz nach dem Bombardement von Pearl Harbour. An der amerikanischen Westküste herrscht hysterische Furcht vor einer Invasion der Japaner. Bestärkt wird die Paranoia durch das Gerücht, die japanische U-Bootflotte läge bereits vor der Küste. Inmitten des allgemeinen Chaos gehen übereifrige Zivilverteidiger, verliebte Kids und ein destruktiver Kurierpilot unbeirrbar dem nach, was sie in diesen schweren Stunden für ihre Aufgabe halten.
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Für das seinerzeit astronomische Budget von 26 Mio. Dollar inszenierte Wunderkind Steven Spielberg mit dieser ursprünglich für John Milius konzipierten Slapstickklamotte den ersten Flop seiner an Hits so reichen Karriere. Das vom Patriotismus beseelte Publikum der empordämmernden Reagan-Ära war für Späße auf eigene Kosten gerade nicht zu haben, und von den zahlreichen Stars konnte sich keiner so entfalten, daß es für eine brauchbare Identifikationsfigur gereicht hätte. Wer ungezügelten Slapstick schätzt, sitzt trotzdem in der ersten Reihe.
Blickpunkt: Film
Zum Kultfilm avancierte Kriegsfilm-Satire von Starregisseur Steven Spielberg mit den "Blues Brothers" Dan Aykroyd und John Belushi in den Hauptrollen.
Kurzbeschreibung
Diese Spielberg-Produktion ist gespickt mit technischen Gags und Überraschungen - ein Film für das Zwerchfell! In dieser Spitzenpersiflage auf den Krieg wird alles, aber auch alles bissig unter die Lupe genommen: unfähige Generäle, selbstherrliche Piloten, die unerbittliche Rivalität zwischen Navy und Air Force und, und, und...
Produktbeschreibungen
Kalifornien 1941: Nach dem Angriff auf Pearl Harbour wird Los Angeles von einer völlig überzogenen Panik ergriffen, obwohl nur ein einziges japanisches U-Boot vor der Küste der Filmmetropole kreuzt. Als auf dem Hollywood-Boulevard eine Massenhysterie ausbricht, wollen einige todesmutige Trottel und wirre Wichtigtuer die vermeintliche Invasion abwehren - selbst wenn sie dafür die halbe Stadt in Schutt und Asche legen