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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen25
4,0 von 5 Sternen
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am 29. Dezember 2006
187 ist definitiv kein Popcornkino, bei dem man locker etwas unterhalten wird. 187 ist ein beklemmender Film über die Realität an amerikanische High Schools. Samuel L. Jackson spielt, in gewohnt brillianter Manier, einen Lehrer, der von einem Schüler niedergestochen wurde und nun einen Neuanfang wagt. Andere Stadt, andere Schüler, aber immer noch die gleiche Verzweiflung, immer noch die gleiche Banden- und Gangstermentalität, immer noch die gleiche Hoffnungslosigkeit.

Dieser Film regt enorm zum nachdenken an. Auch wenn die Situation bei uns noch nicht ganz so drastisch ist, sind die Fragen nach jugendlicher Hoffnungslosigkeit, Verarmung und Stolz auch bei uns ein Thema. Und insbesondere die Frage danach, was das System, sprich der Staat, tut um den Lehrern an der Front zu helfen, ist heute auch bei uns aktueller denn je. Auch wenn wir nicht Amerika sind, so hat doch dieser Film auch bei mir Fragen aufgeworfen, über die Situation bei uns.

Dem Film kommt zusätzlich zu gute, dass die Story enorm spannend ist. Die Story ist eingebettet in ein sehr gutes Set und hervorragende Schauspieler. Neben Jackson beeindruckt insbesondere auch Clifton Collins Jr. als Gangführer Cesar Sanchez. (Für mich war einzig Kelly Rowan als die Lehrerin Ellen Henry etwas enttäuschend.)

Zur DVD: Leider kann die DVD mit der Qualität des Filmes nicht annähernd mithalten. Das fängt beim schlecht navigierbaren Menü an und geht weiter wenn man sich fragt wi denn bitteschön die 25 Minuten Bonusmaterial sein sollen. (Zwei der drei Interviews und der Setbesuch verdienen ihre Bezeichnung nicht.) Der absolute negative Höhepunkt ist jedoch das völlige Fehlen von Untertiteln (schon mal was von Hörbehinderten gehört?) und das völlige Fehlen einer englischen Tonspur, was eigentlich heute Standard wäre.

FAZIT: Dieser Film zeigt auf erschütternde und beklemmende Art was es heissen kann Lehrer zu sein. Es ist definitiv kein grosser Unterhaltungsfilm, dazu ist das Thema einfach zu ernst. Trotzdem ist er hochspannend gemacht und für Freunde der nicht nur leichten Unterhaltung unbedingt zu empfehlen.
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am 27. Oktober 2011
Und wieder einmal der Hinweis vorweg:
Meine Bewertung bezieht sich nicht auf den Film, der ist Spitze, schlecht ist aber die Ausstattung, bzw. die Qualität.

Da freut man sich auf eine DVD (laut Amazon Produktbeschreibung im 16:9 Format!), legt sie in den Player ... und was kommt ... 4:3! Es fehlt somit gut ein Drittel des Originalbilds.
Wenn man dann noch anstatt der Originaltonspur gefühlte 200 Trailer auf der DVD vorfindet läuft das Fass langsam über.
Dieser Punkt wird dann erreicht, wenn man die Bildqualität mit zur Bewertung hinzuzieht: Das Bild sieht über weite (insbesondere dunklere Strecken) so aus als hätte als Master lediglich eine VHS-Kopie zur Verfügung gestanden.

Finger weg von dieser Schrott-DVD.
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am 12. Januar 2004
Der Alltag der Lehrer in den amerikanischen Großstädten ist alles andere als einfach. Gewalt, Bedrohungen und psychischer und physischer Missbrauch werden jeden Tag von Lehrern und Kindern durchlebt.
Trevor Garfield ist ein idealistischer Lehrer einer New Yorker High School als er eines Tages von einem Schüler bedroht wird. Auf jeder Seite seines Lehrbuchs findet Garfield die Nummer 187 aufgeschrieben; 187 ist der amerikansiche Polizeicode für Mord. Kurz darauf wird er von dem Schüler im Flur niedergestochen.
187 ist basiert auf einem Buch, das von einem amerikanischen Lehrer geschrieben wurde. Die eigentliche Geschichte des Films fängt an als Garfield ein Jahr danach einen Vertretungsjob in einer Los Angeles Schule annimmt. Es stellt sich heraus, dass seine neuen Schüler ihre alte Lehrerin angegriffen haben, obwohl sie im 7.Monat schwanger war. Garfield steht einer sehr schwierigen Aufgabe gegenüber und muss noch ein Mal gewalttätige Schüler unter Kontrolle bringen, obwohl die Angst vor einem neuen Angriff tief in ihm steckt.
187 ist nicht der typische Lehrer-macht-Gangster-Schüler-zum-Genie-Film. Garfield greift nicht zu über-motivierenden Techniken, um seine Schüler rumzukriegen, aber sieht eher ein, dass man in dieser Welt das Spiel der Schüler spielen können muss, um überleben zu können.
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am 23. Februar 2004
187 (=der Paragraph im kalifornischen Strafgesetztbuch in dem Mord behandelt wird/ das Kürzel das Gangs als Drohung benutzen) - ein super Film. Mehr kann man eigentlich nicht sagen. Er setzt sich ohne Rücksicht mit den Problemen, wie z.B. Drogen, Gewalt, sexueller Mißbrauch, Koruption etc, der amerikanischen Ghettoschulen auseinander.
Der Lehrer Trevor Garfield (=Samuel L Jackson) unterrichtet an einer Schule in der Bronx. Er findet die Drohung 187 in dem Buch eines Schülers (=Method Man) und wird kurz darauf von ihm niedergestochen. Ein Jahr später unterrichtet er wieder an einer Schule in LA und muss feststellen, dass es kaum jemanden interressiert was er ihnen beibringen will. So fängt es an, dass sein gesamtes Weltbild auseinanderbricht und er selbst zu einem "Gangster" wird...
(Regie: Kevin Reynolds - Waterworld)
Als Specials findet man auf der DVD verschiedene Kinotrailer und die Filmographien der Darsteller so wie auch des Regisseurs. Der Soundtrack zu diesem Film ist ebenfalls zu empfehlen (Massive Attack, Method Man)
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am 11. August 2002
Dieser Film ist intensiver als jeder Kriegsfilm, denn es geht eher um psychologischen Krieg. Trevor Garfield ist ein engagierter Lehrer, der es schafft selbst den uninteressiertesten Schülern etwas beizubringen. Bis ihn ein Schüler auf dem Schulflur mit einem Nagel halb umbringt. Garfields Ideale sind tot - doch Lehrer ist er immer noch. Ein Jahr später. Jetzt unterrichtet Garfield in einer heruntergekommenen von Hispanic-Gangs regierten Slumgegend in L.A. Es ist heiß, die Sonne scheint grausam vom Himmel, und Garfield schafft es wieder Fuß in einer Klasse zu fassen, wenn da nicht Cesar und seine grausame Sprayergang wären. Diese verbergen ihre menschliche Schwäche hinter ihrer Macho-Fassade. Konsequent widersetzen sie sich Garfield, bestehlen ihn, beschimpfen ihn als Nigger. Jetzt passt am besten ein Spruch von Nietzsche:
Und wenn du zu lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.
Getreu diesem Motto beginnt Garfield selbst Fehler zu machen, indem er sich die Methoden der Gang aneignet. Der Hass in ihm wird so groß, dass er selbst keinen Deut besser agiert als Cesar. Er betäubt Cesar und schneidet ihm den Finger ab. Dadurch erwächst der Hass auf beiden Seiten, bis die Schule und sogar das Privatleben zum Kriegsschauplatz werden. Cesars Gang zerstört Garfields Haus, seine frische Beziehung zu einer Lehrerkollegin. Garfield selbst verbirgt sich hinter dem Ideal des Lehrers (er muss wiederholt beteuern: "ICH BIN EIN LEHRER!"), will seinen Schülern, auch Cesar helfen. Doch das trifft inzwischen nicht mehr zu, er wird selbst zum Kriminellen. Hier zeigt sich die Ohnmacht des amerikanischen Bildungssytem. Leider zeigt der Film den Wandel Garfields vom Lehrer zum Gewalttäter, die Gründe dafür, nicht gut genug - deshalb nur 4 Sterne. Dafür zeigt er umso besser die Auswirkungen seines Handelns. Er verliert den Draht zu seinen halbwegs anständigen Schülern, er verliert seine Beziehung, er verliert sogar seinen Job. Das alles gipfelt in einem grandiosen Finale, einer puren Kritik an der Machogesellschaft: Macho ist die Kultivierung der Dummheit, das ist die Botschaft, die am Schluss herauskommt. Garfield findet noch ein letztes Mal, bevor er stirbt, zu seinen Wurzeln, zum wirklichen Lehrer, zurück, denn er hat alles verloren.
Die Bilder des Films untermalen zusammen mit der verstörenden Musik die Story perfekt: Kontrastreich, fast schon unwirklich, einfach nur menschenfeindlich präsentiert sich Los Angeles hier. Garfield, der letzte Lehrer dort mit Idealen, wird so weit getrieben, dass er sich in seinen Methoden Cesars Gang angleicht. Seine Ideale waren zu hoch gesteckt, je mehr Ideale desto mehr Feinde, das sagt der Film. Garfield war seinen eigenen Idealen nicht gewachsen. Der Konflikt zwischen den beiden Seiten beherrscht konsequent den Film. Alles ist Krieg. Beide Seiten werden mit der Zeit ohnmächtig vor Hass, vor angeblichen Idealen, die nur noch als Grund für den Kampf dienen, den Kampf um eben diese Ideale mit psychologischen Mitteln. Die Bürokratie der Schule ist völlig machtlos, es existiert gegen Ende nur noch der Kampf. Das macht den Film extrem spannend, von Anfang bis Ende.
Unbedingt ansehen!!!
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am 13. Januar 2001
Der Film "187" ist eine gelungene Darstellung der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit eines Pädagogen inmitten eines längst gescheiterten Bildungssystems. Dabei verzichtet der Film auf allzu viele Elemente der gezeigten Gewalt, der Protagonist wird hingegen mit den Auswirkungen und der andauernden Bedrohung und Erniedrigung konfrontiert. Der Film nimmt überraschende Wendungen und verkommt nicht zu einem typischen Hollywood "alles wird gut" Produkt. Zu bemängeln an der DVD bleibt die fehlende Originaltonspur. Ein für mich kaum zu entschuldigendes Manko, da gerade die unterschiedlichen Tonspuren die Stärke des Mediums DVD darstellen. Auch die sonstige Ausstattung ist dürftig.
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am 8. Juli 2012
Der Film ist klasse, keine Frage. Jedoch ist er nicht wie hier angegeben im 16:9-Format drauf, sondern im Vollbild. Was bedeutet, das Bildinformationen rechts und links fehlen. Sehr schade.

Und nebenbei ist auch NUR die deutsche Tonspur drauf, was ebenfalls sehr schade ist, da der Film durch seinen Slang noch einmal wesentlich interessanter wird.

Bleibt nur zu hoffen, das sich jemand irgendwann mal dazu bequemt, den Film in einer vernünftigen DVD/BD-Edition rauszubringen.

Mein Fazit: Pfui Concorde! Für 2 Euro wärs ok gewesen, nicht jedoch für 10.
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am 13. Januar 2009
Samuel L. Jackson als Lehrer der alles mögliche tut um für gute Bildung zu sorgen, auch wenn der Film sehr drastisch das Schulleben an amerikanischen Schulen zeigt und dessen härte, verschwimmt er nicht in einen reinen Actionfilm. Es wird sehr ganau auf die Darsteller eingegangen besonders auf den Hauptdarsteller Samuel L. Jackson, der als Lehrer mehr als nur eine gute Figur macht. Ein Schauspieler der halt sein Handwerk versteht. Der Film ist spannend und hat ein unglaubliches Ende mit dem wirklich nie jemand gerechnet hätte, wirklich niemand!!!!
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am 26. März 2002
Der Film gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen.Am Anfang mag man vielleicht noch denken,dass "187-Eine tödliche Zahl" nur ein billiger Abklatsch von dem Kultstreifen "dangerous minds" mit Michelle Pfeiffer sei,aber je länger der Film läuft,desto mehr dreht sich die Handlung in eine ganz andere Richtung mit einem dramatischen Finale.Es ist ein wahres Meisterwerk und man wird ganz und gar in die Geschichte hinein gesogen.Ich kann den Film nur weiterempfehlen,ein wahres Feuerwerk,welches von der Story und den Schauspielern entfacht wird.
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am 23. Mai 2015
Ich war einer der wenigen Zehntausend die den Film damals im Kino gesehen. Für mich ist er ein Meisterwerk. Samuel Jackson in einer seiner besten Rollen als Lehrer der irgendwann das Recht selbst in die Hand nimmt. Die Handlung des Films baut ruhig auf bis hin zum nervenzehrenden Showdown. Leider hat man von Regisseur Kevin Reynolds nach diesem Film nichts mehr großartiges gehört bzw. gesehen.
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