Zwei parallele Handlungsstränge, wie gewohnt. Zum einen spielt die Handlung im Katmai-Tal, wo Steven Burns und Joyce Kramer Joyce's Familie zu retten versuchen, zum anderen in Vancouver, wo Chris Evans wieder zu Bewusstsein kommt. Es handelt sich hierbei um die Fortsetzung zu Folge 17, "Was ist das Leben?".
Positiv: Die Folge ist, ganz in GB-Manier, hervorragend gesprochen und aufgenommen, die Musik trägt unheimlich zur Atmosphäre bei und Volker Sassenberg hat gute Regie geführt. Die Story wird weiter vorangetrieben.
Negativ: Sehr viel weiter geht die Story allerdings leider nicht. Man hat das Gefühl, als sei nach dem Ausstieg von Autor Raimon Weber die Serie einer willkürlichen, endlosen Fortsetzung preisgegeben. Ich hoffe, dass wir als Zuhörer nicht ewig hingehalten werden und dass, wie schon öfters befürchtet, nicht einfach einige Fragen unter den Tisch fallen. Etwas dreist finde ich auch die Spielzeit, die zwar als 48 Minuten angegeben ist, aber gerade mal 40:48 min. beträgt. So eine Fehlangabe gab es schon mal, bei Folge 14 "Die Verbündeten" (51 statt 59 min.). Statt der vielen Doppelfolgen sollten außerdem besser wieder Einzelfolgen mit einer Länge von 60-80 Minuten gebracht werden, wie es noch bei der ersten Folge "Der Flüsterer" der Fall gewesen ist. Man hat sonst leicht den Verdacht, dass die Spieldauer der Doppelfolgen nur deshalb insgesamt ein kleines bisschen über 80 Minuten liegt, um den Hörern den doppelten Preis zu berechnen. Eine Frechheit war das bei der Doppelfolge 15+16 (Ohne Bewusstsein, Infektiös). Qualitativ absolut hochwertig, aber was das Marketing angeht, eine Unverschämtheit.
Fazit: Bitte macht weiter so wie bei den allerersten Folgen, aber lasst Die Serie endlich mal einem Horizont entgegengehen und nicht in der Unendlichkeit, wie z.B. Akte X versinken!