INFO auf BackCover:
"Überall auf der Welt wird Atommüll in den Ozeanen versenkt. Offenbar glaubt man, dass er in der Tiefe keinen Schaden anrichten kann. Doch auch auf dem tiefsten Grund der Meere gibt es Leben. Es verändert sich unterdem Einfluss der Strahlung, und wenn es an die Oberfläche drängt, verbreitet es Angst, Tod und Schrecken..."
Um es gleich vorweg zu nehmen, "Ungeheuer aus der Tiefe" ist mit den voran gegagenen Folgen kaum vergleichbar und in puncto Qualität auf einem wesentlich niedrigeren Level angesiedelt. Weder die Story (ein Öko-Horror der simplen Art) überzeugt, noch gibt es Sprecher, die auffallend gut rüberkommen und so das Ganze erträglicher machen. Selbst die Hintergrundmusik ist Grotten-schlecht und passt weder zur Umgebung (mediteran) noch zur Stimmung des Hörspiels. Voll daneben.
Komischerweise (und ich weiss eiegentlich auch nicht ganz genau warum) mag ich das Hörspiel trotzdem. Meine VorRezensenten bezeichnen es auch als "trashig". Dem kann ich mich nur anschliessen. Trash ist halt nicht immer nur "Müll". "Die Nacht der Todes-Ratte (Folge 12)", die vom Stoff her eigentlich viel interessanter ist, aber im Vergleich zu dieser Folge ein weitaus geringeres Tempo vorlegt, finde ich wesentlich schlechter.
Zur Story: Vier junge Pärchen machen Urlaub auf einer kleinen Insel im Mittelmeer. Dort ereignen sich mehrere merkwürdige Dinge. Seltsame Geräusche erschrecken in der Nacht die jungen Leute; eine Schleimspur führt zum Meer. Plötzlich verschwindet eine der Frauen. Die Lage spitzt sich mehr und mehr zu...
4 von 5 Punkten für ein sehr unterhaltsames, wenn auch nicht herausragendes, Hörspiel, welches vielleicht gerade aufgrund seiner Einfachheit zu gefallen weiss.