Jorane gehört wohl zu den unbekanntersten Perlen der deutschen Musiklandschaft. Auf ihrem im Jahre 2000 erschienen Album "16mm" führt die junge Kandiarin jene phantasivolle Symbiose aus Chello und ihrer melodiösen Stimme fort. Langatmige, melancholische Instrumentalarrangements dienen als Unterstützung für den, oftmals in Phantasiesprachen oder Lauten gehaltenen,traurigschönen emotionalen Gesang. Jorane ist dabei vor allem eins: Anders als bisher gehörtes. Es ist neuartig, es ist emotional für manche wohl auch seltsam. Man sollte nicht an feste popkulturellen Strukturen festhalten, begegnet man Jorane. Einfach wirken lassen.
Anspieltipp: "Pour Gabrielle"