Hier ist Musik, die ich mit einem verregnetem Frühlingstag in Verbindung bringe - und das ist nicht negativ gemeint (vielleicht liegt es an ihrem Song "Spring Rain", der nicht auf diesem Album ist).
Wer diese Australier kennt, weiß, was er bei "Sixteen Lovers Lane" zu erwarten hat: freundlichen, unverkrampften Guitarren-Pop, der zwar oft melancholisch, aber nie depressiv klingt. Der Gesang scheint hier und da einen Tick daneben zu liegen, doch seltsamerweise klingt es, als dürfte das gar nicht anders sein. Den Songs von Robert Forster und Grant McLennan kann ohnehin nichts etwas anhaben, weder den flotteren Stücke wie "Love goes on!", noch den etwas traurigeren wie "Quiet heart". Am bekanntesten dürfte die Single "Streets of your town" sein, noch so eine Melodie zu Wohlfühlen.
Es heißt, dies sei das beste Album der Go-Betweens, was sich schwer sagen läßt angesichts eines über viele Jahre so hervorragenden Outputs. Aber es kann schon sein.