Meine Meinung:
Gabi hat Erna Vogel auf einem Tierschützertreffen kennengelernt und ihr die Hilfe von TKKG angeboten, falls sie sie irgendwann benötigen sollte. Und schon einige Tage später machen sich die Vier auf den Weg zu Frau Vogel. Sie benötigt ihre Hilfe, weil sie mit ihren sieben rosa Zwergpudeln bei einem Schönheitswettbewerb mitmachen will. Doch dazu soll es gar nicht kommen. Denn Verbrecher entführen den Van von Frau Vogel mit samt den sieben Pudeln. TKKG klemmen sich natürlich sofort dahinter und wollen Erna Vogel helfen. Doch das ist gar nicht mal nötig, denn bereits ein paar Stunden später steht der Van mit allen sieben Pudeln wieder vor Frau Vogels Wohnung. Die Tiere sind zwar betäubt, aber alle wohl auf. Doch TKKG ahnen bald, dass es nicht um die Tiere ging.
Eigentlich steht der spannendste Teil bereits im Klappentext. Die Idee für den eigentlichen Fall (ich möchte hier nicht zu viel verraten) ist nicht mal so schlecht. Aber die Rahmengeschichte, die im Grunde total unwichtig ist, nervt nur noch.
Sugar, Candy, Lollipop, Choclat usw. nerven irgendwann nur noch gewaltig. Dazu kommen die ständigen Kosenamen bestes Beispiel: Zuckerschnäutzchen oder Zuckerbabys - für die sieben Zwergpudel Für mich wird der TKKG Flair dieser Serie durch Erna Vogel mit ihren Hunden kaputt gemacht.
Außerdem fehlt mir der Witz, der alten Folgen. Das Gaunerpärchen besteht nicht mehr aus einen abgebrühten Verbrecher mit einem total verblödeten Komplizen. Das hat mir früher immer noch sehr gut gefallen, weil man immer wieder mal schmunzeln konnte.
Tim (Sascha Dräger), Karl (Niki Nowotny), Klößchen (Manou Lubowsyk) und Gabi (Veronika Neugebauer) liefern wie immer einen guten Job ab. Zwar geht mir die überheblich coole Art von Tim, der spießig neunmalkluge Karl und die total überzogen hysterisch wirkende Gabi manchmal doch gewaltig auf die Nerven, aber so sind sie nun Mal. TKKG. Am unterhaltsamsten und lustigsten finde ich immer noch Klößchen. Der sorgt immer wieder für einen Schmunzler und ist mir am sympathischsten. Brigitte Böttrich alias Frau Vogel war meiner Meinung keine gute Wahl. Diese gezwungen überdeutliche Aussprache und Intonation hat mich das ganze Hörspiel über sehr gestört. Gefreut habe ich mich, dass endlich mal wieder Kommissar Glockner (Edgar Bessen) mit von der Partie war und nicht mehr dieser Wespe.
Positiv ist mir aufgefallen, dass seit Langem mal wieder ein TKKG-Ruf zwischen zwei Szenen eingebaut wurde. Das hat mir bei den letzten neuern Folgen gefehlt, passt aber sehr gut.
Das Cover ist in gewohnter TKKG-Manier gehalten und passt eigentlich gut zum Inhalt der Geschichte. Zumindest erkennt der Hörer bereits, was ihn erwartet.
Fazit:
Insgesamt war das für mich eine der schwächsten Folgen von TKKG. Obwohl es in den neueren Folgen schon zu erkennen war, ist für mich hier ein neuer Tiefpunkt erreicht. Die gewohnten TKKG-Sprecher waren zwar gut wie immer, aber die Story ist einfach nur an den Haaren herbeigezogen, hat viel zu viele Längen und schafft es nicht ein bisschen Spannung aufzubauen.