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Kundenrezensionen

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am 14. November 2012
In seinem neuem Buch „15 000 Jahre Mord und Totschlag“ ist es Prof. Dr. Joachim Wahl gelungen, die Arbeiten der Anthropologen und ihren Nachbardisziplinen auf eine sehr spannende Art und Weise darzustellen, so dass nicht nur Fachleute wahre Freude beim Lesen empfinden, sondern auch anthropologisch interessierte Leser auf ihre Kosten kommen.
In Zeiten, in denen sich Fernsehserien wie „CSI – Den Tätern auf der Spur“ und gerichtsmedizinische Fallbesprechungen großer allgemeiner Beliebtheit erfreuen, ist dieses Buch eine Bereicherung im Hinblick auf die mögliche Zeitspanne von Todeszeitpunkt bis zur Klärung.
Wie in den Serien, in denen die Aufklärung der Mordfälle mit Hilfe von Spurensuchern und Forensikern geschieht, werden auch die archäologischen Funde untersucht. Die Spurensucher entsprechen den Archäologen und die Arbeit der Forensiker erfolgt durch die Anthropologen. Unter Einbeziehung von weiteren Spezialisten können so verschiedenste Todesfälle von der Steinzeit bis heute aufgeklärt werden. Der Autor beschreibt diese Fälle auf eine sehr gelungene und spannende Art und Weise.

Nach einer umfangreichen Einleitung in das Fach Anthropologie, beschreibt J. Wahl in 15 Kapiteln verschiedene „Mordfälle“, ausgehend vom Jungpaläolithikum bis in die Neuzeit. Dabei wird neben vielen allgemeinen Informationen über die Arbeit der Anthropologen, auch das große Spektrum der möglichen Aussagekraft von Knochen vermittelt.
Die einzelnen Fälle sind sorgsam recherchiert, beschrieben und in relativ kurzen Kapiteln verfasst, die alle wichtigen Details der Untersuchungen beinhalten. Zu jedem Kapitel gibt es am Ende des Buches Angaben zu weiterführender Literatur, was grade auch für Studenten und am Fach Interessierte, sehr nützlich ist.

Dieses Buch bietet einen sehr gelungenen Überblick, über die anthropologischen Arbeiten der letzten Jahrzehnte. Das ist sehr spannend, abwechslungsreich und humorvoll geschrieben und dadurch eine sehr unterhaltsame Lektüre. Ich persönlich konnte mir bei einigen Abschnitten das Schmunzeln nicht verkneifen. Danke Herr Wahl, so macht Fachliteratur richtig Spaß!
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14 Kapitel, 14 Fälle von Mord und Totschlag, sie sind alle exakt beschrieben und vor allem im Kontext ihrer Zeit heraus erläutert. Was uns heute grausam erschrecken lässt, war damals normale Kriegsführung oder eben Opferritual.

In einer Einführung schildert der Autor kurz und allgemein gut verständlich den Begriff Anthropologie. Schnell wird klar, dass es sich um eine Wissenschaftsdisziplin handelt die nur in Zusammenarbeit mit anderen Disziplinen Arbeitserfolge haben kann. In den vorgestellten Fällen dann wird dies eindrücklich gezeigt.

Dieses Buch ist spannend, unterhaltend und macht neugierig auf Geschichte!
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am 1. Dezember 2012
Sehr erfreulich, neben Iny Lorentz' Mittelalter-Romantik und Rousseauischer Zivilisationskritik à la "Edler Wilder" endlich einmal die Schattenseite unserer Vergangenheit zu sehen, in der gemordet, vergewaltigt und geraubt wurde.
Das Buch bietet dazu einen fundierten, auch für Hobby-Historiker verständlichen und sehr lesenswerten Überblick. Daneben viele Abbildungen, gute Qualität, ein beinahe schelmischer Schreibstil und der Umfang einzelner Kapitel schreit förmlich nach kurzen Zugfahrten, Wartezeiten beim Arzt oder Toilettengängen.
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am 12. Oktober 2015
Sehr interessant, vor allem, wenn man eine Historiker, Archäologen und Psychiater in der Familie hat ( und selber zu einer dieser Berufsgruppen gehört). Der Diskussionsstoff ist da umfangreich. Es fehlt leider der Schreibe eine gewisse Leichtigkeit.
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am 19. November 2012
Das Buch "15000 Jahre Mord und Totschlag" vom Herrn Prof. Dr. Wahl gibt eine kurze Einführung in Anthropologie und stellt 15 spannende, unerklärte Todesfälle dar, die er anhand des Knochenbefundes und der archäologischen Funde löst. An den Skelettresten sind Gewalteinwirkungen festzustellen, die nach bestimmten Merkmalen in etwa sogar bestimmten Gegenständen zuzuordnen sind, auch wenn man nie 100% sicher sein kann. Alle Fälle sind aus dem "echten" Leben und bieten unterschiedliche Erklärungen und mögliche Interpretationen der Ursachen und Entstehung der Traumata. Dieses Buch ist sowohl für Fachleute als auch für Laie zu empfehlen. Das Buch lässt sich sehr leicht lesen und ist wirklich spannend.
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am 27. Oktober 2015
Einmal angefangen, kann man dieses Buch kaum noch aus den Händen legen. Für alle die sich dafür interessieren eine wirklich lesenswerte Lektüre. Nicht nur die professionelle Art, die Gegebenheiten zu schildern, auch der ab und zu eingestreute Witz gibt diesem doch ernsten Thema eine gewisse Leichtigkeit. Das ein oder andere (modernere) Kapitel erklärt teilweise etwas ausschweifend die geschichtlichen Hintergründe, welche nicht unbedingt mit dem eingentlichen Thema zutuen haben. Man lernt jedoch trotzdem dazu. Würde ich jemanden kennen, der mein "Hobby" teilt, würde ich ihm dieses Buch sofort schenken wllen.
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am 23. November 2012
Ein gleichermaßen spannendes, informatives und unterhaltsames Buch zu einem Thema von großem aktuellem Interesse. Passend zum derzeitigen Erfolg von Serien wie "Bones" oder "CSI" präsentiert der Autor ein leicht verständliches, sprachlich gewandtes Sachbuch zu realen "Kriminalfällen" aus 15000 Jahren Menschheitsgeschichte, die nicht weniger fesselnd und bisweilen schockierend sind als ihre fiktiven Äquivalente in Film und Fernsehen. Diese empfehlenswerte Lektüre voller anschaulicher Beispiele bietet einen realistischen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen anthropologischer Ermittlungen. Ein Muss für Krimifans, Fachinteressierte und natürlich Anthropologen!
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am 3. Februar 2013
Habe mir dieses Buch aufgrund der guten Bewertungen zugelegt und auch, weil Joachim Wahl in der "Szene" ein recht bekannter Wissenschaftler ist.
Ich muss sagen: ich wurde nicht enttäuscht. Das Buch liest sich sehr flüssig, wissenschaftliche Begriffe werden für Laien nochmal erklärt und das Beste ist, dass es nicht ZU reisserisch und Krimi-Roman-Like geschrieben ist, wie man sonst es von Theiss-Büchern kennt ;-).

5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!!
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am 23. Oktober 2012
Kurz zusammengefasst fängt der Film / das Buch 2001. Odyssee im Weltraum. so an: Ein Monolith zeigt einem Affen die Vision eines unbehaarten, weißen, dicken und aufrecht gehenden Wesens. Der Affe will genauso wie diese seltsame Kreatur werden; Generation um Generation zieht mit diesem Ziel nach Norden, Wölfe folgen ihnen, um Essenreste zu erbeuten und später eine Partnerschaft einzugehen. Doch die Affen lernen keines der Wesen kennen und werden auch zu keinem. Eines Tages erschlägt ein Affe vor Wut einen anderen mit einem Stein - der Übergang zum Menschen ist geschafft.

Ich musste an diesen Buchanfang denken, als ich *15.000 Jahre Mord und Totschlag* las. Präzise schildert der Autor in Wort und Bild 14 Mordfälle von der Steinzeit bis zum 18. Jahrhundert. Die Lektüre ist - zumindest für Fachfremde wie mich - recht anspruchsvoll, auch wenn er sich immer wieder Zeit nimmt, Grundbegriffe ausführlich zu erklären; mehr als einen Mordfall am Tag sollte man nicht einplanen.

Sehr interessant fand ich auch, dass ethische Fragestellungen zumindest gestreift werden: Ist es moralisch vertretbar, Knochen auszustellen? Ich denke nein, an der Stelle macht es sich der Autor ein wenig zu einfach, wenn er argumentiert, dass es ohne den Toten auch nicht die ausgestellten Grabbeilagen gäbe. Oder, dass man dann nicht mal einen Strauch pflanzen dürfte, weil man auf ein altes Grab stoßen könnte. Es ginge sicherlich am Thema des Buches vorbei, diese Fragen ausführlich zu behandeln, allerdings hätte ich mir eine differenziertere Sicht gewünscht.

Fazit
Auch wenn es nicht Thema des Buches ist, hätte ich mir gewünscht, dass angesprochene ethische Fragen kritischer beantwortet worden wären. Die Mordfälle werden gut erläutert und in die damalige Zeit eingebunden.
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am 30. April 2014
Der Inhalt ist sehr detailgenau beschrieben, lässt aber dennoch Fragen offen,
die sich beim Lesen stellen.

Das Buch dient als Anregung zum Weiterforschen durch weitere Literatur.
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