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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Toller Film mit schlimmen Ruf,
Von Dirk (Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: 1492 - Die Eroberung des Paradieses (DVD)
Wenn man von diesem Film redet so denkt man entweder an Henry Maske oder Flop an den Kinokassen. Ersteres ist eher positiv weil wer jene Musik mochte wird in diesem Film davon nur so umgarnt und wohl eher begeistert sein. Der Soundtrack dieses Films ist (wie so oft von Vangelis) einfach ausgezeichnet und trägt ungemein viel zu der abenteuerlichen Atmosphäre bei. Sei es die Aufbruchstimmung im Hafen, die Entdeckung der Neuen Welt oder das Konquistadorenfeeling beim Angriff auf ein Indianerdorf, es passt einfach und ist unverzichtbar für den Film. Die Zusammenarbeit zwischen Vangelis und Ridley Scott war schon in Blade Runner unersetzlich, denn beide sind wahre Meister in ihren Gebieten wenn es um das erschaffen der passenden Atmosphäre geht. Der Film ist zwar nicht so bildgewaltig wie Scott's Gladiator, aber die Bilder sind dennoch beeindruckend, man fühlt sich teils wie in jene Zeit zurückversetzt. Was mich zur Atmosphäre bringt, denn das kann ich gar nicht oft genug betonen, der Film lebt davon und ist vermutlich auch gerade daran gescheitert, weil das vielen Zuschauern einfach nicht reicht. Denn im Gegensatz zu einer Story wie in Gladiator, handelt der Film eher Momente ab und probiert zu vermitteln wie es sich abgespielt haben könnte und wohl auf jene die dabei gewesen waren, insbesondere Kolumbus, gewirkt haben muss. Es ist halt kein Popcornfilm wie Fluch der Karibik und im Gegensaz zu Blade Runner oder Alien spielt er auch in keiner Zeit nach der sich all zu viele Menschen hinsehnen. Der Film ist in der "mittelalterlichen" Hinsicht zwar nicht so bedrückend wie zB "Der Name der Rose" aber dieser konnte wenigstens mit einem spannenden Krimi aufwarten und solche Storyfäden fehlen 1492 halt. Auch hält er sich nicht immer an die historischen Fakten womit er sich auch als Geschichtsfilm disklassifiziert. Daher würde ich ihn als Abenteuerfilm betrachten, weniger im actionlastigen Stil sondern im klassischen (leicht romantischen) Sinne mit Entdeckung, Courage und dem Aufbruch in das Unbekannte und dem Reiz von eben diesem. Wer halt was für derartige Abenteuer und jene Zeit der grossen Entdecker übrig hat oder einfach die Arbeit von Scott und Vangelis mag dürfte diesen Film wahrlich geniessen, denn es ist wirklich ein guter Film aber halt keiner des Mainstream.Was die DVD betrifft so kann ich nur kurz sagen das diese zur Abwechslung mal für eine deutsche Produktion nicht all zu schlecht ist. Die Bildqualität hinkt zwar manchen ausländischen Prdodukten immer noch hinterher aber es gibt massig Features zum Film und der Cast, Geschichtshintergründen, Wallpapers und Bildschirmschoner für PC Besitzer, diverse Sprachen etc. Normal empfehle ich immer den Originalton zu verwenden aber den finde ich in diesem Film nicht so toll, da Depardieu's französischer Akzent doch ein wenig unpassend wirkt. Schauspielerisch ist er hingegen top in diesem Film, was man auch von den anderen Darstellern sagen kann, besonders der spanische Schatzmeister Sanchez gespielt von Armand Assante und dessen Rivalität zu Kolumbus gefällt mir gut. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Segel setzen und auf in den Westen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 1492 - Die Eroberung des Paradieses [VHS] (Videokassette)
Ein Mitreißendes Feuerwerk an epischen Bildern erwartet den Zuschauer bei dieser aufwendigen Produktion. Eine perfekt auf die Story abgestimmte dramaturgische Kameraführung, mit tollen Lichteffekten, grandios in Szene gesetzt. Man könnte sagen es wurde ein zweites mal ein Zeitalter beendet, nicht nur mit der Entdeckung der neuen Welt. Traumhafte Kulissen, Landschaftsaufnahmen und Schiffsrepliken machen die Welt des 15ten Jahrhunderts wieder lebendig. Und wer kennt nicht die archaische musikalische Untermalung von Vangelis. Gerard Depardieu in der Rolle des Entdeckers Kolumbus, der sich nicht nur mit den Problemen der entbehrungsreichen Atlantiküberquerung in Nußschalen und der Kritik der Zeitgenossen, sondern auch mit Meuterei und Intrigen von Neidern auseinandersetzen muß. Der Plot der Inszenierung ist gut umgesetzt worden und die Charaktere wirken trotz der Masse an Stoff vielschichtig und glaubwürdig. Dramatisch verdeutlicht die Inszenierung wie hart die 'Eroberung des Paradieses' und der Umgang mit der Macht doch warscheinlich gewesen sein müssen - nicht der leichte Spaziergang nach Amerika und die Beiläufige Entdeckung Amerikas wie uns Geschichtsbücher oft verleiten zu denken, sondern eine pionierische Meisterleistung in Geografie, Seefahrt und politischem Aktionismus. Durchaus gelungen und packend umgesetzt.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schluss mit allen Zweifeln!!!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 1492 - Die Eroberung des Paradieses (DVD)
Ja, Ja. Es gibt von Anfang bis Ende des Films unschöne Szenen, aber im Mittelalter ging es tatsächlich so zu und der Film ist nicht umsonst erst ab 16 Jahre. Geschichtlich gesehen ist es also in jedem Fall glaubwürdig. Im Mittelalter gab es weiß Gott genug Brutalität für König oder Kirche. Massig...Um zu dem Film zurück zu kommen. Ich finde ihn sogar sehr harmonisch, wegen der Musik, wegen Gerard Depardieu (und es gibt tatsächlich Portraits von Columbus, auf denen er lange, blonde Haare hat) und der Film im Großen und Ganzen bleibt mir sehr harmonisch in Erinnerung. Von Anfang an, wo Columbus in das Kloster kommt bis zu den letzten Szenen, wo er sich zurückerinnert an die alten Zeiten. Das Mittelalter-Flair und der Adel, als auch die Regenwald-Szenen mit den Indianern ergeben ein äußerst erinnerungswürdiges vielseitiges Bild ab. Besonders gefallen mir natürlich die Regenwald-Szenen vom Anfang. Ebenso unglaublich inspirierend finde ich, wo gleich bei der ersten Fahrt Columbus Mendez den Kompass vorführt, um ihm zu zeigen, wie man nach den Sternen navigiert. Das hat schon fast ein magisch-märchenhaftes Flair, finde ich zumindest. Fazit: Äußerst harmonisch (abgesehen von den unschönen Szenen, die man geschichtlich gesehen in Kauf nehmen kann), sinnlich, abenteuerhaltig (mit Depardieu, der einen entführt) und immer wieder gut für einen gemütlichen Filmabend mit einer Kanne Tee... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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