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Mann is well aware that much of the history he relates is necessarily speculative, the product of pot-shard interpretation and precise scientific measurements that often end up being radically revised in later decades. But the most compelling of his eye-opening revisionist stories are among the best-founded: the stories of early American-European contact. To many of those who were there, the earliest encounters felt more like a meeting of equals than one of natural domination. And those who came later and found an emptied landscape that seemed ripe for the taking, Mann argues convincingly, encountered not the natural and unchanging state of the native American, but the evidence of a sudden calamity: the ravages of what was likely the greatest epidemic in human history, the smallpox and other diseases introduced inadvertently by Europeans to a population without immunity, which swept through the Americas faster than the explorers who brought it, and left behind for their discovery a land that held only a shadow of the thriving cultures that it had sustained for centuries before. --Tom Nissley
A 1491 Timeline
| Europe and Asia | Dates | The Americas | ||
| 25000-35000 B.C. | Time of paleo-Indian migration to Americas from Siberia, according to genetic evidence. Groups likely traveled across the Pacific in boats. | |||
| Wheat and barley grown from wild ancestors in Sumer. | 6000 | |||
| 5000 | In what many scientists regard as humankind's first and greatest feat of genetic engineering, Indians in southern Mexico systematically breed maize (corn) from dissimilar ancestor species. | |||
| First cities established in Sumer. | 4000 | |||
| 3000 | The Americas' first urban complex, in coastal Peru, of at least 30 closely packed cities, each centered around large pyramid-like structures | |||
| Great Pyramid at Giza | 2650 | |||
| 32 | First clear evidence of Olmec use of zero--an invention, widely described as the most important mathematical discovery ever made, which did not occur in Eurasia until about 600 A.D., in India (zero was not introduced to Europe until the 1200s and not widely used until the 1700s) | |||
| 800-840 A.D. | Sudden collapse of most central Maya cities in the face of severe drought and lengthy war | |||
| Vikings briefly establish first European settlements in North America. | 1000 |
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| Black Death devastates Europe. | 1347-1351 | |||
| 1398 | Birth of Tlacaélel, the brilliant Mexican strategist behind the Triple Alliance (also known as the Aztec empire), which within decades controls central Mexico, then the most densely settled place on Earth. | |||
| The Encounter: Columbus sails from Europe to the Caribbean. | 1492 | The Encounter: Columbus sails from Europe to the Caribbean. | ||
| Syphilis apparently brought to Europe by Columbus's returning crew. | 1493 | |||
| Ferdinand Magellan departs from Spain on around-the-world voyage. | 1519 |
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| 1525-1533 | The smallpox epidemic sweeps into Peru, killing as much as half the population of the Inka empire and opening the door to conquest by Spanish forces led by Pizarro. | |||
| 1617 | Huge areas of New England nearly depopulated by epidemic brought by shipwrecked French sailors. | |||
| English Pilgrims arrive at Patuxet, an Indian village emptied by disease, and survive on stored Indian food, renaming the village Plymouth. | 1620 | |||
| *Courtesy Cahokia Mounds State Historic Site, Collinsville, Ill., painting by Michael Hampshire. **Courtesy Museum of Indian Arts and Culture, Santa Fe, N.M. (Bernardino de Sahagún, Historia General de las Cosas de Nueva España, 1547-77). |
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Umfassend, spannend, ausgewogen,
Rezension bezieht sich auf: 1491 (Second Edition): New Revelations of the Americas Before Columbus (Vintage) (Taschenbuch)
"1491" schließt eine große Lücke. Anekdoten und halbwahre Geschichten über die Menschen, die vor der Kolumbus-Überfahrt 1492 in Amerika lebten, gibt es massenhaft. Sie passen zwar nicht übermäßig gut zu den Erkenntnissen der Wissenschaft, aber diese Erkenntnisse haben sich bisher weder hier noch in Amerika zu einer breiteren Öffentlichkeit herumgesprochen. Um das zu ändern, hat Charles Mann sich die Arbeit gemacht, den neuesten Stand der Forschung zusammenzutragen und daraus ein umfassendes, spannendes und ausgewogenes Buch zu stricken. Die wichtigste Aussage: Amerika war mit großer Sicherheit kein dünn besiedelter, unberührter Kontinent, als Kolumbus in der Karibik vor Anker ging. Erst Krankheitserreger wie Pocken und Masern, die die Europäer meist unbeabsichtigt mit sich brachten, gaben im Kampf um den Kontinent den entscheidenden Ausschlag zugunsten der Neuankömmlinge. Natürlich ist diese Zusammenfassung grob vereinfacht, aber sie verdeutlicht den roten Faden des Buches: Amerika war anders und lebhafter, als wir dachten.Mann geht glücklicherweise ganz und gar nicht übertrieben vereinfachend vor. Die größte Stärke des Buches ist es gerade, dass er seine Aussagen und seine eigene Meinung zu strittigen Fragen nicht einfach in den Raum stellt, sondern gewissenhaft erläutert. So können vielleicht sogar Fachleute darüber hinwegsehen, dass er selbst kein Wissenschaftler ist, sondern Wissenschaftsjournalist. Dabei bleibt das Buch trotz der Detailfülle bis auf einige Seiten gut lesbar. Das liegt nicht zuletzt an den hier und da eingestreuten Anekdoten und Einzelschicksalen. Im Gegensatz zu den populären Geschichten über "die Indianer" (einschließlich der Inka, Maya und Azteken) sind diese Geschichten aber gewissenhaft recherchiert und vermutlich so nah an der Wahrheit, wie es nach so vielen Jahrhunderten nur möglich ist. "1491" hat ganz zurecht eine Vielzahl an Auszeichnungen erhalten. Wenn es mal Kritik gegeben hat, dann vor allem für das Kapitel über den Amazonas-Regenwald. Mann schließt sich dort jenen Forschern an, die vermuten, dass ein erheblicher Teil des Waldes ein vom Menschen geprägter "Obstwald" ist, den man nicht unberührt lassen muss, sondern ruhig auf nachhaltige Weise nutzen sollte. In meinen Augen widerspricht das gar nicht den Forderungen von Autoren und Organisationen, deren Hauptanliegen der Schutz der natürlichen Ressourcen ist. Vielmehr geht Mann das Thema mit der erforderlichen Nüchternheit an, die sowohl ausgewiesenen Umweltschützern als auch ihren Gegnern oft fehlt. Insgesamt jedem zu empfehlen, der ein Minimum an Interesse für das Thema mitbringt. Hoffentlich erscheint bald eine deutsche Übersetzung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein neuer Blick auf Amerika,
Von
Rezension bezieht sich auf: 1491: New Revelations of the Americans Before Columbus (Rough Cut) (Gebundene Ausgabe)
Charles C. Mann ist Journalist und Schriftsteller, und widmet sich in seiner Arbeit gerne wissenschaftlichen Themen, die er in gut aufbereiteter Form der Öffentlichkeit zugänglich macht. Als er 1983 zum ersten Mal die Halbinsel Yucatán besuchte, und dort die Maya-Ruinen besichtigte, wurde er in den Bann der untergegangenen mesoamerikanischen Kulturen gezogen. Dieses, zunächst persönliche Interesse, führte schließlich zu dem vorliegenden Buch, "1491", das 2006 auf dem amerikanischen Markt veröffentlicht wurde.Gegliedert in drei Teile, gibt "1491" Einblicke in ein Amerika vor dessen Entdeckung durch Columbus, eben im Jahr 1491. Wie der Untertitel "New revelations of the Americas before Columbus" schon andeutet, geht es dem Autor dabei primär auch darum, das allgemein verbreitete Bild der Amerikas (Nord, Mittel und Süd) vor 1491 zu widerlegen. Dieses allgemein vorherrschende Bild beschreibt den Erdteil als größtenteils unberührte Wildnis, mit vereinzelten Indianerdörfern und ihren primitiven Einwohnern, den zeitgenössischen Europäern in jeder Hinsicht unterlegen. Mittlerweile deuten die Erkenntnisse jahrelanger wissenschaftlicher Arbeit jedoch auf ein ganz anderes Amerika hin: Dicht besiedelt mit teilweise weit entwickelten und viele tausende von Jahren alten Kulturen, Städten, größer als das Paris der damaligen Zeit, und einer Natur, die weniger eine Wildnis, als eine gezielt von den Menschen gestaltete und gepflegte Umwelt ist. Im ersten Teil des Buches beschreibt Mann das Leben der Einwohner der Nordamerikanischen Ostküste, die den ersten Kontakt zu den europäischen Eroberern hatten. Dabei beginnt er eben mit diesem Kontakt, und beschreibt dann das bisherige Leben der Indianer. Es folgt eine Beschreibung des Inkareiches Tawantinsuyu. Hier in diesem ersten Teil geht Mann zudem auf die Folgen der Entdeckung Amerikas durch die Spanier für die bisherigen Einwohner ein. Im zweiten Teil werden die großen mesoamerikanischen Zivilisationen, die Dreier-Allianz (Mexica/Azteken), die Maya und die kleineren Stämme genauer betrachtet. Im dritten und letzten Teil des Buches, geht es schließlich um die Moundbuilders Nordamerikas, sowie die Bewohner Amazoniens. In diesem Teil widmet sich Mann außerdem dem Thema der "unberührten Wildnis". Es folgt eine kurze Koda. Im Anhang des Buches befindet sich ein Appendix, in dem auf vier im Verlauf des Buches angerissene Themen (Der Begriff "Indianer", die Knotensprache, europäische Krankheiten und indianische Kalender) genauer eingegangen wird, ausführliche Anmerkungen und eine umfangreiche Bibliografie. Das Ziel des Buches "1491" ist es, ein neues, besseres Licht auf die ursprünglichen Einwohner der Amerikas zu werfen. Und das gelingt dem Autor Charles Mann auch sehr gut. Auf den rund 350 Seiten beschreibt er einen Kontinent voller Leben und verschiedenen Kulturen, dass sich fundamental von der vorherrschenden Sicht unterscheidet. In der Wissenschaft hat sich dieser Trend zur Revision des veralteten Bildes Amerikas schon durchgesetzt, die große Masse der Allgemeinheit folgt hoffentlich. Bücher wie das hier besprochene, können ihren Teil dazu beitragen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beware of Extrapolating Conclusions without Adequately Examining the Necessary Evidence,
Von Donald Mitchell "Jesus Loves You!" (Thanks for Providing My Reviews over 110,000 Helpful Votes Globally) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT)
Rezension bezieht sich auf: 1491 (Second Edition): New Revelations of the Americas Before Columbus (Vintage) (Taschenbuch)
"What is the conclusion then?" -- 1 Corinthians 14:15 (NKJV)Accurately describing the past is tricky business. Part of the problem comes in being unaware of our own thinking habits that stall our ability to perceive accurately what is in front of us. More significantly, lots of partial evidence can point in a variety of directions, many of which may be ignored. Further, there's a tendency to pick a view that will draw attention . . . causing "spectacular" explanations over more cautiously chosen ones. Ultimately, it's just that the past is so large, complex, and shifting that it's beyond our power to capture. 1491 is not so much about what life was like before Columbus in North and South America as it is about the methodological and intellectual problems with identifying what has gone before us . . . particularly in the absence of written records that we can decipher and understand. In the course of exploring this broad theme, Charles C. Mann does a solid job of contrasting traditional beliefs about pre-Columbian times (small populations of "uncivilized" people who lived in the middle of a nearly pristine environment, little changed over thousands of years) with more recent scholarship that suggests the Americas may have had enormous populations relative to Europe that were soon decimated by disease from Europeans, very sophisticated civilizations, and advanced practices for controlling the environment that we would do well to emulate today. I came away with an appreciation that tracking down what really happened is probably the work of many future centuries of research. In any event, those who "assume" European superiority in 1491 can learn a lot from reading about the contrary evidence as described by Mr. Mann. The book's main weakness is that it doesn't have a simple thesis and structure. Ostensibly focused on new research, the book often tells about the new findings in such a leisurely and anecdotal way that what you learn is more at the factoid level than in fleshing out a picture of what happened. As a result, there's a lot of "what if" information here that's not likely to be fully confirmed or denied anytime soon. You'll come away realizing the you need to keep an open mind about many aspects of life in the Americas before 1492 without being able to firmly state what did occur . . . with the exception of descriptions of conquests among some of the larger empires. I found the book's photographs and maps greatly helped to make the scientific studies come to life so I could integrate what was being said into a personal perspective. Mr. Mann is very fair in presenting questions and rebuttals from scholars about hypotheses and competing conclusions so that you won't feel as though you only have the choice of accepting all the latest studies without question. My overall reaction to the book was to want to learn more about these studies. I hope that scholars in these subjects will be encouraged to publish well-illustrated books at the popular science reading level for those who would like to know more about the lessons from earlier civilizations that we should be applying today. Inquiring minds will be interested, I'm sure. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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