....nach der famosen und spannenden Folge 13 ("Die Kommission"), die in vielen Punkten wohltuend an Folge 1 erinnerte, lässt in dieser Folge der Spannungsbogen doch wieder deutlich nach. "Es plätschert vor sich hin", hat ein Rezensent zuvor treffend bemerkt. Selbst die Szene im Käfig in der Dunkelheit vermag mir keine nennenswerten Schauer über den Rücken zu jagen. Zudem ist diese Folge sehr dialoglastig, auch wenn wir quasi als Ausgleich etwas (natürlich nicht zu viel ;-)) mehr über die Absichten von Bakermans/Burns Gegenspieler (Major Fink - Graue Engel) erfahren.
Gemessen am - allerdings auch sehr hohen - Niveau der bisherigen Burns-Folgen also eine eher schwächere Episode. Liegt es auch daran, dass Bakerman und Burns nicht nur mehr Bedeutung, sondern auch mehr Ausstrahlung haben als Newman und Blumberg?
Positiv finde ich, dass Major Fink nicht als lauter, brutaler Schurke, sondern als ruhiger, kühler, gut argumentierender Gegenspieler auftritt. Das verstärkt seine Bedrohlichkeit sehr.
Negativ ist mir nebenbei aufgefallen, dass die auf der Titelhülle angegebene Spielzeit (59 Minuten) doch deutlich über der tatsächlichen (51 Minuten) liegt. Hier erwarte ich doch mehr Ehrlichkeit.
Noch eine Anmerkung zur Sorgfalt von Rezensionen
Solche "Rezensionen" wie unten von "nlued" bitte gar nicht erst veröffentlichen (selbst wenn sie fast ausschließlich negativ bewertet wird)! Denn ist offensichtlich, dass hier nur 5 Sterne abgegeben werden sollten, um den Bewertungsschnitt hoch zu halten. Denn was sollte sonst die Absicht sein, wenn man lediglich den Klappentext, einen völlig unsinnigen, aussagelosen Satz ("Es bestehen keine Zweifel an der Umsetzung der Episode" !?!?!?) und eine definitive Lüge (über Steven/Gabriel wird in
dieser Folge NICHTS gesagt) hineinschreibt? Der Schreiber kannte die Folge gar nicht - was schon alleine vom Datum her deutlich wird, denn die CD erschien erst Wochen nach der Rezension! Jedem seine Meinung - aber bitte keine offensichtlichen Luftlöcher.