Pressestimmen
"Unter denen, die in der Bundesrepublik publizieren, nimmt Günter Wallraff mit seinen Reportagen eine Ausnahmestellung ein.
...Er dringt in die Situation, überdie er schreiben möchte, ein, unterwirft sich ihr und teilt seine Erfahrungen und Ermittlungen in einer Sprache mit, die jede 'Überhöhung' vermeidet, sich nicht einmal des Jargons bedient, der ja als poetisch empfunden werden könnte.
... Betrachtet man seine Berichte genau, so wird in Ihnen allen Herrschaft entlarvt." (Heinrich Böll)
"Das Schreiben kritischer Sozialreportagen hat hierzulande kaum eine große und wirksame Tradition. Insofern ist Günter Wallraff eine Ausnahmeerscheinung." (Süddeutsche Zeitung)
...Er dringt in die Situation, überdie er schreiben möchte, ein, unterwirft sich ihr und teilt seine Erfahrungen und Ermittlungen in einer Sprache mit, die jede 'Überhöhung' vermeidet, sich nicht einmal des Jargons bedient, der ja als poetisch empfunden werden könnte.
... Betrachtet man seine Berichte genau, so wird in Ihnen allen Herrschaft entlarvt." (Heinrich Böll)
"Das Schreiben kritischer Sozialreportagen hat hierzulande kaum eine große und wirksame Tradition. Insofern ist Günter Wallraff eine Ausnahmeerscheinung." (Süddeutsche Zeitung)
Kurzbeschreibung
Wer ist das, der da »ich« sagt? Günter Wallraff wagt sich seit über 30 Jahren in die verschiedensten Rollen, gibt sich immer wieder neue Gesichter, geht an seine Grenzen, erfindungsreich und kompromisslos. Getarnt als Hans Esser enthüllte er in seinem Buch »Der Aufmacher« die Praktiken der »Bild«-Zeitung. Für »Ganz unten« lebte er als Türke Ali am Rande der Gesellschaft. Er teilte das Schicksal von Obdachlosen oder ließ sich als simulierender Alkoholiker in die geschlossene Psychiatrie einweisen. Dass Bücher etwas bewegen können, dafür liefern die Arbeiten von Günter Wallraff einen einzigartigen Beweis. »Ganz unten« wurde mit einer deutschsprachigen Auflage von über drei Millionen und Übersetzungen in mehr als 30 Ländern nicht nur ein sensationeller Bucherfolg, sondern entwickelte auch eine »durchschlagende politische Wirkung« (Süddeutsche Zeitung). Wallraffs Reportagen handeln von unserer Welt, legen den Finger in die Wunde und werfen einen schonungslosen Blick auf verborgene Seiten gesellschaftlicher Realität. Unzählige Prozesse wurden gegen Günter Wallraff geführt, die er jedoch alle gewann. Seine Reportagen sind nicht nur engagiert und aufklärerisch, sondern in vielen Punkten bis heute unerreicht. Mit »13 unerwünschte Reportagen« begründete Wallraff Ende der 60er Jahre seinen Ruf als Autor gesellschaftskritischer Dokumentarliteratur. Gesamtauflage in Deutschland über 7 Millionen Weltweit in 33 Sprachen übersetzt
Der Verlag über das Buch
Zu seinem 60. Geburtstag am 1. Oktober 2002 die besten und »unerwünschten« Reportagen von Günter Wallraff
Über den Autor
Günter Wallraff, geb. 1942 in Burscheid bei Köln, war zuerst Buchhändler, dann Journalist und Schriftsteller. Heute engagiert er sich vor allem in Ostdeutschland gegen Rechtsradikalismus und Rassismus. Zahlreiche weitere Veröffentlichungen. 2010 wird ihm der Gerty-Spies-Literaturpreis der rheinland-pfälzischen Landeszentrale für politische Bildung verliehen.