Aus der Amazon.de-Redaktion
Eine verarmte Familie erbt ein luxuriöses, geisterverseuchtes Landhaus. Diesmal ist das Landhaus jedoch ein ausgeklügelter, labyrinthischer Glaskubus mit allerlei lateinischen Beschwörungsformeln, angetrieben von mysteriösen Mechanismen und einem Keller voller gequälter, untoter Seelen -- "errichtet vom Teufel und besessen von den Toten". Als die Familie (darunter Tony Shalhoub und Shannon Elizabeth aus American Pie) Hilfe bei einem Medium (Matthew Lillard aus Scream) und einer Geisteraustreiberin (Embeth Davidtz) sucht, werden die Geister so richtig munter und der Film immer absurder. --Jeff Shannon
Video Jakob Kurzinhalt
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Moviemans Kommentar zur DVD: Die Neuverfilmung von 13 Geister hat unter der Hand von Robert Zemeckis eine hohe Spannung und Gruselqualität. Wenn auch irgendwie allen klar ist, dass der Papa sich nachher opfern will und das Gute damit letztlich obsiegt, kann man sein Frauchen gut dabei beobachten, wie sich die Fingernägel immer tiefer in die Couch krallen, wo der Mann noch sagt "Noch´n Butterkeks?" Die Extras sind thematisch sinnvoll, vor allem gefällt die externe Vorstellung aller Geister des Filmes in einer Doku. Da fehlt es auch nicht an der Bio des Regisseurs des Originals oder an einem, wenn auch sehr hektisch geschnittenen, Making Of (19 Min.). Steve Becks Regiekommentar ist auf die Dauer etwas langweilig.
Bild: Sehr sauber und plastisch präsentiert sich der feine Horrorfilm bereits im Vorspann zum Hauptmenü. Die lateinischen Bannsprüche auf den Glaswänden sind auch bis weit nach hinten scharf erkennbar. Auch feine Unterschiede von weiß zu altweissen Schriften werden jederzeit in der zugewiesenen Farbnuance dargestellt. Bei 01.00.22 gibt es ein sanftes Ruckeln in der Helligkeit, das war es aber auch schon mit nennenswerten Mängeln. So macht das Gruseln Spaß und Standbilder von den stets zappelnden Geistern sind eine wahre Pracht.
Ton: Eine Unmenge atmosphärischer Effekte, wie rückwärts abgespielte Frauenstimmen, Kreischen, Wind und mehr, was zum Horrorfilm gehört, wurde fein säuberlich auf 5 Kanäle nebst etwas zurückhaltender Tiefkanalität verteilt. Dabei kommt der Raumbalance zwischen vorn und hinten eine gewichtige Basis zu, rennen doch die Probanden häufig längs durch das Bild und wollen akustisch sauber nachvollzogen werden können. In puncto Raumeindruck kommt hier nur die volle Punktzahl in Frage. Stimmlich fehlen den Darstellern schon einige Oktaven, um nicht als 14-Jährige an der Kinokasse abserviert zu werden. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Das Original von 1960 lief unter dem deutschen Titel 'Das unheimliche Erbe' und zeichnete sich vor allem durch den Gimmick von 3D-ähnlichen 'Illusion-O'-Brillen aus, die dem Publikum die Geister auf der Leinwand sichtbar machten. In der Neuverfilmung des Regienovizen Steve Beck, der den obligatorischen Background als Werbe- und Videofilmer vorweist, verbeugt sich vor diesem Umstand, indem die Figuren im Film die mörderischen Schreckgestalten nur mit speziellen Brillen sehen können. Doch bevor es soweit ist, wird den üblichen Klischees entsprechend der Weg zum Geistergefängnis bereitet. Der Prolog ist auf einem nächtlichen Schrottplatz angesiedelt, in dem sich auch Freddie Krueger heimisch fühlen würde. Dort heißt es Vorhang auf für den unausstehlichen 'Geistersammler' Cyrus Kriticos (F. Murray Abraham) und seinen medial veranlagten Handlanger Rafkin (Gen-X-Kasper Matthew Lillard chargiert noch ungehemmter als sonst). Ihre Jagd endet mit mehreren Toten - zu denen auch Cyrus selbst gehört. Als Erben hat er seinen Neffen Arthur (Tony Shalhoub) eingesetzt, der nach dem Feuertod seiner Frau (die Soundeffekte dieses brenzligen Ereignisses wurden den Openingcredits unterlegt) total verarmt ist. Mit seinen beiden Kindern Kathy ('American Pie'-Überbabe Shannon Elizabeth) und Bobby (Alec Roberts) und ihrer Nanny Maggie (Rah Digga wird als grob skizzierte Afroamerikanerin vor allem als Comic Relief eingesetzt) begibt er sich zu ihrem unheimlichen Erbe, Onkel Cyrus' abgelegener Villa, die ausschließlich aus Glas und Stahl besteht. Dort tauchen zufällig auch noch Rafkin und die Geisterbefreierin Kalina (Embeth Davidtz) auf, die sie eindringlich warnen, kehrt zu machen. Zu spät, da das Haus - ganz wie das 'House on Haunted Hill' - ein Eigenleben besitzt und seine Eingänge und Innenwände beliebig verschließen und versetzen kann. Die extrem garstigen Geister - zwölf an der Zahl - befinden sich in Glaskäfigen im Keller und setzen sich aus einer vollbusigen Nackten mit strategisch platzierten Messerwunden, einem Torso, einem Riesenbaby und seiner kleinwüchsigen Mutter und einer Ansammlung furchteinflössender Freaks und grotesken Irren, die optisch perfekt in die Reihen der gegenwärtig schwer angesagten Schockrocker Slipknot passen würden, zusammen. Die Voraussetzungen für guten Grusel sind also gegeben, doch leider lässt Regisseur Beck seine endlos quasselnden Protagonisten immer wieder durch die selben Gänge stolpern, was mit Aufnahmen vom zentralen, uhrwerkhaften Innenstück der Höllenmaschine gegengeschnitten wird. Die Ansätze von 'Scream'-inspirierter Ironie wirken angestaubt, während die Ohren betäubenden Soundeffekte auf Dauer den Mangel an Spannung nicht überdröhnen können. So lastet der Unterhaltungswert letztlich auf der spektakulären Spukbaute, für deren Realisation das Produzententeam von Joel Silver, Robert Zemeckis und Gilbert Adler keine Kosten sparte. Daran kann man sich kaum satt sehen, auch wenn weder Figuren noch Handlung von '13 Geister' im entferntesten so interessant und komplex sind. ara.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Die Toten sind es, die auf furchtbare Weise in das Leben eingreifen. Arthur Kriticos, Mathematiklehrer und Neffe des verblichenen Cyrus, ist ein Mann, der vor den Scherben seines Daseins steht. Ein Feuer hat nicht nur seinen gesamten Besitz zerstört, auch seine über alles geliebte Frau Jean hat bei diesem Unglück den Tod gefunden.
Geplagt von einem unübersehbaren Schuldenberg lebt Arthur mit seinen Kindern Bobby und Kathy in einer kleinen Wohnung und weiß nicht recht, wie es weitergehen soll. Verbittert und antriebslos hadert er mit seinem Schicksal. Sein Herz ist gebrochen, ebenso sein Lebensmut. Doch urplötzlich scheint sich Arthurs Schicksal zu wenden. Aus dem Nichts, ölig, eloquent und elegant, erscheint der Anwalt Ben Moss. Und er bringt gute Nachrichten - wenn man so will ...
Durch den Tod des Arthur kaum bekannten Onkels Cyrus wird der gebeutelte Mathepauker zum Erben eines ungeheuren Vermögens, zu dem auch ein prächtiges Anwesen gehört, in dem die Familie fortan sorgenfrei leben kann. Arthur fällt aus allen Wolken. Cyrus galt aufgrund seiner dubiosen Aktivitäten immer als das schwarze Schaf der Familie, er soll sich einst sogar das gesamte Vermögen der Verwandten unter den Nagel gerissen haben. Und jetzt überschüttet er seinen Neffen mit unverhofftem