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Bei den meisten Songs auf Blur hat die Band den abgehackten Stil und die schrägen Texte des amerikanischen Indie-Rocks adaptiert (die schönste Hookline auf dem Album lautet denn auch bezeichnenderweise "Woo-hooh!"). Für die Band war das wohl ein Befreiungsschlag. Ohne "England´s Dreaming" groß erläutern zu müssen, sind Albarns Songs diesmal melodiös und voller Spielfreude. Selbst den von seinen diversen Lieblingsplatten abgekupferten Songs ("M.O.R." ist reinster Bowie, während "You´re So Great" im Guided by Voices-Stil daherkommt) vermag er dank seiner großen Gestaltungskraft seinen eigenen Stempel aufzudrücken. --Douglas Wolk
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
In einer anderen Sphäre,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 13 (Audio CD)
Meistens sind Alben, bei denen ich beim ersten "hineinhören" denke, sie seien gut, genau DAS nicht. Auf der anderen Seite halte ich die reinsten Meisterwerke oft zuerst für "Rubbish". Wie mir wird es vielen bei der ersten Begegnung mit "13" gegangen sein. Das zuerst anschmeichelnde und sich leicht in die Gehörgänge tänzelnde "Tender" wird nach guten Acht Minuten vom kreischenden, trommelfellzerbohrenden "Bugman" überholt. Sofort drückt der Musikfreak die Skip-Taste. Nachdem "Coffe&TV" wieder einen auch oberflächlich wunderschönen Song darstellt, kommt danach nur noch die große Konfusion. Man stellt die CD zurück ins Regal und kauft sich eine andere... Was man aber nicht sollte. "13" ist kein Album, das sich an dich anschmiegt. Es will entdeckt werden, und wer sich in die Songs hineinhören kann, der wird entdecken, dass wahre Schönheit von innen kommt. Gerade bei "13". Große Teile dieses Albums sind reine Kopfhörermusik. Daher wird man dieses Werk auch über Jahre hinweg nur in den Plattenschänken dieser Welt und sich in privaten CD-Spielern drehen sehen; wenn man Glück hat, kommt man zu einem der raren Blur-Konzerte. Musik für dich und mich. Nicht für die Massen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Pop des ausgehenden Jahrhunders,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 13 (Audio CD)
Was für eine Platte. Und da soll noch einer sagen, daß Oasis den Kampf gegen Blur gewonnen hat, vielleicht in Verkaufszahlen. Blur haben sich ganz geschickt aus der Affäre gezogen und nach dem großen Duell mit dem angeblichen Rivalen Oasis zurückgezogen und sie haben sich aufs Musikmachen besinnt. Das ist auch besser und der Fan hat viel mehr davon. Daraus entstehen formidable Alben, wie etwa das aktuelle, ganz einfach 13 genannt. Es geht los mit einem schrägen gospelartigen Tender, beim zweiten Stück Bugman sägen die Gitarren und 1992 ist so richtig spacig geworden. Man fragt sich, ob das noch Popmusik ist. Ist es wohl, und zwar mit die beste des ausgehenden Jahrhunderts. Von solcher Qualität kann Oasis wohl nur noch träumen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
die Suche nach dem perfekten Popsong,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: 13 (Audio CD)
Blur sind immer für eine Überraschung gut: Lupenreinen Britpop haben sie auf PARKLIFE serviert und auf BLUR vom Postgrunge beeinflußten, amerikanischen Sound. Und auch auf ihrer mittlerweile sechsten Platte 13 verweigern sie sich mal wieder allen Klischees des Marktes. Die erste Singleauskopplung "Tender", eine gospelnde 7-Minuten-Hymne, wiegt den Hörer noch in Sicherheit - dann geht's in "Bugman" los mit echten Bohrmaschinen. Bloß keine übermäßige Harmonie, sperrige Klänge, soweit das Ohr reicht. Dazwischen stehen lässig swingende, groovende Songs wie das charmante "Coffee & T.V." (ja genau, das Video mit der niedlichen kleinen Milchtüte). Bei 13 heißt es aufpassen - hier kann man ihn finden, ihn, den wir oft verzweifelt suchen: Der perfekte Popsong. Mal versteckt er sich hinter scharfkantigen Kakophoniewänden, mal verkriecht er sich unter weich-wabernden Klangteppichen. Britpop ist tot - es leben Blur! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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