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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.01.2002
Eine solide Bestandsaufnahme nennt Jürgen Schmidt diesen Band über den Mauerbau, wobei sich die Autoren, wie Schmidt etwas bedauert, strikt an Ereignisse oder Phänomene (wie Massenflucht, Vier-Mächte-Status, Berlin-Krise u.a.) halten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Mauerbau selbst standen. Weiter ausholende und weitergreifende politische Analysen seien hier nicht zu finden. Dafür lebt das Buch, so Schmidt, von den vielen Fotografien und Dokumenten aus dem Bestand der einstigen Gauck-Behörde, wo die Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes der DDR gesammelt werden, und dem sehr persönlichen Vorwort, das Marianne Birthler, die Nachfolgerin Gaucks, beigesteuert hat.
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Kurzbeschreibung
In diesem reich illustrierten Band werden der Mauerbau und seine Folgen erstmals aus dem Blickwinkel der Stasi beleuchtet. Bisher unveröffentlichte Fotos und Dokumente aus der Hinterlassenschaft der Staatssicherheit ermöglichen einen ganz neuen Zugang zu den historischen Ereignissen. Das Buch enthält eine kompakte Darstellung der politischen Vorgänge vom Beginn der Berlin-Krise bis hin zum Fall der Mauer. Dabei stützt es sich auf den neuesten Forschungsstand. Es beleuchtet zudem Aspekte des Alltagslebens hinter dem "eisernen Vorhang" und spiegelt die Stimmung in der Bevölkerung wider. Zahlreiche Aktenauszüge belegen die von der Staatssicherheit registrierten Protestbewegungen und Widerstandsaktionen sowie die daraufhin ergriffenen Re-pressionsmaßnahmen. Nicht zuletzt werden dramatische Fluchtfälle nachgezeichnet.