Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Zähe Drei-Mann-Show, 18. Februar 2009
Seit dem Comeback der Serie verschleppt man bei EUROPA die Schwächen bei der Adaption und Umsetzung der Buchvorlagen von Folge zu Folge. Wie zuletzt häufiger sind einzelne Sequenzen viel zu lang geraten. Besonders die Einführungen sollten dynamischer sein. Es entsteht der Eindruck, dass man inzwischen vor allem auf die populäre Drei-Mann-Show Rohrbeck, Fröhlich und Wawrczeck setzt. Die machen ihren Job zwar gut aber ihre Sprechanteile werden immer größer, während die ohnehin rar gesäten Nebencharaktere nur noch das aller Nötigste sprechen. Wiederkehrende Figuren werden seit einigen Episoden geflissentlich komplett ignoriert. In sage und schreibe ca. 45 Minuten dieser Folge sind die ??? unter sich. In dieser Zeit wurden früher ganze Episoden mit einem dutzend Nebencharaktere abgewickelt. Inzwischen werden weite Teile der Handlung einfach von einem der drei nacherzählt und immer wieder werden dieselben Rätseltexte erörtert. Vor der Inszenierung etwas aufwändiger zu realisierenden Passagen, wie etwas Justus' Entführung, wird kapituliert. Gegenspieler und Verdächtige der ??? tauchen erst während der Auflösung auf und eklatante Lücken im zähen Plot werden noch hastig vor der Abschlussmusik mit umständlichen Erklärungen kaschiert. Entsprechend spannend ist die Dramaturgie dieser Folge. Lustig ist in diesem Zusammenhang Bob Andrews bissiger Seitenhieb auf die aktuellen Leinwandabenteuer der ??? am Ende. Es solle doch bitte niemand auf die Idee kommen, aus einem ihrer Fälle ein Drehbuch zu machen. Stimmt, die Drehbücher für die Kinofilme sind noch lausiger als die Skripte für die EUROPA-Hörspiele. Ist nur die Frage, ob das der Maßstab sein sollte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
laaaaangweilig und müde aufgewärmt, 2. Januar 2010
Oweh, zuerst fallen mir die alten 80er Jahre Masters-of-the Universe-Musikstücke auf, die hier einfach stumpf recycelt werden und mal so überhaupt nicht zur Atmosphäre und Dramaturgie passen! Wie schrecklich! Als müssten die ???-Macher noch Geld sparen und sowas aufwärmen. Dann die Story: hanebüchen! Und die wenigen spannenden Momente (Justus wird entführt, verhört, befreit sich, etc) erzählt der Erste Detektiv einfach mal stumpf über fünf Minuten als Rückblick, statt dass die Szenen mal gespielt werden. Unglaublich! Stattdessen hört man ein ewiges Gelaber am Telefon zwischen Peter/Bob und einer alten Oma, die ihnen 1-2 Infos steckt. Das ist einfach nur traurig. FAZIT: Null Spannung, Ideen verschenkt, Auflösung ein Eigentor (Jungs lästern gehässig über ein mieses Hollywood-Drehbuch ab - da sollten sie vorher mal auf ihr eigenes schauen! Das war nämlich der eigentlich Grusel dieser Story!)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Umsetzung im Grunde OK, leider fehlt es an Atmo, 21. April 2009
Tja... aus dieser Folge hätte man noch so viel rausholen können... Sprechertechnisch und Geräuschtechnisch gibt es schonmal ein dickes Plus. Die Umsetzung selbst ist ausreichend, es fehlen wieder mal einige Szenen aus dem Buch, sodass die Story das ein oder andere Mal ins Stolpern kommt. Am Anfang wird noch versucht, möglichst alles reinzupacken, aber dafür geht mal wieder das Ende hopplahopp und keiner weiß wirklich, um was es da so gegangen ist. Auch hätte die Regie bei Jezabel etwas mehr aufpassen sollen. Giesela Trowe war super gewählt für diese mysteriöse Gestalt... wenn die Sprecherin gewusst hätte, dass Jezabel mysteriös rüberkommen soll! Davon merkt man leider gar nichts. Sehr schade. Das nächste, was der Story fehlt ist ganz klar die Musik. Gerade in der ersten Szene. Die Geräusche sind super, die Schreie genial, das Laufen auch. Aber wo bleiben die tollen Orchestralen Stücke, die Europa die Szene hätte noch schön untermalen und damit aufwerten können. Alles in allem: Eine im Grunde gute Umsetzung, die nicht recht aufblühen kann, weil bei der Atmosphäre unheimlich gespart wurde.
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