12 Years a Slave 2014

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Oscar-prämiert als bester Film des Jahres: Die bewegende, wahre Geschichte des freien Afro-Amerikaners Solomon Northup, der Mitte des 19. Jahrhunderts aus Saratoga/New York in die Südstaaten entführt wurde und 12 Jahre unter menschenunwürdigen Bedingungen in der Sklaverei leben musste. Kritiker vergleichen den Film mit Jahrhundertwerken wie "Schindlers Liste".

Darsteller:
Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender
Laufzeit:
2 Stunden 8 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

12 Years a Slave

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Historienfilm
Regisseur Steve McQueen
Darsteller Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender
Nebendarsteller Lupita Nyong'o, Benedict Cumberbatch, Paul Dano, Brad Pitt, Paul Giamatti, Sarah Paulson, Alfre Woodard, Adepero Oduye
Studio TOBIS
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cal am 13. Oktober 2014
Format: Amazon Instant Video Verifizierter Kauf
diese Bezeichnung galt einmal für den grossen Stummfilmstar Erich von Strohheim.
Es könnte aber auch in der neueren Filmgeschichte nun für Michael Fassbender gelten, der hier wie ein Berserker agiert und den unberechenbaren, durchgedrehten Charakter des Sklavenhalters Edwin Epps kongenial auf die Leinwand bringt.
Brad Pitt, hier Produzent und als Schauspieler nur in einer sehr kurzen aber wichtigen Rolle zu sehen, nimmt sich angenehm zurück und riskiert in dem Film nicht den Glamour, der bei so einem Thema sicher nicht angebracht wäre.
Alle Schauspieler agieren auf sehr hohem Niveau. Kleiner Kritikpunkt wäre ausgerechnet die Hauptrolle. Chiwetel Eljofor konnte mich nicht 100%ig überzeugen, dafür umso mehr Lupita Nyong'o, die ihren psychischen und körperlichen Schmerz derart glaubhaft auf die Leinwand brachte, dass man es kaum aushalten konnte.

Steve McQueen führt sicher durch den Film. Manche Einstellungen sind für meinen Geschmack zu lang und nicht immer zielführend, Zur literarischen Umsetzung kann ich nicht viel sagen, da ich das Buch nicht gelesen habe.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr guter Film ist, es zum Thema aber Besseres gibt.
Das ist aber eine Aussage auf sehr hohem Niveau, wenn man bedenkt mit welcher Konkurrenz er sich auseinandersetzen muss.
Einige Vor-Rezensenten haben ja einige Beispiele genannt.
Was mich wirklich genervt hat, war ausgerechnet die Musik von Hans Zimmer (den ich sonst sehr schätze),
Die Musik ist zweifellos gut, aber letztendlich nur eine Variation von Inception. Da erwarte ich von einem Oscar-Preisträger mehr.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ruprecht Frieling TOP 1000 REZENSENT am 8. August 2014
Format: DVD
Nach der Lektüre des 1853 erschienenen Tagebuchs Zwölf Jahre als Sklave - 12 Years A Slave (Gesamtausgabe) von Solomon Northup, das dem britischen Regisseur Steve McQueen als Vorlage diente, war ich höchst gespannt auf diesen Film.

Die Verfilmung entspricht der literarischen Vorlage, der in seiner Eindringlichkeit das Blut in den Adern gefrieren lässt. Sie hat mich jedoch lange nicht so gepackt wie die Lektüre. Das mag mit der irgendwie glatten schauspielerischen Leistung des Protagonisten zusammenhängen, dem man kaum anmerkt, wie in seinem Inneren der Glaube an Recht und Gerechtigkeit bricht. Jedenfalls bewahrt die von Chiwetel Ejiofor großartig dargestellte Figur des »freien« Afroamerikaners, der von Menschenhändlern betäubt, in die Südstaaten verschleppt und dort versklavt wird, bis zum Ende ihre Würde, was bei den unglaublichen Qualen und Erniedrigungen, die der Mann durchmachen muss, schwer glaubhaft bleibt.

Der Film ist ein ausgezeichneter Beitrag zur aktuellen Diskussion um das Weltbild der »freiheitlichen« USA, deren Historie sich auf die Vernichtung anderer Kulturen (wie die der Indianer), die Versklavung Andersfarbiger und die Verfolgung Andersdenkender (McCarthy-Ära) gründet, ohne dass dies bislang selbstkritisch aufgearbeitet wurde.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von W. Walz am 13. Juli 2014
Format: Blu-ray
Von der -damals grandiosen- 70er Jahre Serie "Roots - Box Set - Jubiläums Edition [5 DVDs]", über Spielbergs eher klassisch perfekten abgedrehten Beitrag "Amistad [Blu-ray]", bis zur neuzeitlichen Interpretation eines Quentin Tarantino, der mit "Django Unchained [Blu-ray]" jenes düstere Kapitel der Sklaverei filmisch neu aufweckte, war für mich der danach folgende "12 years a slave" wohl ein eher mageres Ergebnis, was in den letzten Jahren an Kinoproduktionen zum Thema "Sklaverei in der amerik. Geschichte/Gesellschaft" auf Film gebannt wurde.
Natürlich, die Schrecken sind unvorstellbar, das Leid grenzenlos. Ebenfalls deckt Regisseur McQueen die gesellschaftlichen Verformung auf; die perfiden Entschuldigungen der Befürworteter der Sklaverei; das als von Gott gegebene Einverständnis, welches die Skalvenhalter zwischen den Zeilen der Bibel mein(t)en entdeckt zu haben. So auch die gebrochenen Charakteren, die auf beiden Seiten, also Opfer und Täter, perfekt aufgedeckt werden (dazu für mich einer der besten Szenen im Film, als Solomon Northup den Gospel mit einstimmt und sich so seinem Schicksal hingibt).
Doch irgendwie bleibt man immer nur Betrachter, da man das Thema filmisch als Kenner kennt. Ein wirkliches Mitfiebern bleibt fern, man ahnt die Wendung, weiß um die Brutalität, meint die div. Charakterzüge der Handelnden aus Filmen zuvor zu kennen, da alles schon irgendwie gleich und eben zu oft erzählt.
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206 von 272 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Tobias Tancredi am 18. Februar 2014
Format: DVD
Darf man diesen Film kritisieren? Den angeblich wichtigsten Kinofilm, der bisher über die Sklaverei gemacht wurde? (The New Yorker) Einen Film, der von der Presse überschwänglich gerühmt, und für neun Oscars nominiert wurde? Darf man ihm nur zwei Sterne geben? - Nein, darf man nicht wirklich. Wer dieses Kunstwerk nicht lobt, setzt sich so manchen Verdächtigungen aus. (Vielleicht ist der Verfasser dieser Zeilen ein Rassist? Vielleicht hat er den Film gar nicht verstanden?)

::: Es tut mir leid, dass diese Review zu lange geworden ist. Eilige Leser mögen bitte bei Resümee 1 oder 2 weiterlesen.:::

-- Vorweg das Positive:
Der Film hat einige starke Episoden, deren buchstäbliche Bildgewalt sich nachhaltig ins Gedächtnis eingräbt. Die Visualisierung des physischen und psychischen Terrors der Sklaverei: Sie war das Hauptanliegen von Steve McQueen und in manchen Sequenzen ist sie gelungen. Und ja, durchwegs gute, vereinzelt sehr gute schauspielerische Leistungen, die von meinen VorrezensentInnenen schon gewürdigt wurden. Ein Hauptdarsteller, der glaubwürdig darum ringt, sein Leben zu retten und seine Würde. Chiwetel Ejiofor: 'Die bisher größte Herausforderung meiner Karriere.'

Doch als gesamtes hat mich das über zwei Stunden lange Historiendrama emotional kaum erreicht. Beim Nachspann war ich nicht erschüttert. Ich weiß, die meisten Zuschauer haben anders empfunden und waren tief betroffen. Ich weiß, - doch ich kann nur mein eigenes Erleben wiedergeben.

Eigentlich gehöre ich zu jenen, die sich rasch hineinziehen lassen in eine Filmwirklichkeit, die leicht gerührt sind und mitleiden. Doch bei 12 Years a Slave sprang der Funke nicht über.
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