12 Uhr mittags 1952 CC

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Will Kane, der soeben seinen letzten Arbeitstag als Sheriff in einer Kleinstadt ableistet, steht gerade mit seiner zukünftigen Gattin vor dem Traualtar, als ihn ein Telegramm erreicht, nach dem der gefürchtete Mörder Frank Miller auf dem Weg in seine Stadt sei. Miller, der vor Jahren von Kane verhaftet wurde und nun begnadigt worden ist, hat ein Trio von Strauchdieben um sich geschart und nichts als Rache im Sinn. Obwohl Kane in eine sichere Zukunft fliehen könnte und niemand in seiner Stadt ihm beistehen will, entschließt er sich, seinem Auftrag treu zu bleiben und den Feind mit der Waffe zu empfangen.

Darsteller:
Gary Cooper, Thomas Mitchell
Verfügbar als:
Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 20 Minuten
Darsteller Gary Cooper, Thomas Mitchell, Lloyd Bridges, Grace Kelly, Ian MacDonald
Regisseur Fred Zinnemann
Genres Western
Studio STUDIOCANAL Home Entertainment Germany
Veröffentlichungsdatum 18. Juli 2013
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Originaltitel High Noon

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Film- und Buchfreund TOP 1000 REZENSENT am 26. April 2012
Format: DVD
Rezension zu: "12 Uhr Mittags" (USA 1952)

Zum Inhalt:

An dem Tag, als der verdienstvolle und beliebte Sheriff Will Kane (Gary Cooper) Amy (Grace Kelly) heiraten, sein Amt aufgeben und aus der Kleinstadt Hadleyville wegziehen möchte, schickt Frank Miller (Ian MacDonald) ein Telegramm, in dem er ankündigt, er werde mit dem Mittagszug eintreffen. Jeder in der Stadt weiß, dass Kane den Banditen vor fünf Jahren ins Gefängnis gebracht hat. Jetzt wurde Frank Miller offenbar entlassen und will sich rächen.

Aus Feigheit ist niemand bereit, dem Sheriff zu helfen. Amy ist Quäkerin und lehnt jede Art von Gewalt ab. Sie fleht ihren Bräutigam an, nicht auf den Banditen zu warten und droht, ihn zu verlassen, wenn er bleibt. Aber Will Kane kann nicht anders: Seine Auffassung von Pflicht, Gerechtigkeit und Ehre setzt voraus, dass er dem Herausforderer nicht weicht.

Um 12 Uhr stehen sich die beiden Männer in der ansonsten menschenleeren Hauptstraße gegenüber. Der Sheriff zieht schneller; er tötet Frank Miller. Dann wirft er den feigen Bürgern von Hadleyville seinen Stern vor die Füße und verlässt mit Amy die Stadt.

Bewertung:

Das "Lexikon des internationalen Films" bewertete diesen Film folgendermaßen:

"Zinnemanns "psychologischer" Western bereicherte das Genre nicht nur um neue dramaturgische Raffinessen (die Einheit von Ort und Zeit ist virtuos zur Spannungssteigerung genutzt) und um den damals noch ungewohnten Typus des "gebrochenen" Helden, der an seinem Auftrag zweifelt, sondern verschärfte auch die moralischen Aspekte der Fabel.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von express am 24. September 2014
Format: DVD Verifizierter Kauf
Die Handlung dürfte den meisten bekannt sein, weshalb sie hier nur stichwortartig und zu Referenzzwecken verschiedener anderer Aspekte des Films wiedergegeben werden soll. Jedenfalls darf "verraten" werden, dass High Noon alles andere als ein konventioneller Western ist, er bietet keine heldenhafte Vision der Geschichte Amerikas und seines Erbes, hier wird auch nicht der Pionier und die Natur besungen. Drehbuchautor Carl Foreman, Cinematographer Floyd Crosby und Regisseur Fred Zinnemann benutzten das Westernthema in einer bisher unbekannten Strenge und Kargheit allegorisch, um eine jederzeit brüchige Gesellschaft darzustellen. Auch die scheinbare Einheit von Echtzeit und Filmzeit (tatsächlich sind rund 100 Minuten Echtzeit auf 85 Minuten Filmzeit komprimiert), sowie die dokumentarisch wirkende Photographie (Floyd Crosby hatte durchgesetzt, auf jegliche Filter zu verzichten) und das psychologisierende Spiel der Darsteller machen High Noon zu einem über das Genre hinausweisenden Werk - und zeitlos.

Drei Männer reiten in eine unbedeutende Kleinstadt irgendwo um 1880 im Westen, die Einwohner beobachten sie misstrauisch und gehen ihnen aus dem Weg. Sie kennen die drei, vor allem kennen sie den Mann, der nicht mit ihnen reitet, Frank Miller (Ian MacDonald) der etwas später mit dem Zug eintreffen soll. Sie sind die Desperados von denen Marshal Will Kane (Gary Cooper) die Stadt einst gesäubert hatte. Die Reiter passieren das Fenster des Justice of the Peace wo gerade eine Trauung stattfindet. Der soeben zurückgetretene Kane heiratet die junge Amy Fowler. Als sich die beiden das Ja-Wort geben zeigt die Wanduhr 10:33, es ist die erste Uhr in einem Film in dem die Zeit die wichtigeste dramaturgische Rolle spielt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jimmy K. TOP 1000 REZENSENT am 6. Januar 2012
Format: DVD
Ich habe den Film neulich zum vierten Mal gesehen und muss sagen, dass ich jedes Mal, wenn ich ihn sehe, mehr begeistert bin. Normalerweise ist es ja so, dass sich selbst die besten Filme ein wenig abnützen, je öfter man sie sieht - aber bei "High Noon" oder "12 Uhr mittags" gelten die Gesetze des Filmgenres scheinbar nicht.

Schon die erste Szene strömt so viel Western- typische Atmosphäre aus: Der junge Lee van Cleef, der mit seinen waghalsig geschnürten Revolvern auf einem umgestürzten Baum in der weiten Landschaft vor der Stadt Hadleyville sitzt, raucht und auf das Eintreffen seiner Gangsterkumpane wartet - dazu die Gänsehaut versursachende Musik Tiomkins mit der Stimme von Tex Ritter... "Do not forsake me, oh my darlin'..." Einfach großartig. Dazu noch diese wunderbare Schwarzweiß- Optik, die Landschaft und Stadt in einer Sichtweise aus einer vergangenen Zeit zeigt...

Im Zentrum der Handlung steht Sheriff Will Kane (Gary Cooper), der wenige Momente nach seiner Hochzeit erfährt, dass sein Erzfeind Frank Miller aus dem Gefängnis entlassen wurde; zusammen mit seinen alten Anhängern (u. a. van Cleef) ist er auf dem Weg nach Hadleyville, um sich an Kane zu rächen. Trotz der flehentlichen Beschwörungen seiner jungen Frau Amy (Grace Kelly) und der mehr oder weniger gut gemeinten Ratschläge vieler Bürger und Freunde, bleibt Kane in der Stadt und flieht nicht: "Wir würden ewig vor ihm weglaufen - und er würde uns doch finden", erklärt er seiner Frau, die den ganzen Film über in ihrem Brautkleid auf die mörderische Konfrontation wartet, hin- und hergerissen zwischen Angst und Solidarität mit ihrem Mann, dem Sheriff.

Und die Stadt, die Kane so viel verdankte?
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