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12 Uhr mittags - Arthaus Collection Klassiker
 
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12 Uhr mittags - Arthaus Collection Klassiker

Gary Cooper , Grace Kelly , Fred Zinnemann    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Gary Cooper, Grace Kelly, Thomas Mitchell
  • Regisseur(e): Fred Zinnemann
  • Komponist: Dimitri Tiomkin
  • Format: HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 17. Oktober 2008
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 80 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001CQFNNA
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 18.005 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Will Kane, der soeben seinen letzten Arbeitstag als Sheriff in einer Kleinstadt ableistet, steht gerade mit seiner zukünftigen Gattin vor dem Traualtar, als ihn ein Telegramm erreicht, nach dem der gefürchtete Mörder Frank Miller auf dem Weg in seine Stadt sei. Miller, der vor Jahren von Kane verhaftet wurde und nun begnadigt worden ist, hat ein Trio von Strauchdieben um sich geschart und nichts als Rache im Sinn. Obwohl Kane in eine sichere Zukunft fliehen könnte und niemand in seiner Stadt ihm beistehen will, entschließt er sich, seinem Auftrag treu zu bleiben und den Feind mit der Waffe zu empfangen.

Produktbeschreibungen

Am Tag seiner Hochzeit steht Sheriff Will Kane vor einer schweren Gewissensentscheidung. Eigentlich wollte er mit seiner jungen Frau Amy die Stadt verlassen. Doch der gefürchtete Mörder Frank Miller hat sich angekündigt, um sich für die sieben Jahre Zuchthaus zu rächen. Soll sich Kane, von Freunden und Mitbürgern verlassen, in der ausgestorbenen Stadt Miller und seinen drei Komplizen stellen? Oder Amys Bitten nachgeben, die als Quäkerin jede Form der Gewalt verabscheut? Als um zwölf Uhr mittags der Zug in der glühenden Hitze im Bahnhof einrollt, schlägt die Stunde

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Von W. E.
Rezension zu: "12 Uhr Mittags" (USA 1952)

Zum Inhalt:

An dem Tag, als der verdienstvolle und beliebte Sheriff Will Kane (Gary Cooper) Amy (Grace Kelly) heiraten, sein Amt aufgeben und aus der Kleinstadt Hadleyville wegziehen möchte, schickt Frank Miller (Ian MacDonald) ein Telegramm, in dem er ankündigt, er werde mit dem Mittagszug eintreffen. Jeder in der Stadt weiß, dass Kane den Banditen vor fünf Jahren ins Gefängnis gebracht hat. Jetzt wurde Frank Miller offenbar entlassen und will sich rächen.

Aus Feigheit ist niemand bereit, dem Sheriff zu helfen. Amy ist Quäkerin und lehnt jede Art von Gewalt ab. Sie fleht ihren Bräutigam an, nicht auf den Banditen zu warten und droht, ihn zu verlassen, wenn er bleibt. Aber Will Kane kann nicht anders: Seine Auffassung von Pflicht, Gerechtigkeit und Ehre setzt voraus, dass er dem Herausforderer nicht weicht.

Um 12 Uhr stehen sich die beiden Männer in der ansonsten menschenleeren Hauptstraße gegenüber. Der Sheriff zieht schneller; er tötet Frank Miller. Dann wirft er den feigen Bürgern von Hadleyville seinen Stern vor die Füße und verlässt mit Amy die Stadt.

Bewertung:

Das "Lexikon des internationalen Films" bewertete diesen Film folgendermaßen:

"Zinnemanns "psychologischer" Western bereicherte das Genre nicht nur um neue dramaturgische Raffinessen (die Einheit von Ort und Zeit ist virtuos zur Spannungssteigerung genutzt) und um den damals noch ungewohnten Typus des "gebrochenen" Helden, der an seinem Auftrag zweifelt, sondern verschärfte auch die moralischen Aspekte der Fabel. Über seinen filmhistorischen Wert hinaus stellt der populärste und meistausgezeichnete Film der 1950er Jahre eine bittere Abrechnung mit der McCarthy-Ära dar. Der Drehbuchautor Carl Foreman war 1951 auf die "Schwarze Liste" des Kommunistenjägers geraten und hat in dem Stoff eigene Erfahrungen verarbeitet."

"High Noon" zählt heute zu den "besten Filmen aller Zeiten".
Gary Cooper erhielt für seine schauspielerische Leistung in diesem "Fred-Zinnemann-Spielfilm" einen Oscar.
Dieser Filmklassiker ist -nicht nur für Western-Fans- absolut sehens- und auch empfehlenswert.

Die Bild- und Tonqualität [ schwarz-weiß; Filmlänge ca. 85 min ] ist sehr gut.
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Besonderer Film 5. Februar 2012
Von steff
Wie verhalten sich Menschen in einer nahenden Gefahrensituation wenn es um ihren Wohlstand, um ihre Existenz geht? Helfen sie einem Mann, dem Sheriff Will Kane -von Gary Cooper eindringlich und reif verkörpert-, der an die Gerechtigkeit einen Treueeid geschworen hat? Helfen ihm nur einige wenige oder rettet jeder seine eigene Haut?

Das Geheimnis, aus dem bei "High Noon" die Spannung resultiere, sei weder sein Westerngewand noch die Action im Endteil des Films, sondern die Beantwortung der oben gestellten Fragen und Coopers Rekrutierungsgang durch die Stadt, um sich Verstärkung zu erbeten, steht etwa so im wunderbar informativen Booklet dieser Arthaus - Edition.

Spoiler:

Die Bewohner haben die Chance, als Individuen eine Wahl zu treffen. Weil sie es vorziehen lieber untätig zu bleiben, würdigt Cooper sie später auch keines Blickes oder Wortes mehr, wenn er die Stadt verlässt.

Fazit: Mehr als nur ein Western, artifizieller Meilenstein mit Tiefgang.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Zwölf Uhr Mittags (High Noon). USA 1952
Mit: Gary Cooper, Grace Kelly, Lloyd Bridges, Katy Jurado, Lee van Cleef u. A. Regie: Fred Zinnemann. Musik: Dimitri Tiomkin (Ned Washington: Text des Titelliedes)
Bild: gut / SW / 4:3. Filmlänge: 80 Minuten
Auszeichnungen: Oscars für Gary Cooper für die beste männliche Hauptrolle, Musik, Titellied und Schnitt. Nominierungen: für mehrere Oscars

Die besten Qualitäten dieses Films sind:
a.) seine Einfachheit
b.) ein menschlicher und gleichzeitig mutiger Held
c.) die ängstlichen, feigen oder egoistischen Mitbürger, die den Helden in entscheidendem Moment im Stich lassen
d.) die Musik
e.) die Spannung

Gary Cooper als Sheriff ist ein menschlich normaler Held, der seine Mitbürger um Hilfe gegen blutdürstige Bösewichte bittet. Schon diese Tatsache offenbart den Film als eine realitätsnahe Studie über soziale Mechanismen von Entscheidungen. Die Angst ist die Triebfeder der meisten Absagen der vermeintlichen Freunde, aufgrund derer Cooper in eine lebensbedrohliche Situation katapultiert wird innerhalb von wenigen Minuten. Der Tod eilt ihm in Lichtgeschwindigkeit entgegen und er stellt sich dem mordlüsternen Killerkommando nicht, weil er gute Chancen hat, sondern, weil er seinen Treueeid hält. Die Bürger in ihrem vermeintlich gesicherten gesellschaftlichen Gefüge prostituieren sich dadurch, dass sie die Anarchie zulassen, indem sie sich als aktive Bewahrer der Kollektivordnung verweigern. Sie verstehen nicht, dass ihr persönlicher Verzicht auf die Ausübung der regulierenden Gewalt, den Status der eigenen Sicherheit untergräbt. Der Einzige, der die Gefahr durchschaut ist Cooper - und aus dem Grund weicht er nicht der bösen Gewalt.
Gary Cooper verkörpert den leidenden, gequälten, der Angst unterworfenen Helden ganz tiefsinnig und glaubwürdig, so dass er des Oscars vollkommen würdig ist.
Es ist die zutiefst bewegende Psychologie der Handlung, in welcher ein Einzelner, der bis dahin ein anerkanntes Mitglied der Gemeinde war, plötzlich völlig alleine und verlassen da steht. Ein solcher Held wirkt berührend im Auge des Zuschauers, dem man sich spontan solidarisch zuwendet. Das ist auch einer der Gründe für die große Beliebtheit des Films und seinen Erfolg.
Kurz zur Reaktion auf den Film mit filmischen Beispielen wie Rio Bravo. Ja, es ist klar, warum es der eine oder andere nicht vermag, High Noon zu ertragen. Weil die Situation von Cooper unerträglich ist. Es ist genauso unerträglich der Hilflosigkeit und seinem wahrscheinlichen Scheitern entgegenzusehen. Das ist aber gleichzeitig seine Güte. High Noon ist ja viel komplexer und realer, als sämtliche Geschichten über die furchtlosen Helden, die ach ja so locker ihren Revolver aus dem Halfter ziehen. Darum ist Zwölf Uhr Mittags besser. Der Einzelne muß mal diesen Druck des drohenden und sich nähernden Todes ertragen, sich ihm stellen. Das als Zuschauer zu verfolgen, erfordert Demut, Courage und Verständnis, sowie die Selbsterkenntnis, wie brüchig, unsicher und ungewiß unser Leben ist. Die Lebenskunst besteht darin, dass man infolge und trotz existenzieller Angst, nicht davonrennt, sondern Courage beweist. Das ist echtes Heldentum, und das hat Hawks nicht kapiert, als er Rio Bravo schuf.
High Noon ist zurecht einer der besten Filme der Filmgeschichte (nicht nur der Westernfilme).
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