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57 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Mai 2004
Als Extra findet sich ein wirklich gutes "Making of" auf der DVD, das Terry Gilliam selbst während der Dreharbeiten in Auftrag gegeben hatte und so das wirkliche "Making of 12 Monkeys" zeigt, keine Beweihräucherung seitens der Stars, wieviel Spasss (mit 3 "s") sie beim Dreh hatten und wie wundervoll doch der Regisseur ist. NEIN, diese 90 minütige Dokumentation (übrigens deutsch synchronisiert, wo nötig) zeigt den Dreh, wie er wohl wirklich war, die Akribie des Regisseurs, Meinungsverschiedenheiten, Probleme beim Dreh, Fehleinschätzungen, Sarkasmus und was so alles passieren kann, wenn man auch schonmal den Überblick verliert.
Ich wünschte, Making of's würden immer ihrem Namen so gerecht werden, wie hier.
Zum Film:
Wer den Film noch nicht kennt, dem sei nur soviel gesagt: 12 Monkeys ist ein düsterer Zeitreise-Science-Fiction Film im Stile von "Brazil" oder "König der Fischer", in dem Bruce Willis mal nicht in "Stirb Langsam" Manier alles fest im Griff hat und wo ihm auch schon mal der Sabber aus dem Mund läuft, weil er in einer psychiatrischen Klinik mit Medikamenten vollgepumpt wurde. Er schlägt sich durch ein logisches und vielleicht erst beim zweiten oder dritten Sehen überall nachvollziehbares dramatisches Zeitreiseabenteuer, indem aufgrund der Story das Essen einer Spinne durchaus Sinn macht. Brad Pitt liefert in seiner manisch hyperaktiven Rolle eine abstossende aber oscarreife Leistung. Wer auch die Skurrilität Terry Gilliams mag, kommt an diesem Film nicht vorbei. Helden sind bei Terry Gilliam meistens diejenigen, die trotz aller Widrigkeiten und psychologischen Barrieren verzweifelt versuchen, ihren Weg weiter zu gehen, bis zur letzten Konsequenz. 5 STERNE
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
°
´12 Monkeys´ ist einer der genialsten Science-Fiction-Thriller mit Realitätsbezug. Im Jahr 2035 leben die Menschen unter der Erde, aus Angst vor Viren. Bereits 1996 wurden Milliarden von einer Virus-Pandemie dahingerafft, deren Ursache noch immer unklar ist. Also schicken Wissenschaftler einen ´Freiwilligen´, den Strafgefangenen James Cole, zurück ins Jahr 1996. Der jedoch landet im Jahr 1990, wo man ihn mit seiner Geschichte kurzerhand für verrückt erklärt und in die Psychiatrie einliefert. Coleman selbst zweifelt zwischendurch selbst an seinem Wissen um die Zukunft und seinen eigenen Geisteszustand. Der Rufer in der Dunkelheit eben. Dennoch erfährt er von der ´Armee der 12 Monkeys´, vermutet dahinter die Urheber der Viruspandemie und wird ins Jahr 2035 zurückgeholt. Um mehr über diese Armee herauszufinden geht’s erneut zurück, irrtümlicherweise doch erstmal ins Gewirr des 1. Weltkriegs, dann nach 1996. …. Viele Zeitsprünge also, die für Verwirrung sorgen und erst am Ende zusammenkommen zu einem überraschenden Ausgang. Einfach ist ´12 Monkeys´ sicher nicht, Anspielungen auf mögliche Gefahren der Gentechnik und diesbezüglich gern überhörte Warner gibt’s zur Genüge. Das Thema Zeitreisen spielt natürlich auch eine Rolle und inwiefern der Lauf der Geschichte denn wirklich veränderbar ist. Anspruchsvolle Science-Fiction also mit einem absolut genial überzeugenden Bruce Willis und einem fast genauso guten Brad Pitt. Absolut sehenswert!!!
~
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2009
12 Monkeys ist definitiv einer DER BESTEN Zeitreise, Endzeit und SciFi-Thriller überhaupt. Über die unglaublich gute und intelligente Story möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen, da man sonst vielleicht einiges vorweg nehmen würde, was schade wäre. Aber: Die Handlung ist grandios! Der Film ist definitiv Terry Gilliams Meisterwerk. Gilliam transportiert mit seinen kraftvollen und authentisch wirkenden Bildern eine düstere, dreckige, schlechte und gefahrenreiche Welt, in der die Menschen durch ihre Handlungen (wahrscheinlich zu recht), in einem sehr schlechten Licht dargestellt werden. Beim bloßen Zuschauen erzeugen die Bilder, Dialoge und Musik ein stets beklemmendes Gefühl und Unwohlsein. Das ist SUPER!

Der Film ist zudem voll mit kritischen Botschaften. Die schauspielerischen Leistungen, allen vorweg Bruce Willis und Brad Pitt sind außergewöhnlich gut. Selten zuvor habe ich Willis und Pitt so intensiv spielen gesehen (Wer hier jedoch einen Superhelden á la John Mclane oder einen Gentleman á la Joe Black erwartet wird bitter enttäuscht).

Mein Tipp: Der Film ist für jeden etwas, der gerne tiefgründige, verschachtelte und anspruchsvolle Geschichten gepaart mit viel Spannung, Action und beeindruckenden Bildern mag. Der Film regt definitiv zum Nachdenken an. Besonders in Zeiten in denen Wörter wie Pandemie oder Virus schon Einzug in unseren täglichen Sprachgebrauch gefunden haben, erscheinen die geschilderten Szenarien nicht mehr unbedingt als reine Utopie. Auf der anderen Seite habe ich schon mit einigen Leuten gesprochen, die den Film eher durchschnittlich fanden. Angesprochen auf den Grund bekam ich immer die Antwort, dass die Handlung "komisch und wirr" war und das sie den Film (wahrscheinlich aufgrund der unterschiedlichen Zeit- und Handlungsstränge) oft nicht verstanden haben. Das finde ich sehr schade.

Fazit: ABSOLUTES MEISTERWERK und ABSOLUT EMPFEHLENSWERT! Über Geschmack lässt sich in diesem Fall ABSOLUT NICHT STREITEN!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Oktober 2007
Ich habe die erste Version des Filmes, der inhaltlich genial ist, das weiß ja jeder. Das Bild und Ton waren
aber mehr schlecht als recht. So sah ich mich veranlasst, nun das "remastered" steelbook zu ordern. Der derzeitige Preis ist ja im Gegensatz zu manchem Warengeschäft, so dachte ich, ja sehr gut. Nun habe ich den Film gesehen und muss sagen: Brauche ich vielleicht eine Brille oder ist das eine reine Concorde-Abzocke. Das Bild ist etwas über VHS-Niveau und vielleicht gerade mal einen kleinen Deut besser als bei der Erstveröffentlichung. Der Ton in dts, na ja , na ja.
Der Film bekommt natürlich von mir 5 Punkte, die neue Umsetzung hingegen keinen einzigen. Jetzt habe ich 2 Versionen zuhause, die mich von der Bildauflösung her nicht gerade zufrieden stimmen.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. November 2006
Der Film "Twelve Monkeys" ist 1995 entstanden und basiert auf dem Kurzfilm "La Jetée" (deutscher Titel: Am Rande des Rollfelds), den Chris Marker 1962 während des Kalten Krieges gedreht hatte. Markers Film handelt von einem Mann, der nach dem dritten Weltkrieg mit Hilfe einer Zeitmaschine in die Vergangenheit geschickt wird, um Lebensmittel und Gebrauchsgüter aus der Zeit vor dem Krieg zu beschaffen. Dabei verliebt er sich und möchte nicht mehr in die trostlose Zukunft zurückkehren. Der Film ist nur 26 Minuten lang und besteht visuell nur aus einer Folge von Standbildern in schwarz/weiss.

David Peoples, Drehbuchautor von Filmen wie "Blade Runner" und "Erbarmungslos", hat Anfang der Neunziger mit seiner Frau Janet das Script zu "Twelve Monkeys" geschrieben, bei dem ihm "La Jetee" als Inspirationsquelle gedient hat. Dem Regisseur Terry Gilliam ("Brothers Grimm", "Brazil") gefiel das Drehbuch auf Anhieb und realisierte den Film.

Handlung: Im Gegensatz zu dem Kurzfilm spielt "Twelve Monkeys" nach einer biologischen Katastrophe im Jahr 2035. Ein geheimnisvoller Virus hat mehr als fünf Milliarden Menschen in den Jahren 1996/97 dahingerafft. Die Überlebenden haben sich unter die Erdoberfläche zurückgezogen und leben nun seit über 30 Jahren im Untergrund. Die von einer immer wiederkehrenden Kindheitserinnerung albträumende Haupfigur James Cole (Bruce Willis), ein Strafgefangener in einem der unterirdischen Gefängnisse, soll mit Hilfe einer Zeitmaschine in das Jahr 1996 geschickt werden, damit er Informationen über den Virus sammeln kann. Wissenschaftler wollen mit Hilfe dieser Informationen ein mögliches Gegenmittel entwickeln. Als er bei seiner Reise in der Vergangenheit der Psychiaterin Kathryn Railly (Madeleine Stowe) begegnet, verliebt er sich in sie. Er findet heraus, dass die Freisetzung des Virus im Zusammenhang mit Jeffrey Goines (Brad Pitt) steht, welcher der Anführer einer radikalen Umweltgruppe namens "Twelve Monkeys" ist. Cole wird auf seinen Reisen in die Vergangenheit immer süchtiger nach dieser Epoche und möchte nicht mehr in die menschenfeindliche Zukunft zurückkehren.

Gilliam stellt die Umgebung des Jahres 2035 auf sehr bizarre und abstruse Weise dar. Die Gerätschaften, die die Menschen benutzen, scheinen direkt aus einem Albtraum zu stammen. Die Farben, die der Kameramann verwendet, sind überwiegend schmutzig-braun sowie gelb und rostfarben. Die Vergangenheit der Neunziger wird dagegen in einem Blau-Ton gehalten, der im Gegensatz zur Zukunft die saubere Luft assoziieren soll.

Auch in der Vergangenheit wird James Cole von den Behörden gejagt, die ihn für verrückt halten und ihn zunächst erfolgreich in eine Psychiatrie einsperren. So verliert James immer mehr den Boden unter den Füßen. Schließlich ist er soweit, dass er nicht mehr weiss, ob er nicht vielleicht doch gestört ist und es in Wirklichkeit gar keine Virus-Infektionen gegeben hat und er sich das alles nur einbildet. Erst gegen Ende des Films erkennt er, dass er sich nicht gegen seine Bestimmung auflehnen kann und in dem Moment, wo sich sein Schicksal erfüllt, erfaßt er die Bedeutung seiner Kindheitserinnerung, was schließlich zu seiner Erlösung führt.

Die Aussage des Films ist, dass kein Mensch wirklich frei ist. Wahre Freiheit ist unerreichbar. Auch die Zeit zwängt uns in ein starres Korsett, aus dem es kein Entrinnen gibt. Nur in unserer Phantasie können wir uns selbst verwirklichen, ansonsten sind wir, genau wie der bemitleidenswerte Protagonist James Cole, einem totalitären System aus Zeit, Umwelt und menschlicher Politik ausgeliefert.

Bonusmaterial: Auf der DVD befindet sich eine interessante Dokumentation zu den Dreharbeiten, die Gilliam eigens produzieren ließ, um den Reifeprozess des Projektes zu dokumentieren. Der Titel lautet der "Der Hamster-Faktor" und spielt auf Gilliams Perfektionismus beim Filmemachen an. Wohltuend bei diesem MakingOf ist, dass es sehr offen auf den Produktions-Prozess der Filmentstehung eingeht und dabei Hollywood als rein auf Gewinn orientiertes System entlarvt.

Fazit: Kunst oder Kommerz? Dieser Film ist beides! Terry Gilliam ist meines Erachtens sein bester Film gelungen. Durch die gelungene Symbiose von Anspruch und Unterhaltung ist "Twelve Monkeys" ein Meilenstein des fantastischen Films. Vielleicht der beste Film zum Thema Zeitreisen überhaupt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es gibt wohl keinen Film, bei dem sich nach dem ersten Sehen so stark der Wunsch einstellt, ihn sofort nochmal zu sehen. Denn gerade am Ende, wo sich alles zu einem vollständigen Puzzle zusammenfügt, erreicht der Film die höchste Stufe der Faszination. Da hat man endlich alles im Kopf ordnen können und dann ist der Film aus.
Auch jetzt, wo ich ihn schon längst verinnerlicht habe, ist es immer noch ein Erlebnis besonderer Art, ihn zum sechsten, siebten Mal zu sehen. Inzwischen habe ich dann auch genug Raum für Bewunderung, denn es ist bewundernswert, wie sich der Regisseur hier den Traumfabrik-Klischees verweigert, um nach seinen eigenen Regeln zu arbeiten.
Noch eine Eigentümlichkeit: dieser Film müsste normalerweise mit einem Happy End aufhören. Ich find' es so klasse, dass er es nicht tut! Man staunt mit offenem Mund: "Das kann es doch nicht gewesen sein!" Aber das war es. Wie gesagt: Man will am Ende weitergucken - oder nochmal von vorne.
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2006
Über den Film werde ich nicht viel sagen, eine gut erzählte Zeitreisegeschichte.
Ich möchte eigentlich nur auf die Bildqualität hinweisen.
Als Käufer der ersten Auflage war ich erstaunt, das Bild ist besser. Es ist schärfer und weniger grob aufgelöst als die erste Auflage. Also auch für Erstkäufer zu empfehlen!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2007
Für mich der spannendste und gleichzeitig intelligenteste Sci-Fi-Film, den ich bis jetzt gesehen habe. Zugleich der einzigste Film neben 'The Sixth Sense', in dem ich Bruce Willis als Schauspieler tolerieren kann - in dem Sinne, dass er eben mal nicht nur sich selbst spielt.

Filme die Zeitreisen zum Thema haben, driften relativ leicht ins Lächerliche ab. Aber das Drehbuch ist sehr stark und Terry Gilliam ist ein Meister seines Fachs: Hier hat er möglichweise sein Meisterwerk abgeliefert - auch wenn man das genau so gut auch über 'Brazil' sagen könnte.

Diesen Film kann ich mir immer wieder ansehen und jedes Mal nimmt mich die düstere Athmospäre und die packende Handlung gefangen. Es gibt praktisch keine Durchhänger, sondern eine gute Szene nach der anderen. Darüber hinaus bietet der Film genug Tiefe für eigene Interpretationen, besonders im Bezug auf das Ende.

Jeder sollte sich einen Gefallen tun und diesen modernen Klassiker in seine DVD-Sammlung aufnehmen.
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52 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Oktober 2002
Kurz vorneweg, bevor jemand aufschreit "Wie kann man bloss 3 Sterne vergeben, dieser Film ist doch.....":
Ja, ich weiss, das 12 Monkeys ein Spitzenfilm ist und...
Ja, auch die Besetzung hätte nicht besser sein können...
Aber ich bewerte nicht den Film alleine, sondern vielmehr die DVD als Ganzes. Und dazu gehört nun mal auch die Qualität von Bild und Ton, sowie Extras etc.
Dass der Film über jeden Zweifel erhaben ist, ist ja sowieso jedem klar, der die beiden Hauptdarsteller mag und nebenbei Fan von etwas schrägen, teils düsteren Zukunfts-Visionen ist. Die schauspielerische Leistung von Brad Pitt (er ist in der Rolle eines "leicht" durchgeknallten, egozentrischen Umweltfanatiker zu bestaunen) ist atemberaubend. Bruce Willis steht dem in nichts nach.
Ebenfalls packend ist die Umsetzung dieser wirklich gut durchdachten Story durch die Kameraarbeit und Regie. Alles in allem ein toller Film also.
Tja, wenn sich nur Concorde bei der Produktion doch ebenso viel Mühe gegeben hätte... dem ist leider nicht so.
Die Bildqualität leidet stellenweise extrem unter der miserablen Kodierung - MPEG Artefakte übers ganze Bild verteilt, besonders schlimm an flächigen Stellen im Hintergrund. Auch die Farben hätten für mich etwas kräftiger und satter sein können. Die Schärfe ist - von den kastenartigen Artefakten einmal abgesehen - relativ in Ordnung.
Leider wurde eine weitere Möglichkeit des immensen Speicherangebots einer DVD völlig ausser Acht gelassen: die Originalton-Version fehlt. Lediglich Deutsch ist zu finden.
An Extras wurde ebenfalls gespart.
Ich finde, dass all dies den filmischen Genuss doch sehr stark einschränkt und die Freude am Medium DVD mindert. Und ich finde, dass man für sein Geld doch etwas mehr erwarten könnte.
Daher die 3 vergebenen Sterne für einen genialen Film, der etwas mehr Feingefühl bei der Umsetzung verdient hätte.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. April 2008
Man schreibt das Jahr 2035, die Weltbevölkerung ist durch ein aggressives Virus fast gänzlich ausgerottet. Die wenigen Überlebenden haben sich in unterirdische Städte geflüchtet. In diesem Dystopia herrschen diktatorische Verhältnisse. James Cole (Bruce Willis), der wegen regelmäßiger Insubordination und Gewalttätigkeit als Verbrecher eingestuft ist, erhält eine heikle Mission. Ein Tribunal von Wissenschaftern schickt ihn auf eine Zeitreise ins Baltimore des Jahres 1996. Cole soll die 'Armee der Twelve Monkeys' aufspüren, die für den Ausbruch der Epidemie verantwortlich gemacht wird. Seine Raumzeitreise wird zur Odyssee: zuerst landet er in einem Irrenhaus des Jahres 1990, dann im I. Weltkrieg an der französischen Front; erst beim dritten Anlauf klappt es. Cole trifft erneut auf die Psychiaterin Kathryn Railly (Madeleine Stowe)

Anfangs stuft die Medizinerin den seltsamen Kerl bloß als interessanten klinischen Fall ein, doch sie wird das Gefühl nicht los, ihn von irgendwo her zu kennen. Ihr Unterbewusstsein will einfach nicht ruhen. Railly wird neben Cole zur wichtigsten Figur in diesem ausgeklügelten Sci-Fi-Drama. Hut ab vor Madeleine Stowe! Aber Regisseur Terry Gilliam behielt sich mit Brad Pitt ein weiteres As im Ärmel: Pitt spielt den zwischen Genie und Wahn pendelnden Jeffrey Goines, Sohn eines Nobelpreisträgers und Anführer der Twelve Monkeys (als honoriger Vater tritt übrigens Altstar Christopher Plummer auf) .

Obwohl "Twelve Monkeys" zum Teil selbst auf einem anderen Werk ("La Jetée") basiert, ist der Film zu einem Klassiker und Prototyp geworden, vergleichbar mit "Blade Runner" oder "Matrix". Er ist die Benchmark, an der diverse Outbreak- bzw. Zeitreisefilme gemessen werden. Und was die 'Armee der Twelve Monkeys' angeht, die ist zwar ein wenig vom wilden Affen gebissen, aber eigentlich sehr sympathisch: "It is not bigger cages they want, but empty cages!"
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