Hoppla, es geht doch! Da erfährt man also dann doch noch etwas Neues aus dem Hause Gabriel Burns, vor allem endlich etwas über das Rätsel der Herkunft des Hauptdarstellers. Das war ja nun wirklich eine der großen Fragen der Fans, wieso Burns offenbar mit latenten Teleportationskräften durchs Leben läuft und deswegen mußte man allen Rätselfreunden endlich mal einen Brocken hinwerfen.
Deswegen hat Gabriel Burns hier ein Wiedersehen mit Yellow Ma, der dicken, mystischen Asiatin, die ihn tief in die Erinnerungen aus seiner Vergangenheit mitnimmt, in denen Burns dem Flüsterer schon öfters begegnet ist. Dort gibt es aber keine neuen Aufschlüsse, jedoch bei dem Versuch, an den absoluten Anfang seiner Existenz zurückzugehen, findet Gabriel dann nicht das, was er erwartet, was man nach Folge 10 aber so schon vermutet hätte.
Die Parallelhandlung mit Bakerman und Joyce Kramer, die sich auf der Suche nach weiteren Orten, an denen sich die geheimnisvollen Ammoniten finden lassen könnten, befinden, ist mal wieder "Akte X"-Mystery de luxe. Die Suche findet in einem stillgelegten Bergwerk statt, in dem ein unheimliches Wesen umgeht. In dieser Folge noch rein zur Spannungserzeugung eingesetzt, ist dieser Handlungsstrang sehr beklemmend und erfreulich apokalyptisch abgeschlossen, noch dazu mit einem großen Fragezeichen zur nächsten Folge, die mit dieser lose verbunden ist. Die Übergänge sind schön flüssig, die Spannungskurve zeigt permanent nach oben und nirgendwo sind Streckungen festzustellen.
So sollte Hörspielentertainment sein.