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Nach dem Studium beschloss der Jungfilmer, den Stoff mit einem bescheidenen Budget von 700.000 Dollar für die große Leinwand zu adaptieren.
Francis Ford Coppola war von dem Stoff beeindruckt und wählte ihn aus für die erste Produktion seiner American Zoetrope Filmgesellschaft.
Der Film wurde von der Kritik gelobt, fand jedoch kein großes Publikum. Zu hart war die Kritik, zu erdrückend und hoffnungslos die Zukunftsvision.
Im 25. Jahrhundert sind die Menschen gezwungen, sich unter der Erdoberfläche aufzuhalten, welche unbewohnbar ist. Um die Menschheit beherrschbar zu machen, werden die Bewohner unter ständigem Drogeneinsatz gehalten. Zu der Unterdrückung gehört auch die rigide Einschränkung der Sexualität, um gegenseitige Gefühle und Gruppenbildung zu unterbinden.
Schließlich durchbricht ein Mensch diese künstliche Lethargie, verweigert die Drogenrationen. THX1138 (Robert Duvall) verliebt sich und auch seine Freundin LUH3417 (Maggie McOmie) revoltiert.
George Lucas erster Film schöpft aus etlichen Vorlagen, neben Logans's Run (Flucht in das 23. Jahrhundert) und 1984 von George Orwell sind es vor allem die ebenfalls geklonten und mit Drogen dauermedikamentierten Personen Aldous Huxleys (Schöne neue Welt).
Vielleicht ist THX 1138 so etwa wie die gelungene späte cineastische Umsetzung dessen Ideen, insbesondere was die Formung durch Drogen und Konditionierung betrifft
Eine rigide Sexualpolitik als Instrument der Unterdrückung und Kontrolle ist in totalitären religiösen Gesellschaften schon sind seit Jahrhunderten üblich (oft sogar als zweites Gesetz gleich nach dem Treuschwur an den jeweiligen Führer).
Von 1984 hat der Film die strikte direkte und brutale Kontrolle, von der Zeitmaschine die unterirdisch lebenden Geschöpfe (Morlocks).
Ohne eines dieser Werke zu kopieren erschafft Lucas ein beklemmendes Werk ohne das Happy End üblicher Filmproduktionen.
THX 1138 ist sicher ein gelungener Film, jedoch
kaum geeignet ist er als nette Filmunterhaltung für den Feierabend.
Wer allerdings THX 1138 als den besten Film von Lucas anpreist, wertet Unterhaltung ab zugunsten von Gesellschaftskritik.
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