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110: Ein Bulle hört zu - Aus der Notrufzentrale der Polizei [Broschiert]

Cid Jonas Gutenrath
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (85 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

9. März 2012
Ein Freigänger erschlägt seine Frau mit einer Axt, eine verzweifelte Mutter sucht Rat in Erziehungsfragen, ein Yacht-Besitzer empört sich, weil er auf dem Landwehrkanal „geblitzt“ wurde: Wenn Cid Jonas Gutenrath Notrufe entgegennimmt, kommt er den Menschen sehr nahe. Ob er eine Frau zum Weiterleben überredet oder einen kleinen Jungen tröstet – Gutenrath begegnet ihnen allen auf seine ganz persönliche, faszinierende Art. Beim Lesen seiner authentischen Geschichten lacht man Tränen oder es stockt einem der Atem. Dieses Buch lässt keinen Leser kalt.

Hinweise und Aktionen

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110: Ein Bulle hört zu - Aus der Notrufzentrale der Polizei + Die erste Leiche vergisst man nicht: Polizisten erzählen + Seine Toten kann man sich nicht aussuchen: Eine Polizistin erzählt
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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Cid Jonas Gutenrath, *1966, war Heimkind, Türsteher, Marine-Taucher, Bundesgrenzschützer, Streifenpolizist und Zivilfahnder, bevor er ein Jahrzehnt lang Notrufe in der Berliner Einsatzzentrale entgegennahm. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern vor den Toren Berlins.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die volle Breitseite.... 5. Mai 2012
Format:Broschiert
... an Gefühlen hat dieses Buch in mir ausgelöst: Erstaunen, Entsetzen, Trauer, Wut, Freude. Cid Jonas Gutenrath arbeitet als "Telefonistin" (seine eigene Tätigkeitsbezeichung) in der Leitstelle der Berliner Polizei. Er koordiniert Einsätze, er holt die Menschen ab - emotional und kompetent. Er erzählt in seinem Buch von den Menschen in Berlin, die die 110 wählen - aus Not heraus, aus Langeweile, aus Frust. Er erzählt von Kindern, die Angst vor dem Gewitter haben oder sich fragen, was mit der verstorbenen Mama wohl passiert ist. Er erzählt von Menschen, die ganz unten im Leben angekommen sind. Er erzählt von denen, die nichts oder alles zu verlieren haben.

Das tut er in einer sehr lebhaften und mitreißenden - weil verständlichen - Sprache. Er macht nicht nur seinen Job, er ist mit seiner Seele dabei. Das kommt auch immer wieder deutlich zum Vorschein, wenn er appelliert an Menschlichkeit, an Erwachsene, Kinder zu lieben als das, was sie sind - unsere Zukunft. Er macht Mut und gibt Kraft, sicher nicht nur den Menschen am Telefon, sondern auch denen, die dieses Buch lesen.

Phasenweise verliert Guntenrath sich in der Erzählung seines bisherigen Lebens - was sich jedoch spannend und unterhaltsam liest. Überhaupt hatte ich so das Gefühl, dass es mit einem Menschen wie ihm sicher nie langweilig wird.

Mag sein, dass er stellenweise etwas rauhbeinig daher kommt, aber er scheint sein Herz am rechten Fleck zu haben.

Fazit: Ein lesenswertes Buch, welches zum Nachdenken anregt und eine Blick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit erlaubt.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten die das Leben schreibt 10. März 2012
Von Tigerchen
Format:Broschiert
Wie beschreibt man am besten ein Buch, das Geschichten aus dem Leben erzählt? Dieses Buch ist unglaublich spannend, lustig, traurig und erschreckend zugleich. Während man über die Geschichte eines Anrufers noch lacht, bleibt einem dies bei der folgenden Geschichte gleich wieder im Halse stecken. Ich hatte bisher nie eine hohe Meinung von Polizisten. Nach dem lesen dieses Buches, habe ich jedoch eine andere Sichtweise kennen gelernt. Ich werde sicher nicht ab heute jedem Polizisten um den Hals fallen aber ich hoffe doch, das es dort draußen noch viele Polizisten wie Cid Jonas Gutenrath gibt. Hier schreibt kein deutscher Klischee Beamte mit Schlips, der alles nach Schema F abarbeitet, sondern ein Menschen mit Ecken und Kanten. Der viel Humor besitzt aber auch viel Menschlichkeit. Genau das macht ihn so sympathisch. Dieses Buch führt einem sehr plastisch vor Augen, wie schnell ein falscher Satz ein Menschenleben kosten oder retten kann. Eine riesige Verantwortung, die ich mir vorher nie so vor Augen geführt habe. Und ich war sowohl erschrocken wie auch erheitert, über die Gedanken die ihm in den verschiedensten Situationen durch den Kopf gingen.

Wer also einmal eine andere Sichtweise kennen lernen oder einfach Geschichten von den Menschen um uns herum erleben möchte, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Ich habe es verschlugen. Wer jedoch weiter Polizisten hassen will, den muss ich warnen, es wird ihm nach diesem Buch deutlich schwerer fallen. Ich wünsche mir, das jeder der einmal den Notruf wählen muss, so einen verständnisvollen Menschen am anderen Ende der Leitung erwischt.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Happyx TOP 50 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich muss sagen, dass ich diese Tätigkeit (Strich Strich Null, so kann man es Kindern merkfähig beibringen) unterschätzt habe: die Notrufnummer 110 ist für die Meisten auch heute noch eine Anlaufstelle in höchster, echter Dringlichkeit (oder zum Ärgerablasshandel). Die Geschichten dieses Buches sprechen für sich, für einen Alltag, der die Probleme einer Großstadt wie Berlin in ihrer skurrilen Vielfalt öffnet. Dabei ist einem eben noch zum Lachen zumute und im nächsten Moment ist Weinen und Trauer, ja Mitfühlen unvermeidlich.

Cid Jonas Gutenrath hat wohl einen auf seine Tätigkeit hinweisenden Nachnamen, gute Ratschläge sind bei ihm serienweise gefragt, aber nicht nur das. Er muss in Koordination mit anderen Kollegen bzw. Einsatzmöglichkeiten blitzschnell entscheiden, wann per Handyortung etc. tatsächlich polizeilich gesucht sowie eingegriffen wird. Interessant fand ich seine erste Ansprache bzw. das Anbieten des Du: so kann er blitzschnell orten, ob jemand noch zugänglich ist oder schon abgeschlossen hat bzw. sich in einer wirklich tiefen Depression befindet.

"Mein Arbeitsplatz, korrekt Dienststelle, ließe sich als Mischung zwischen Operationszentrale eines Kriegsschiffes und Bahnhofshalle bezeichnen. Offiziell trägt er das schlichte Kürzel PELZ, was für den Zungenbrecher Polizeieinsatzleitzentrale steht." Die weitere Beschreibung dieses Umfeldes ist charmant präzise und zeigt einen Dauerbetrieb mit Menschen an den Tischen, die bei all der Technik fast deplatziert wirken. Trotzdem muss jeder jene Gelassenheit und Schlagfertigkeit entwickeln, die zu wirklicher Hilfe führt. Seine Chefin ist eine energische Frau, Typ Raubvogel, die mit eiserner Hand ca.
... Lesen Sie weiter... ›
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke! 12. März 2012
Von JoDa
Format:Broschiert
Viele Jahre lang hatte ich immer nur mit den Kollegen am Funk zu tun und hatte mir wenig Gedanken gemacht, was eigentlich am 110'er passiert. Sicherlich denkt man mal darüber nach, dass die Kolleginnen und Kollegen eigentlich in Sekunden entscheiden müssen, wie richtig zu reagieren ist, aber noch nie hat man sich tatsächlich so intensiv mit den möglichen Charakteren die Hilfe über die 110 suchen, auseinandergesetzt. Selber hat man auch schon die 110 benutzt, aber dann immer aus der Sicht eines 'Insiders'.
Welche Nervenstärke, Schlagfertigkeit, welches Einfühlungsvermögen für diesen Job erforderlich ist, das spiegelt sich in so unmaskierter Eindeutigkeit im Bericht von Cid wieder. Da ist einem zum Lachen, zum Weinen und zum Nachdenken schon nach wenigen Seiten des Buches zumute und man will es nicht mehr aus der Hand legen.
Einerseits ist man ergriffen, andererseits ist man wütend auf vieles: Auf mangelnde politische Unterstützung der Männer und Frauen von PELZ und der Polizei überhaupt und vom fehlenden Verständis mangels Wissen des Bürgers. Cid trägt dazu bei, das fehlende Wissen des Bürgers wenigstens im Versuch zu verbessern und Einsichten über den tatsächlichen Alltag jenseits vom 'Tatort' zu vermitteln.
Man könnte sich noch weiter darüber auslassen, aber ich mache es kurz: 'Danke'!
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Manchmal etwas unglaubwürdig
Zwar liest sich das Buch gut und locker, aber ich finde es an einiges Stellen doch etwas zu flappsig oder unglaubwürdig und kann manchmal aus dem Kontext nicht erkennen, warum... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Ullijupp veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erstes Buch was ich mal durchgelesen habe :)
Mit 19 Jahren liest man normalerweise heutzutage ja oftmals keine Bücher aber ich habe "Jonas" damals bei Markus Lanz gesehen und habe mir draufhin sein Buch gekauft, da mir... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Marco P. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen super
ordnungsdgemäße Liegferung Preis war auch voll ok
wieso muß man unbedingt alle möglichen wörter ausnutzen schade eigentlich keine Idee mehr
Vor 1 Monat von Rainer Beckmann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 110: Ein Bulle hört zu - Aus der Notrufzentrale der Polizei
110: Ein Bulle hört zu - Aus der Notrufzentrale der Polizei ist ein gutes Buch um einen Einblick in der Polizei Notrufzentrale zu bekommen. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Silke Beyer veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Klasse Imagearbeit für die Polizei!
Normalerweise habe ich so meine Probleme mit den Jungs in Grün. Mit den Mädels auch. Bis zu diesem Buch dachte ich, der Laden bestünde überwiegend aus... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von hai veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geschichten , die das Leben schreibt!
Sehr bewegende Geschichten, die das Arbeiten an der Notrufzentrale erzählen.
Habe mir das Hörbuch gekauft und jetzt das Buch dazu, weil wieder mal im Hörbuch... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Dschiny veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ernst und doch voller Humor
Ich habe dieses Buch meinem Freund zu Weihnachten geschenkt und es hat ihm wahnsinnig gut gefallen.
Er hat mir einige Passagen vorgelesen und manchmal habe ich mich wirklich... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Sabrina Axer veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ein Bulle hört zu
Hat mich gar nicht angesprochen.
Habe es auch nicht bis zum Ende gelesen.
Würde es ebenfalls nicht weiter empfehlen.
Es wurde mir empfohlen.
Vor 4 Monaten von Grabke, Ingeborg veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Nicht durchgehalten ...
Nachdem ich mich durch das erste Viertel des Buches zunehmend durchgequält hatte, verschwand es wieder im Bücherregal. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ralph L. veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen 110: Ein Bulle hört zu - Aus der Notrufzentrale der Polizei
Endlich mal was reales und keine Phantasiekrimis--- sehr glaubhaft und spannend geschriben. gelungene mischung aus humor, mitgefühl und originellen storys
Vor 5 Monaten von Petra Bohländer veröffentlicht
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