Meinung:
Da in Jacksonville fast immer die Sonne scheint, hat Mr. Happy (Frank Röth) beschlossen einen Vergnügungspark namens "Happyland" dort zu errichten. Dieser Park soll sein Traum und Lebenswerk sein. Der Park soll außerdem viele Besucher anlocken und hohe Steuereinnahmen in die Kassen von Jacksonville spülen. Was sollte also schon gegen zufriedene und glücklich Menschen sprechen, die sich amüsieren und Freude an den aufregenden Attraktionen des Parks haben?
Frank Stoner (Jan Spitzer) als Leiter des Department of Disaster Control kontrolliert die Sicherheitsvorkehrungen des Parks und gibt grünes Licht um den Park zu eröffnen. Es kann losgehen!
Als Inkarnation der Grausamkeit ist der riesige Dämon Prof. Doom (K.Dieter Klebsch) als Erzfeind des Dämonen-Jäger Trios aus Jacksonville, bestehend aus Jack Slaughter (Simon Jäger), Tony Bishop (David Nathan) und dem Bikinimodel Dr. Kim Novak (Arianne Borbach), absolut nicht darüber begeistert, dass in seiner direkten Nachbarschaft ein Vergnügungspark eröffnet hat. Heimlich ergreift er Maßnahmen, die grausige Auswirkungen auf die Besucher des Vergnügungsparks haben sollen.
Das Hörspiel plätschert ein wenig vor sich hin und es dauert schon etwas, bis es endlich zur Sache geht. Die Witze sind wie immer etwas schräg, wenn auch nicht in gewohnter Intensität. Die bluesige Musik und die Soundeinspielungen passen sehr gut zu den einzelnen Szenen und unterstreichen die jeweiligen Handlungen.
Zartbesaitete könnten eventuell von den breiig weichen und knatschenden Essgeräuschen "herzhafter" Nahrung im Haus des Todes nicht ganz so angetan sein.
Frank Röth besetzt die Figur des Mr. Happy exzellent und Schaukje Könning als Sunset River hat mir ebenfalls gut gefallen. Überhaupt arbeiten sämtliche Sprecher erneut durchgängig und in gewohnter Leistung. Till Hagen, Jan Spitzer, Frank Röth, David Nathan, Simon Jäger, Arianne Borbach, Delphin Mitzi, K.Dieter Klebsch, Rainer Fritzsche, Oliver Siebeck, Fang Yu, Gisela Fritsch, Andy Matern,Tilo Schmitz, Dennis Schmidt-Foss und Schaukje Könning als Sunset River dringen gekonnt ans Ohr des Hörers.
Das Cover von Jack Slaughter 11 ist diesmal sehr poppig mit den Farben einer 70ziger-Kringeltapete und der scheinbar grinsenden und zufriedenen Figur des Mr. Happy gestaltet worden. Im Booklet enthalten sind eine Sprecherübersicht und ein ironischen Text für Genießer von Burgern. Auch hier wieder alles sehr schräg.
Facettenreich geht im letzten Drittel des Hörspiels tatsächlich los und sorgt dann doch noch für einen Thrill, gepaart mit makabren und humorigen Einlagen, die Spaß machen.
Fazit:
Eine Folge, die erst nach etwas Anlauf in Schwung kommt und nicht ganz so stark wie die vorherigen Fälle des Dämonen-Jäger Trios daherkommt. Insgesamt aber noch eine schräge Folge, die sich im letzten Drittel gut gesteigert hat.