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11. September - Die letzten Stunden im World Trade Center
 
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11. September - Die letzten Stunden im World Trade Center

James Hanlon , Rob Klug    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Regisseur(e): James Hanlon, Rob Klug
  • Komponist: Richard Fiocca
  • Format: Dolby, HiFi Sound, Letterboxed, PAL
  • Sprache: Deutsch (Stereo), Italienisch (Stereo), Englisch (Stereo), Französisch (Stereo), Spanisch (Stereo)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: CIC Video/Paramount Home Ent.
  • Erscheinungstermin: 1. September 2004
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 120 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006JKUR
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.716 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ende Juni 2001 begannen die Brüder Jules und Gedeon Naudet in einem Feuerwehrhaus in New York zu filmen. Sie wollten den Alltag eines jungen Feuerwehrmannes zeigen, der, frisch von der Akademie kommend, seinen Job antrat. Das erschütterndste Ereignis, das während der folgenden Monate eintrat, war der Tod eines jungen Kollegen. Niemand konnte ahnen, dass es bald unvorstellbar viel schlimmer kommen würde.

Am Morgen des 11. Septembers bricht Jules mit einigen Feuerwehrleuten zu einer Routinefahrt auf. Da hört er plötzlich den Lärm eines Flugzeugs dicht über der Stadt, reißt die Kamera hoch und filmt als Einziger den Moment, als das erste Flugzeug in den Nordturm des World Trade Centers rast. Vor Schreck lässt er fast die Kamera fallen. Aber das ist erst der Anfang des Horrors, der in den folgenden eineinhalb Stunden über die Feuerwehrmänner und ganz New York hereinbrechen wird.

Jules fährt mit den Feuerwehrleuten zum WTC, wo die Chefs in der Lobby des brennenden Turms ihr Hauptquartier einrichten. Ständig neu eintreffende Feuerwehrmänner werden nach oben geschickt. Da kein Fahrstuhl mehr funktioniert, bedeutet das, dass sie mit über 60 Pfund Gewicht auf dem Rücken mehr als 80 Stockwerke hinauflaufen müssen.

Die Dokumentation erhält ihre emotionale Spannung vor allem durch die verschiedenen Blickwinkel, aus denen der Zuschauer das Geschehen erlebt. Einerseits Jules im Inneren des WTCs, andererseits Gedeon von außen, dazwischen Interviews mit überlebenden Feuerwehrmännern. Zum Ende hin wird es allerdings etwas zu pathetisch. So sieht man Passanten und Feuerwehrleute, dick mit Staub bedeckt, aus den Trümmern wanken, begleitet von getragener Musik.

Das vorliegende Video bildet ein einmaliges, authentisches Dokument der Ereignisse des 11. Septembers. Jules war der einzige Kameramann, der noch innerhalb des World Trade Centers filmen konnte, bevor die Gebäude einstürzten. Der ganze Film mit seinen über zwei Stunden Dauer plus einer weiteren Stunde Interviews mit überlebenden Feuerwehrmännern ist allerdings etwas lang geraten. Wohltuend sind die ausnahmslos nachdenklichen Worte der Überlebenden, die sich keineswegs als Helden fühlen. Sie haben Glück gehabt, das wissen sie. Nach dem Verlust so vieler Kollegen ist ihr Job jedoch nicht mehr derselbe wie zuvor. --Elke Wolter

Produktbeschreibungen

DVD FSK o.A. TV und Dokumentation/ Paramount. EAN 4010884525069 Stunden im World Trade Center

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62 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Tag im September 22. Februar 2003
Von Askadar
Format:DVD
Diesen von zwei französischen Brüdern, Jules und Gedeon Naudet, gedrehten Dokumentarfilm kann ich nur als ein Zeitzeugnis bezeichnen. Denn am 11. September 2001 veränderte sich innerhalb kürzester Zeit die gesamte Welt. In Folge der Terrorangriffe auf New York und das Pentagon hat sich die Geschichte des beginnenden 21. Jahrhunderts in eine vollkommen neue Richtung entwickelt. Vor diesem Tag konnten die Brüder Naudet nicht ahnen, dass sie wenige Zeit später als die unmittelbarsten Zeugen angesehen würden, die die dramatischen Ereignisse dieses Tages im September in einem mehr oder weniger zusammenhängenden Film festgehalten hatten.

Angefangen hatte alles im Frühsommer desselben Jahres. Absicht der Filmemacher war eine Dokumentation über die Arbeit und das Leben der Männer von der Einheit "Engine 7, Ladder 1" des Fire Department New York (FDNY), die in Manhattan stationiert ist. Die Monate bis zu jenem Tag im September zeigen die beiden inmitten einer zusammengewachsenen Gemeinschaft von typisch amerikanischen Feuerwehrleuten; dokumentieren das Löschen brennender Autos, die Aufnahme des jungen Anfängers Tony in das Team der Wache oder die vielen gemütlichen Abende, an denen sich die Männer gegenseitig von ihren Einsätzen erzählen bzw. sich über die französischen Kochkünste ihrer Beobachter belustigen.

Am 11. September erhält die Wache wie so oft einen "ganz normalen" Notruf. Es ist ein klarer, sonniger Morgen im Spätsommer. Nicht weit von der Wache entfernt, in unmittelbarer Nähe des World Trade Centers, tritt Gas aus einer Leitung unter der Straße aus. Jules Naudet dokumentiert diesen Routineeinsatz mit seiner Digitalkamera. Nach nur ungefähr zehn Sekunden unterbricht ein dröhnendes Geräusch die Arbeit der Feuerwehrleute, es ist das Geräusch eines Flugzeugtriebwerks. Naudet schwenkt seine Kamera sofort gen Himmel, denn es ist ungewöhnlich, dass Flugzeuge über diesem Teil der Stadt unterwegs sind. Ein paar Sekunden später kann man den Jet, den Jules Naudet filmt, erkennen. Die zu sehende Boeing 767 der American Airlines bohrt sich mit etwa 900 km/h in den Nordturm des WTC und geht in einer gewaltigen Explosion in Flammen auf.

Es ist 8:47 Uhr. Der Terror hat begonnen. Was jetzt folgt, ist ein dokumentarischer Abschnitt des Films, der beispiellos ist. Der Einsatzwagen setzt sich sofort in Richtung der Zwillingstürme in Bewegung, wenige Minuten später kommen die Männer an. Jules bekommt die Anweisung sich an den Chief der Einheit zu halten, sie betreten das WTC. Jules filmt ununterbrochen. Diese Szene des Films hat mich im Nachhinein mit am meisten erschüttert: Trotz der vielen hundert Toten in den oberen Stockwerken des Gebäudes, dem Überlebenskampf der dort beschäftigten Menschen, wirkt in der Lobby fast alles wie immer. Hier und da ein paar heruntergefallene Teile der Deckenkonstruktion, aber nichts, was an ein Inferno erinnern könnte. Es ist gespenstisch. Gespenstisch, wenn man bedenkt, dass alles was man gerade sieht in weniger als anderthalb Stunden in tausenden von Trümmern liegen wird.

Dieser Film hat nichts Sensationslüsternes an sich. Er ist vielmehr das Resultat zweier Zeitzeugen, die zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort waren, auch wenn das makaber klingen mag: "11. September - Die letzten Stunden im World Trade Center" zeigt den Rettungskampf der Einsatzkräfte von New York; hier gibt es keine strahlenden Helden zu sehen, sondern hart arbeitende und zugleich zutiefst entsetzte Menschen, die versuchen, wenigstens ein einziges Leben vor dem Tod zu bewahren. Was diesen Film meiner Ansicht nach besonders hervorhebt, ist die Menschlichkeit der Überlebenden, die er zum Ausdruck bringt. Aber auch die verachtenswerte Grausamkeit derer, die der Auffassung sind, dass ihre Lebensweise die bessere sei.

Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen, denn er zeigt unverhüllt und ohne jeglichen patriotisch geprägten Beigeschmack die Realität eines alles verändernden terroristischen Anschlags. Als Bonusmaterial enthält diese DVD mehrere Interviews. Alles in allem ein ungemein authentisches und ergreifendes Zeitdokument gegen das Vergessen eines Tages im September des Jahres 2001.
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49 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jens Scholz HALL OF FAME REZENSENT
Format:DVD
Der Film sollte eigentlich vom Alltag New Yorker Feuerwehrleute handeln. Er handelt aber nun von dem einen Tag des letzten Jahres, an dem die New Yorker Feuerwehleute ihre größte Bewährungsprobe hatten, die über das darauffolgende Jahr Gefahr lief, zu entweder einem Heldenmythos stilisiert zu werden oder gar als Transportmittel für Patriotismus und Kreigsbereitschaft mißbraucht wurde. Letztlich führt beides zum Verlust des eigentlich bestimmenden Faktors: Menschlichkeit, Courage und Hilfsbereitschaft in einer großen Krise.

Der Film der Brüder Naudet zeigt den Einsatz einer Feuerwehrtruppe während des gesamten elften September hautnah. Eines meiner liebsten Filmzitate über Feuerwehleute ist, daß sie verrückt seien, weil "Alle rennen aus dem brennenden Haus, Du läuft hinein" (aus "January Man"). Die beiden Journalisten tun genau das, sie laufen mit den Feuerwehrleuten ins brennende Haus und nehmen den Zuschauer damit mit, mitten in das Inferno aus Chaos, Tod und Leiden, sie zeigen die Angst der Opfer wie der Helfer, die unermüdlich, bis an den Rand der Erschöpfung durchhalten und retten, was und wen sie nur können im Wettlauf mit dem Ergebnis dessen, was Menschen Menschen antun können, wenn der Haß die Humanität verzehrt hat.

Hier findet sich keine politische Botschaft, keine ideologischen Untertöne. Das Thema sind ausschliesslich die Menschen und das macht den Film zu einer absoluten Perle des Dokumentarfilms: Ein intensiver, erschreckender Blick in eine Ausnahmesituation.

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Muss man gesehen haben! 22. September 2002
Von Ein Kunde
Format:DVD
Schlimm, dass es solche Dokumentationen überhaupt geben kann. Aber jeder sollte diesen Film ansehen, um zu begreifen, wozu Menschen fähig sind, was sie anderen antun können, aber auch wie selbstlos manche ihr eigenes Leben riskieren, ohne an die Folgen zu denken, um anderen zu helfen.
Ein Film, der Gänsehaut verursacht und sicher helfen wird, den Horror, die Fassungslosigkeit, aber auch all die Toten, Verletzten und Helfer des 11. September 2001 nie zu vergessen.
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11. September - die letzen Stunden im Word Trade Center
Es ist eine bewegende Dokumentation der Brüder und französischen Journalisten, die einen hautnah die Stunden vor und nach dem Drama des 11. September erleben lassen. Lesen Sie weiter...
Vor 27 Tagen von Barbara Koob veröffentlicht
Eine hervorragende Dokumentation
Eigentlich sollte es ein Bericht über einen jungen Feuerwehrmann sein. Wie er sich einlebt in seiner Wache und den Alltag als Feuerwehrmann bewältigt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Dagi Leseratte veröffentlicht
Sehenswert
Den Film kann man nur weiterempfehlen. Ist sehr interessant - mein Sohn schaut den Film gerade in der Schule nochmals an.
Vor 6 Monaten von ursi veröffentlicht
Gute Doku
Eine sehr gute Dokumentation über denn 11 September! Sehr viele Informationen über diesen schrecklichen Tag. Muss man gesehen haben! F..... O....
Vor 7 Monaten von Benny veröffentlicht
Liebloses Bild - sensationeller Inhalt!
Es geht mir nicht um den Inhalt. Der steht über allem. Eine Sternstunde war das für die jungen Franzosen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Christian Schhuster veröffentlicht
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"Man sagt, es gibt immer einen Zeugen für Geschichte. An diesem Tag waren wir wohl ausgewählt Zeuge zu sein. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von stürmische_see veröffentlicht
Gute Zusammenfassung der Version der Leitmedien
Ich bewerte nur nach meinen Geschmack und nach einem Punktesystem von 1-5 (5 ist dabei die Höchstnote). Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Mario veröffentlicht
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Vor 13 Monaten von Linda Frommhold veröffentlicht
Ein Film, der unter die Haut geht
Zum Ende eines Schulprojekts "10 Jahre nach 9/11" habe ich den Film im Englischunterricht im Original gezeigt. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Elisabeth Erdmenger veröffentlicht
Echt guter Film
Ich möchte ihn zwar nicht bewerten, da es ein schrecklicher Tag für alle auf dieser Welt war, aber ich finde ihn gut!
Vor 14 Monaten von Andre Jacobs veröffentlicht
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