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11.3. - Der Amoklauf von Winnenden: Hintergründe, Widersprüche und Vertuschungen
 
 
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11.3. - Der Amoklauf von Winnenden: Hintergründe, Widersprüche und Vertuschungen [Gebundene Ausgabe]

Guido Grandt
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 300 Seiten
  • Verlag: Homilius; Auflage: 1 (11. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897068281
  • ISBN-13: 978-3897068285
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 505.128 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Sein Kompendium 11.3. - Der Amoklauf von Winnenden ist mit akribischer Sorgfalt zusammengetragen und thematisiert verblüffende Widersprüche.

Das Buch ist empfehlenswert für alle, die den Sicherheitsbehörden noch nie ganz getraut haben - Verschwörungstheoretiker allerdings werden enttäuscht sein. --Financial Times Deutschland, 14. April 2010

Kurzbeschreibung

Am 11. März 2009 stürmt der 17-jährige Tim K. in die Albertville-Realschule in Winnenden, erschießt Schülerinnen, Schüler, Leherinnen und einen Mitarbeiter der Psychiatrischen Klinik, nimmt sich eine Geisel und tötet in einem Autohaus in Wendlingen weitere Menschen, bevor er selbst die Waffe gegen sich richtet. Insgesamt sterben sechzehn Menschen. Dies ist die "offizielle" Geschichte des Amoklaufs. Aber sie stimmt so nicht!

Der Enthüllungsjournalist und Filmproduzent Guido Grandt hat akribisch den Handlungsablauf und die Hintergründe des Schulmassakers nachrecherchiert, die zahlreichen Widersprüche beleuchtet und die Vertuschungen aufgezeigt. Er stellt unbequeme Fragen an die Ermittlungsbehörden und dokumentiert die politischen Auswirkungen des Amoklaufs, die jeden Einzelnen von uns betreffen.

Eine packende, kriminalistische und politische Spurensuche nach der Wahrheit, die uns alle angeht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Faktenberg 5. Juni 2011
Der Autor zeigt eine Unmenge von Fakten auf. Diese sind meist Zeugenaussagen und Rechercheergebnisse verschiedener Journalisten. Da viele Beweise nicht veröffentlicht wurden, bleibt ihm auch nichts anderes übrig. Diese Darlegungen sortiert Grandt aber präzise nach Art der Quelle. Der Leser kann sich stets gut orientieren. Und die aufgezeigten Widersprüche sind wirklich haarsträubend. Allein die Chronologie der Ereignisse und der polizeilichen Vorgehensweise spricht gänzlich für ein Vorwissen der Exekutive. Zudem kommen deutliche Hinweise auf einen zweiten Täter usw. usf.
Einziges Manko des Buches ist in meinen Augen die kleinkarierte Unterteilung der Kapitel, die eine thematische Orientierung des Lesers verhindert. Das Quellenverzeichnis ist hingegen gar nicht sortiert. Fußnoten fehlen leider.
Insgesamt eine sehr detaillierte und präzise Rechercheleistung ohne manipulierende Spekulationen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unser Fazit 18. März 2010
Gesamtfazit zum Buch:

Nach der Lektüre dieses Buches habe ich lange überlegt, ob man dem Autor, Guido Grandt, einen Bonus zurechnen sollte, da er der erste Buchautor ist, der die grotesken Widersprüche in der offiziellen Darstellung des Falles in Buchform in die Öffentlichkeit transportiert.
Beim Schreiben dieser Zeilen bin ich mir darüber noch immer nicht schlüssig.
Daher zunächst meine Einschätzung zum Werk des Enthüllungsjournalisten:
Das Buch setzt sich zusammen aus der offiziellen Lesart bzw. den verschiedenen (!) Lesearten der Behörden und sogenannten inoffiziellen Ermittlungsergebnissen , also unverifizierten Informationen aus gut informierten Kreisen, die der Autor selbst recherchiert hat oder sich auf den Focus bezieht, der scheinbar in Kenntnis des vorläufigen Abschlussberichts gelangt ist.
Leider, ja wirklich leider, sind diese Informationen für den unbedarften Leser in diesem Buch nicht wirklich zu trennen, so dass man in Unkenntnis der polizeilichen Berichte nicht erkennen kann, was von den Behörden schwarz auf weiß verlautbart wurde und was die gut informierten Kreise zum Besten gegeben haben. Wobei sich so mancher Leser eines großen deutschen Boulevardblatts sicher auch als gut informiert betrachten würde.
Kurzum: Es wird hier zu viel spekuliert und für Kenner der Materie ergeben sich keinerlei neue Aspekte.
Viel schlimmer jedoch wiegt ein unüberwindlicher Widerspruch, der sich über mehr als 2/3 des Buches hinzieht und im Schlusswort nochmals gefestigt wird:
Ein unbekannter professioneller 2. Schütze und ein unter der Wirkung, Neben- oder Absetzwirkung von Antidepressiva stehender 1. mittelmäßiger Schütze Tim K. sollen an der Tat beteiligt gewesen sein. Na wenn das keine Verschwörung ist? (Bekanntlich ist eine Verschwörung die Verabredung von mindestens 2 Personen, etwas Geheimes zu tun)
Da fragt sich der Leser zurecht, weshalb dann bitteschön zumindest Tim K. im Wahn seinen Kollaborateur nicht auch noch erschossen hat. Ach ja, der hätte ihn ja gar nicht getroffen bei seinen schlechten Schießkünsten.
Insbesondere für Neulinge beim Thema, also interessierte Laien, kann das Buch trotzdem lesenswert sein, denn der Autor hat auch die verschiedenen Medienberichte mit teils grotesk widersprüchlichen Angaben, unverzeihlichen Polizeipannen und versäumnissen, Märchen und Vertuschungen m.E. gut aufgearbeitet und stellt auf den letzten der knapp 300 Seiten 60 unbequeme Fragen zum Fall des Amoklaufes an die Behörden, mit denen jeder Bürger, sofern er ein Demokratieverständnis besitzt, auch selbst an die Verantwortungsträger herantreten kann und sollte.
Desweiteren wird eine kleine Waffensachkunde sowie medizinisches Grundwissen bei Kopfschussverletzungen vermittelt, bevor in aller Ausführlichkeit die verschiedensten Arten von Antidepressiva und deren Nebenwirkungen sowie die Ursachen von Depressionen vorgestellt werden.
Danach nimmt der Autor den Leser mit auf eine Entdeckungsreise in die milliardenschwerde Welt der Pharmabranche mit all ihren bezahlten Studien und unterdrückten Gegenstudien, Skandalen und heile Welt-Phantasien im Stile von ein medizinischer Insider packt aus.
In Kapitel 13 erfährt der unbedarfte Leser gut recherchierte Hintergründe zu den verschiedensten nicht-demokratisch legitimierten Vorgängen wie z.B. Bewusstseinskontrolle, Staatsterror, Polizeipannen und -zensur, usw.
Außerdem erfährt man die verschiedensten verschwiegenen Fakten in Bezug auf Staatskontrolle, verschärftes Waffenrecht, Schutz bzw. Aufweichung des grundgesetzlichen Schutzes der Privatsphäre, Waffenhysterie usw.
Hier ist der Autor zu Hause und mit Herzblut dabei. Das macht er sehr gut, wenn auch zu Lasten des eigentlichen Themas.
Fazit: Das ganze Buch könnte viel besser sein, aber da es zur Zeit keine Konkurrenz gibt.
Von mir 3 Sterne von 5, inklusive Pionierbonus von 2 Sternen.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Untragbar 26. Mai 2011
Dieses "Buch" ist ein Schlag ins Gesicht aller Opfer-Angehöriger. Beim Lesen bin ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr herausgekommen. Seit dem 11. März 2009 habe ich mich mit dem Amoklauf beschäftigt und schon allein der gesunde Menschenverstand muss einem doch sagen, wie widersinnig, ja lächerlich, die Thesen sind, die der Autor da zusammenbastelt. Allein schon die Behauptung, die Person auf dem Handy-Video sei nicht Tim gewesen, weil er ja Rechtshänder war, wohingegen der Schütze auf dem Filmmaterial mit links schoss. Möchte dazu nur anmerken, dass der Filmer später sagte, das Video sei spiegelverkehrt aufgenommen, weil die Einstellung halt so war. Doch dies nur als kleines Beispiel, denn eigentlich ist es das Buch nicht wert, sich damit länger auseinanderzusetzen, fungiert es doch lediglich als gutes Beispiel dafür, wie verwirrte Köpfe aus dem Schicksal anderer versuchen Kapital zu schlagen. Für die Betroffenen tut es mir wirklich leid, dass sie sich solche Behauptungen anhören sollen; der Autor sollte sich schämen.
Allen, die sich über diesen Fall informieren wollen, empfehle ich, sich lieber für das Buch von Schattauer zu entscheiden.
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