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1066 - Die Schlacht um England
 
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1066 - Die Schlacht um England

Mike Bailey , Francis Magee , Justin Hardy    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Mike Bailey, Francis Magee, Sir Ian Holm
  • Regisseur(e): Justin Hardy
  • Komponist: Richard Blair-Oliphant
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Polyband/WVG
  • Erscheinungstermin: 26. August 2011
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 150 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004OHXADY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 6.573 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Im Jahr 1066 wird der Huscarl Ordgar angesichts des drohenden Angriffs der Normannen beauftragt, Soldaten für das Heer des englischen Königs Harald II. zu verpflichten. Zu den Eingezogenen gehören der frisch verheiratete Tofi und der Bauer Leofric. Bevor es zum Kampf mit den Normannen kommt, muss sich das englische Heer gegen norwegische Invasoren wehren, die in einer ersten Schlacht siegreich sind. Nachdem die englische Armee in einem viertägigen Marsch 185 Meilen zurückgelegt hat, werden die Norweger am 25. September in der Schlacht von Stamford Bridge bezwungen. Doch die Freude der Engländer währt nur kurz: Drei Wochen später werden sie in der Schlacht von Hastings von den Normannen besiegt, Harald der II. findet den Tod und Wilhelm wird als Wilhelm der Eroberer König von England.

Produktbeschreibungen

Die dreiteilige Dokumentation stellt die Ereignisse im England des Jahres 1066 dar, die in der Schlacht von Hastings ihren

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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine tolle Dokumentation 20. Januar 2012
Von M.C.Thiel
Zuerst die DVD als Produkt =
Geliefert wird die DVD in einem schönen Pappschuber, dieser ist optisch gut gelungen und spiegelt den Inhalt des Films ganz gut wieder. Die Produktinformationen über Sprache etc. stimmen mit der Realität voll überein.
Mein drei Jahre alter BD-Player hatte keinerlei Probleme, die DVD zu erkennen und sauber abzuspielen.
Enthalten sind drei Folgen (jeweils ca. 50 Minuten) in denen die Schlachten der Angelsachsen gegen die Norweger (Wikinger) [Schlachten von Fulford und Stamford Bridge] und die Schlacht von Hastings, Angelsachsen gegen Normannen, dargestellt werden.

Nun die Filme =
Es wurde in allen drei Folgen versucht, eine historische Dokumentation in Form eines Spielfilms (mit augenscheinlich recht begrenztem Budget) darzustellen. Das Ergebnis ist die beste Dokumentation über das Thema, die ich bisher gesehen habe.
Es wurde sich sehr genau mit der Epoche auseinandergesetzt und die Darsteller (größtenteils wirken sie wie freiwillige Darsteller eines Mittelalterfestes) spielen mit Liebe zum Detail ihre Rollen.
Sei es nun der Aufbau des frühmittelalterlichen Dorfes, die Zusammenstellung des "Heeres" der Angelsachsen (welches größtenteils aus Milizen bestand, dem sog. "Fyrd") oder einfach die Ausrüstung und Kleidung der jeweiligen "dramatis personae" in dieser Dokumentation.
Auch die Probleme, vor denen das angelsächsische Heer durch die beiden, schnell aufeinander folgenden, Invasionen gestellt wurde, sind gut in Szene gesetzt worden.
Ich kann mich der Meinung, dass diese Dokumentation nur etwas für Freunde der Mittelalterszene ist, absolut nicht anschließen (denn die kennen die Materie in der Regel und brauchen keinen Film darüber zu sehen), sondern ich denke, dass dieser Film eher für den "Ottonormalbürger" mit Interesse an diesem geschichtlichen Thema vorzuschlagen ist, da das Thema weit interessanter dargeboten wird als in einer herkömmlichen Dokumentation, trotzdem leidet die historische Genauigkeit darunter nicht.

Eine kleine Warnung für echte Fans (Reenactor) der Zeit: Die Erklärung einiger Begriffe ist recht kurz gehalten und teilweise sieht man "teure Ausrüstung" bei einfachen Bauern [Kettenhemden und Schwerter in größerer Zahl], aber das tut dem Gesamtbild keinen Abbruch und hat mich auch nicht zu Punktabzug veranlasst.

Alles in Allem aber eine klare Kaufempfehlung für jeden Interessierten.
Wer jedoch einen Hollywood-Spielfilm will, der sollte die Finger von diesem Produkt lassen, denn der würde enttäuscht werden.
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Krude Darstellung 17. November 2011
Man nehme ein paar ernsthafte Schauspieler und eine Horde von Living-History-Laien-Darstellern, lässt sie sich jeweils ein Drittel des Films lang meucheln, durch Wälder rennen oder friedliche Dörfer brandschatzen. Seit dem Kinohit "Gladiator" hat sich dabei eingebürgert, die Szenen mit sirenenhaftem Gesang zu unterhalten. Man trennt sauber zwischen gut (Angelsachsen) und böse (Normannen = orcs). Es gibt auch sonst zahlreiche Anspielungen auf "Mittelerde". Very strange. Die Erzählstimme aus dem off bietet zum Teil super-pathetische Kommentare. Menschen, die Mittelaltermärkte gut finden, sollen dem Film vier oder fünf Sterne geben. Der Streifen ist bisweilen ja durchaus situationsbezogen spannend und will authentisch sein, auch wenn er für mein Dafürhalten die Schwächen im Handlungsbogen durch brutale Szenen wett zu machen versucht. Mir ist das Ganze trotz der Ambition nach historischer Realität zu krude, um mehr als zwei Sterne zu bekommen. Fazit: Den Film muss man sich nicht mehr als einmal anschauen und dafür ist die DVD dann eigentlich zu teuer.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieses ist nichts weniger als der beste Historienfilm aller Zeiten! Die bis ins kleinste Detail exakten Wiedergaben der angelsächsichen Handfeste (Probeheirat auf ein Jahr und ein Tag) bei der in altenglisch gesprochen wird, die Kampftechniken der "Shieldwall" oder der "Boarsnout" kann man besser nicht machen. Auch die Kostüme stimmen bis aufs i-tüpfelchen, so haben die Schuhe der "Wikinger" harte Sohlen mit Nägeln, während die Angelsachsen weichleder Bundschuhe tragen.
Das geniale ist das hier, zum ersten mal in einem Historienfilm, nicht etwa die Rolle der Könige und Herrscher beleuchtet wird, sondern die der "kleinen Leute". Daher ist es auch brilliant das die Schauspieler, die weitgehenst Laiendarsteller sind, tatsächlich den kulturellen Hintergrund haben den sie spielen. So sind die "Wikinger" echte Norweger und Isländer und die Darsteller von Snorri und Gyrd haben auch im wahren Leben so lange Haare und Bärte. Die "Normannen" werden dann auch von Franzosen dargestellt...Genial! Die Musik ist auch total anti-Hollywood, der Text ist historisch aus den "Anglo Saxon Chronicals" und es wird im Stil des 11. Jahrhunderts gesungen. Auch der Begriff "Mittelerde" ist authentisch und nicht von Tolkien erfunden worden. Hier erfahren wir auch das die Angelsachsen das Meer "die Walstrasse" und Flüsse die "Fischstrassen" nannten.
Am wichtigsten ist aber, das hier zum ersten mal weitgehend die Vorgeschichte der Schlacht von Hastings gezeigt wird. Hand aufs Herz, wußten sie das drei Wochen vorher eine riesige Invasion aus Norwegen, unter Harald Hadrada, mit 300 Schiffen und 25000 Kriegern stattgefunden hatte??? Hier weden alle drei Schlachten (Fullford, Stamford Bridge und Hastings) gezeigt. Die Kampfszenen sind zwar äußest brutal aber 100% realistisch! Wärend in Hollywoodproduktionen endlos Schwerter gegeneinander geschlagen werden, wird einem hier mit einem realistischen umeinander herumtänzeln, wie Boxer im Ring das ja auch tun,und dem Suchen einer Abwehrschwäche des Gegners, eine akkurate Wiedergabe geliefert. Auch das "Kopfnuss verpassen", dem Gegner die Zunge herauszubeissen und ,am Boden liegend, Sand ins Gesicht zu werfen sind aus Hollywoodsicht zwar unschön, aber dies ist eben ein realistischer Film und kein Fantasyschund!
Absolut genial ist auch die Rolle des Erzählers, dessen Identität erst am Ende dieses Monumentalwerkes verraten wird.
Ich empfehle allerdings allen die fließend Englisch sprechen den Film in Originalsprache zu sehen, alleine schon wegen Odgar's sympathischen "West Country Accent", oder Hakkon's norwegischen Akzent.
Das ist einfach nur noch schön! Wenn man dann noch bedenkt, das dem Projekt extrem limitierte Geldmittel zur Verfügung standen, so das selbst die Produzenten als Komparsen selbst mitspielten und es dazu auch noch dauernd geregnet hat, was man im Film nicht sieht, weil man "um den Regen herumgefilmt" hat, kann man sich der Hochachtung über die Leistung dieses ungewöhnlichsten aller Filmteams nicht entziehen.
Wer aber Hollywoodmurks mag, bei dem Menschen im Kampf mit Geschrei durch die Luft fliegen und nachdem sie schon dreimal erstochen worden sind wieder aufstehen, wie z.B. bei Spartakus, der sollte die Finger von diesem Film lassen! Wer allerdings eine Zeitreise in die Vergangenheit bevorzugt, um das Gefühl zu haben tatsächlich dabei gewesen zu sein, der wird dieses Filmes niemals müde und ihn sich immer wieder ansehen.
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